„Wer jetzt argumentiert, es sei die falsche Zeit, soziale Ungerechtigkeit zu thematisieren, da es vorrangig darum gehen müsse, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, der erfasst die Herausforderung zu einseitig.“

Quelle: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/freie-radikale-die-ideenkolumne/teresa-buecker-ideen-fuer-die-zeit-nach-corona-89249

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

Ähnliche Zitate

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„Die soziale Verantwortung der Wirtschaft ist es ihre Profite zu vergrößern.“

—  Milton Friedman US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger 1912 - 2006

The New York Times Magazine, September 13, 1970
Original engl.: "The social responsibility of business is to increase its profits."

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„Die politische Freiheit hat das Volk nicht vor sozialer Ungerechtigkeit bewahrt.“

—  Rosa Luxemburg Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus 1871 - 1919

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„Bestrebungen der Abschirmung […] vertragen sich nicht mit einer freien und sozialen Wirtschaft. Die Begriffe "frei" und "sozial" decken sich nämlich: je freier die Wirtschaft ist, umso sozialer ist sie auch, und ein umso größerer volkswirtschaftlicher Nutzeffekt wird erzielt werden.“

—  Ludwig Erhard Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1897 - 1977

Rede auf der zweiten Konferenz der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, Bad Godesberg 19. November 1953, Tagungsprotokoll S. 113 books.google https://books.google.de/books?id=_jwPAQAAIAAJ&q=abschirmung

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„Jede große Zeit erfasst den ganzen Menschen.“

—  Theodor Mommsen, buch Römische Geschichte

Römische Geschichte, Erster Band, Fünfte Auflage, Zweites Buch, Kapitel IX, Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1868, S. 486,

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„Denn wer schwimmen will, muß zu den Flüssen gehen.“

—  Isaac Newton englischer Naturforscher und Verwaltungsbeamter 1643 - 1727

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„Ich meine, daß der Markt an sich sozial ist, nicht daß er sozial gemacht werden muß.“

—  Ludwig Erhard Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1897 - 1977

Friedrich August von Hayek im Interview mit der Zeitschrift "Encounter" Mai 1983
Zugeschrieben
Original: May I tell you the story of when I last spoke to Dr. Ludwig Erhard? We were alone for a moment, and he turned to me and said, "I hope you don’t misunderstand me when I speak of a social market economy (Sozialen Marktwirtschaft). I mean by that that the market economy as such is social, not that it needs to be made social...." - "Friedrich Hayek on the Crisis", in: Encounter, Mai 1983, S. 54-57. books.google https://books.google.de/books?id=dysdAQAAMAAJ&q=marktwirtschaft, https://books.google.de/books?id=dysdAQAAMAAJ&q=%22made+social%22. Siehe auch Peter G. Klein http://organizationsandmarkets.com/2012/10/27/social-justice-quote-of-the-day/ sowie Alfred C. Mierzejewski: Ludwig Erhard. A Biography, p.31 books.google https://books.google.de/books?id=A5aMJgGR1ZcC&pg=PA31

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„Mit dem erdvergessenen Denken und Wirtschaften werden wir an der sozialen Frage
scheitern, bevor wir die ökologischen Grenzen erreichen.“

—  Jörg Sommer deutscher Kinder- und Jugendbuchautor 1963

Quelle: Das Ökohumanistische Manifest - Unsere Zukunft in der Natur

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„Alles muß allem dienen. Es gibt im letzten Sinne keine Ungerechtigkeit.“

—  Christian Morgenstern deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914

Ethisches 1906. In: Stufen (1922), S. 140
Stufen

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„Sei dir selbst treu, wie du anderen nicht falsch bist.“

—  Francis Bacon englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler 1561 - 1626

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„Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war.“

—  Bertolt Brecht Deutscher Dramatiker und Lyriker 1898 - 1956

Der Jasager. Der Neinsager, 2. Bild (Der Knabe). In: Ausgewählte Werke in sechs Bänden. Erster Band: Stücke 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 1997. S. 317

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„Hinter dem, was wir für die Regierung halten, thront im Verborgenen eine Regierung ohne jede Bindung an und ohne jede Verantwortung für das Volk. Die Vernichtung dieser unsichtbaren Regierung und Zerschlagung der unheiligen Allianz von korrupter Wirtschaft und korrupter Politik ist die entscheidende politische Herausforderung dieser Zeit.“

—  Theodore Roosevelt US Amerikanischer Politiker, 26. Präsident der USA 1858 - 1919

Zitiert in Al Gore: Angriff auf die Vernunft (The Assault on Reason). Aus dem Englischen von Enrico Heinemann und Friedrich Pflüger. Goldmann, München 2007, S. 120, ISBN: 978-3-442-15543-9
(Original englisch: "Behind the ostensible government sits enthroned an invisible government owing no allegiance and acknowledging no responsibility to the people. To destroy this invisible government, to dissolve the unholy alliance between corrupt business and corrupt politics is the first task of the statesmanship of the day." - In: "The Progressive Party Platform" 1912, In: The Social and Political Thought of American Progressivism. Ed. Eldon J. Eisenach, p. 274. Hackett Publishing Company, Inc., Indianapolis 2006, ISBN: 0-87220-784-6; s. auch teachingamericanhistory.org http://teachingamericanhistory.org/library/index.asp?document=607. Tonaufnahme August 1912 https://www.loc.gov/collections/theodore-roosevelt-films/?q=trrs%201146 ab 0:23 min. Theodore Roosevelt war Kandidat der Progressive Party für die Präsidentschaftswahl 1912.

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„Wir gehen immer mit dem Jung-Siegfried-Gefühl los. Wir denken, wir seien unverwundbar. Das ist natürlich völlig naiv und falsch.“

—  Reinhold Messner italienischer Extrembergsteiger, Abenteurer, Politiker, MdEP 1944

über Extrembergsteiger, Stuttgarter Zeitung Nr. 182/2008 vom 6. August 2008, S. 8

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„Falsch ist falsch, egal wer es tut oder sagt.“

—  Malcolm X US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung 1925 - 1965

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„Es geht nicht darum, jedem Trend der Zeit nachzulaufen, sondern vielmehr darum, unsere Überzeugungen zum Trend der Zeit zu machen.“

—  Barbara Prammer österreichische Politikerin 1954 - 2014

21. Juni 2009, Außerordentliche Bundeskonferenz, SPÖ Frauen, zitiert in: Barbara Prammer in Zitaten https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140805_OTS0074/barbara-prammer-in-zitaten

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„Realitätssinn, Lustprinzip, Konkurrenzfähigkeit, permanente Herausforderung, Sex und soziale Stellung […] all dies ist nicht gerade geeignet, um in laute Hallelujas auszubrechen.“

—  Michel Houellebecq französischer Schriftsteller 1956

Gegen die Welt, gegen das Leben, ISBN 978-3-499-24541-1; S. 30, Z. 2-5

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„Jede Zeit nimmt erst mal ihre eigenen Herausforderungen ernst. Das soll sie ja tun. Ich finde nur, dass der Blick auf die Geschichte diesen Herausforderungen gegenüber eine wirkliche Erleichterung ist.“

—  Richard von Weizsäcker ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1920 - 2015

Stuttgarter Zeitung Nr. 210/2008 vom 8. September 2008, S. 21

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