„Aber freilich leuchtet der Menschengeist am hellsten, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint.“

Naturwissenschaft und Bildende Kunst: Rede am 3. Juli 1890 in der Akademie der Wissenschaften zu Berlin gehalten, Verlag von Veit & Co, Leipzig 1891, S.12, archive.org https://archive.org/details/naturwissenscha00reygoog, oft zitiert als "Am hellsten leuchtet der Menschengeist, wo..."

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 6. März 2022. Geschichte
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Emil du Bois-Reymond5
deutscher Physiologe und theoretischer Mediziner 1818 - 1896

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„Die Schönheit ist der Glanz der Wahrheit.“

—  Platón antiker griechischer Philosoph -427 - -347 v.Chr

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„Wie kommt mir solcher Glanz in meine Hütte?“

—  Friedrich Schiller, Die Jungfrau von Orleans

Die Jungfrau von Orleans, Prolog, 2 / Thibaut d'Arc
Die Jungfrau von Orléans (1801)

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„Denn Armut ist ein großer Glanz aus Innen …“

—  Rainer Maria Rilke, buch Das Stunden-Buch

Das Buch von der Armut und vom Tode (1903), S. 94
Das Stunden-Buch (1918)

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„Wie Motten lockt der Glanz die Mädchen an.“

—  George Gordon Byron, Childe Harold’s Pilgrimage

Childe Harolds Pilgerfahrt (Childe Harold's Pilgrimage), 1. Gesang 9
Original engl.: "Maidens, like moths, are ever caughty by glare"

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„Und wenn die Augen glänzen, was kann es da noch ausmachen wenn die Nacht uns erstickt?“

—  Subcomandante Marcos mexikanischer Revolutionär und Autor 1957

Botschaften aus dem Lakandonischen Urwald, Hamburg, 1996. Übersetzer: Horst Rosenberger. ISBN 3-89401-259-5

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„Der Diener Gottes muss für sein Leben und seine Heiligkeit glänzen.“

—  Franz von Assisi Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche 1182 - 1226

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„Als ich einst Prinz war von Arkadien // Lebt' ich in Reichtum, Glanz und Pracht.“

—  Jacques Offenbach französischer Komponist 1819 - 1880

Lied des John Styx aus "Orpheus in der Unterwelt". Libretto von Hector Crémieux, deutsche Fassung von Ludwig Kalisch. 2. Akt, 2. Szene.
"Quand j'étais roi de Béotie, // J'avais des sujets, des soldats,"

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„Zufriedenheit ist nur, so wie der Tag // Die Folge von der Sonne, so der Glanz, // Der Ausbruch deiner sonnenklaren Seele.“

—  Leopold Schefer deutscher Dichter und Komponist 1784 - 1862

Laienbrevier, Mai, 23. Aus: Ausgewählte Werke. Band 11. Berlin: Veit und Comp., 1845. S. 165

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„Wenn die Bosheit die Vernunft auf ihrer Seite hat, wird sie stolz und stellt die Vernunft in ihrem ganzen Glanz zur Schau.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

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„Vielleicht brächte ich es soweit, in Glanz zu leben, aber ich hätte dann alles andere nicht, meine absolute Freiheit und mein Leben für mich.“

—  Franziska zu Reventlow deutsche Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin 1871 - 1918

Tagebücher, Neujahrsnacht 1896–97. In: Gesammelte Werke, München: Langen, 1925. wolfgang-rieger.de http://www.wolfgang-rieger.de/OnlineTexte/Reventlow/Tagebuecher/Tagebuecher1.htm
Tagebücher 1886-1910

„Sich bewundert die Jugend im Glanz ihrer Ideale, an trüber Realität misst sie der Alten Verdienst.“

—  Eberhard Puntsch deutscher Sachbuchautor und Politiker (FDP), MdL 1926 - 2015

Ungleiche Maßstäbe

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„Die alten Menschen sind größer, reiner und heiliger gewesen, als wir, es hat in ihnen und über sie noch der Schein des göttlichen Ausgangs geleuchtet, etwa wie helle, reine Körper noch eine Weile fortleuchten oder glänzen, wenn man sie unmittelbar aus dem grellen Sonnenstrahl in dichte Dunkelheit versetzt.“

—  Jacob Grimm deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler sowie Jurist, Begründer der deutschen Philologie und Altertumswissenscha… 1785 - 1863

Achim von Arnim und die ihm nahe Standen. Band 3, Kapitel 5: Natur und Kunstpoesie. Hrsg. von Reinhold Steig. Stuttgart und Berlin: Cotta, 1904, S. 117

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„Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle, // Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen.“

—  Georg Trakl österreichischer Dichter des Expressionismus 1887 - 1914

Der Herbst des Einsamen, Vers 1f., in: Sebastian im Traum, Kurt Wolff Verlag, Leipzig 1915, S. 37, archive.org https://archive.org/details/bub_gb_q_A_AAAAYAAJ

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„Die philosophischen Erkenntnisse haben mehrenteils das Schicksal der Meinungen, und sind wie die Meteoren, deren Glanz nichts von ihrer Dauer verspricht.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie und der Moral, erste Betrachtung, § 4, A 79
Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie und der Moral (1764)

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„Der Ruhm ist wie das Glühwürmchen: Er leuchtet hell von Ferne, aber aus der Nähe betrachtet spendet er weder Wärme noch Licht.“

—  John Webster englischer Dramatiker 1578 - 1634

Duchess of Malfi, 1623
Original engl.: "Glories, like glowworms, afar off shine bright, // But looked to near have neither heat nor light."

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