„Orte sind wie Menschen. Sie haben Charakter, Charme, Ausstrahlung. Oder auch nicht. Sie sind hässlich oder zu klein. Sie sehen grau aus oder alt oder freundlich. Sie grüßen überschwänglich oder gar nicht. Sie wollen dich einladen oder verscheuchen.“

—  Jan Weiler

In meinem kleinen Land. Neun Monate Deutschland. Reinbek: Rowohlt, 2007. S. 12. ISBN 978-3-499-62199-4

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Deutscher Journalist und Autor 1967

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„Wenn die Gäst’ wüssten, wie z’wider sie einem oft sind, es ließ sich gar kein Mensch mehr einladen auf der Welt.“

—  Johann Nepomuk Nestroy österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger 1801 - 1862

Das Mädel aus der Vorstadt I, 6 (Frau v. Erbsenstein)

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„Gott grüß Euch, Alter! - Schmeckt das Pfeifchen?“

—  Gottlieb Konrad Pfeffel deutscher Schriftsteller, Kriegswissenschaftler und Pädagoge 1736 - 1809

Die Tabakspfeife. Aus: Fabeln und Poetische Erzählungen. hg. von H. Hauff. 2. Band. Stuttgart und Tübingen: Cotta. 1861. S. 35.

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„Also: meine Freundinnen und Freunde suchen mein Mann und ich uns nach ihrem Charakter und ihrem freundlichen Wesen aus.“

—  Herta Däubler-Gmelin deutsche Politikerin (SPD), MdB 1943

auf die Frage, ob sie Schwule und Lesben in ihrem Freundeskreis hätte, Stuttgarter Zeitung vom 10. August 2006

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„Das Alter ist kein Ort für Weichlinge.“

—  Bette Davis US-amerikanische Bühnen- und Filmschauspielerin 1908 - 1989

Original engl.: Although she professed not to care about aging, she celebrated her 70th birthday by hanging a black wreath on her door and needlepointing a pillow that read "Old age ain't no place for sissies." - Nachruf in Newsweek 1989, p. 69 books.google http://books.google.de/books?id=UPomAQAAIAAJ&q=sissies
Auch der 1977 verstorbene Pharmaunternehmer Eli Lilly soll den Ausspruch im Alter oft gebraucht haben und von einer Freundin mit einem entsprechend beschrifteten Kissen beschenkt worden sein, James H. Madison: Eli Lilly: A Life, 1885-1977 (1989) p. 257 books.google http://books.google.de/books?id=DRGTAAAAIAAJ&q=%22sissies%22.
Der Fernsehunterhalter Art Linkletter veröffentlichte 1988 im Alter von 76 Jahren das Buch Old Age Is Not for Sissies - Choices for Senior Americans, vgl. The Oxford Dictionary of American Quotations, selected and annotated by Hugh Rawson & Margaret Mine, New York 2006, p. 489 http://books.google.de/books?id=whg05Z4Nwo0C&pg=PA489&dq=sissies.
Siehe auch Joachim Fuchsberger: Altwerden ist nichts für Feiglinge.
Zugeschrieben

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„In dem kleinen Ort, in dem ich in Deutschland gelebt habe, hat jede Familie eine Importbraut.“

—  Necla Kelek türkisch-deutsche Sozialwissenschaftlerin 1957

Onlinemagazin Sicherheit-Heute http://www.sicherheit-heute.de/index.php?cccpage=read_gesellschaft&set_z_artikel=159, 30. Januar 2005

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„Es gibt inzwischen genug Menschen, denen man ihre Obdachlosigkeit gar nicht ansieht. Sie sehen so aus, als kämen sie gerade aus dem Büro. Man erkennt es nur an kleinen Zeichen: die Haare sind ungekämmt, der Anzug ein bisschen verknittert…“

—  Günter Wallraff deutscher Journalist und Schriftsteller 1942

Unter null: www.zeit.de/ http://www.zeit.de/online/2009/10/wallraff-obdachlosigkeit-vorab, 4. März 2009

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„Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535

Fragmente, B 119

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„Nichts bleibt an dem Ort stehen, wo es steht, alles wird das Alter niederzwingen und mit sich reißen.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

Original: lat.: "... nihil, quo stat loco, stabit, omnia sternet abducetque secum vetustas."
Quelle: Trostschrift an Marcia - Ad Marciam de consolatione, XXVI

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„Wer nicht an Christus glauben will, der muß sehen, wie er ohne ihn rathen kann. Ich und du können das nicht. Wir brauchen Jemand, der uns hebe und halte weil wir leben, und uns die Hand unter den Kopf lege, wenn wir sterben sollen; und das kann er überschwänglich, […].“

—  Matthias Claudius deutscher Dichter und Journalist, Lyriker mit volksliedhafter, aber durchaus eigentümlicher Verskunst 1740 - 1815

Briefe an Andres, Erster Brief. In: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Siebenter Theil, beym Verfasser, Wandsbeck 1797, S. 106

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„Wer nicht an Christus glauben will, der muß sehen, wie er ohne ihn rathen kann. Ich und du können das nicht. Wir brauchen Jemand, der uns hebe und halte, weil wir leben, und uns die Hand unter den Kopf lege, wenn wir sterben sollen; und das kann er überschwänglich.“

—  Jesus von Nazareth Figur aus dem Neuen Testament -7 - 30 v.Chr

Matthias Claudius, Briefe an Andres, Erster Brief. Aus: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Siebenter Theil. Wandsbeck: beym Verfasser, 1802. S. 106.

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