„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“

Interview 1996 mit der Zeitung Milliyet, zitiert u.a. in: "Alles für diesen Moment", welt.de https://www.zeit.de/2018/26/recep-tayyip-erdogan-praesidentschaftswahl-tuerkei-feinde, 20. Juni 2018 und focus.de https://www.focus.de/politik/videos/demokratie-ist-nur-der-zug-auf-den-wir-aufsteigen-ein-zitat-erdogans-von-1998-ist-heute-aktueller-denn-je_id_5742865.html

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 27. Oktober 2021. Geschichte
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türkischer Politiker, Ministerpräsident der Türkei 1954

Ähnliche Zitate

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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

—  Tayyip Erdoğan türkischer Politiker, Ministerpräsident der Türkei 1954

auf einer Wahlveranstaltung am 6. Dezember 1997, zitiert in "Die Welt", 22. September 2004, "Recep Tayyip Erdogan: Der Islamist als Modernisierer", debatte. welt. de

„Zwar eine parlamentarische Demokratie, weist der Staat Israel aber auch theokratische Züge auf.“

—  Helmut Steuerwald

„Kritische Geschichte der Religionen und freien Weltanschauungen“, Kap. 21.6

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„Unter der Demokratie besteht alle Politik aus einer Reihe dynastischer Fragen: das Ziel ist stets der Posten, nicht das Prinzip.“

—  Henry Louis Mencken US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller 1880 - 1956

Demokratenspiegel. Fußnote über Pechvögel http://mencken.atspace.org/mencken9_1.htm
Original englisch: "All politics, under democracy, resolves itself into a series of dynastic questions: the objective is always the job, not the principle."
Demokratenspiegel

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„Der Zug der Zeit ist ein Zug, der seine Schienen vor sich her rollt. Der Fluß der Zeit ist ein Fluß, der seine Ufer mitführt.“

—  Robert Musil Österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker 1880 - 1942

Der Mann ohne Eigenschaften I: Erstes und Zweites Buch. Mit einem ausführlichen Kommentar von Karl Corino

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„Dies ist die wahrste aller Demokratien, die Demokratie des Todes.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Befürchtung", in: "Die Weltbühne", 9. Juli 1929, S. 71
Die Weltbühne

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„Wenn Freiheit und Demokratie auch keine äquivalenten Begriffe sind, so sind sie doch komplementär: Ohne Freiheit ist die Demokratie Despotie, ohne Demokratie ist die Freiheit eine Chimäre.“

—  Octavio Paz mexikanischer Schriftsteller, Diplomat und Nobelpreisträger 1914 - 1998

Zwiesprache. Essays zu Kunst und Literatur. Aus dem Spanischen von Elke Wehr und Rudolf Wittkopf. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1984. S. 236
"Por todo esto, aunque libertad y democracia no son términos equivalentes, son complementarios: sin libertad la democracia es despotismo, sin democracia la libertad es quimera." - “La tradición liberal”, Rede zur Verleihung des Cervantespreises 1981 in Alcalá de Henares am 23. April 1982. rtve.es http://www.rtve.es/rtve/20141020/discurso-octavio-paz-premio-cervantes-1981/1032986.shtml

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„Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel.“

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274

"Über die Macht Gottes"

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„wir stehen erst am Anfang der ersten wirklich freiheitlichen Periode unserer Geschichte. Freiheitliche Demokratie muss endlich das Lebenselement unserer Gesellschaft werden. […] Nicht weniger, sondern mehr Demokratie – das ist die Forderung, das ist das große Ziel, dem wir uns alle und zumal die Jugend zu verschreiben haben. Es gibt schwierige Vaterländer. Eines von ihnen ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland.“

—  Gustav Heinemann ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1899 - 1976

Ansprache nach Leistung des Amtseids als Bundespräsident in der gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat am 1. Juli 1969 - Deutscher Bundestag, Stenografische Berichte, 5. Wahlperiode, 245. Sitzung http://www.bundestag.de/blob/486422/13face838cee1c3e1029e84adb3f8e9d/05-gemeinsame-sitzung-von-bundestag-und-bundesrat-am-1--juli-1969-data.pdf, Seite 13665 (D), 13667 (B)
Ansprache beim Amtsantritt als Bundespräsident 1. Juli 1969

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„Kein Zug des Schicksals setzt mich matt: - // [Matt werden kann ja nur der König].“

—  Ferdinand Freiligrath deutscher Lyriker, Dichter und Übersetzer 1810 - 1876

Springer. In: Vorwärts. Hrsg. von Rudolf Lavant. Zürich 1886, S. 18

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„Demokratie kann nicht auf einmal errichtet, nicht über Nacht entwickelt werden. Demokratie muss in Bewegung bleiben, wie ein Strom, fortwährend.“

—  Tschingis Aitmatow kirgisischer Schriftsteller 1928 - 2008

Interview mit Aitmatow an seinem 79. Geburtstag, 12. Dezember 2007. Radio Free Europe/Radio Liberty's Kirgis Service http://www.rferl.org/content/article/1144589.html

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„Demokratie gestattet keine Politik außerhalb des demokratischen Systems. In diesem Sinne ist Demokratie totalitär.“

—  J.M. Coetzee südafrikanischer Schriftsteller 1940

Tagebuch eines schlimmen Jahres

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„Freiheit statt Demokratie!“

—  Hans-Hermann Hoppe deutscher Volkswirt 1949

Freiheit statt Demokratie: Der libertäre Vordenker und bekennende "Antidemokrat" Hans-Hermann Hoppe über seine provokanten Thesen. Interview in Junge Freiheit, Nr. 26/05, 24. Juni 2005. S.3. Archiv Junge Freiheit http://www.jf-archiv.de/archiv05/200526062409.htm

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„Öffentlichkeit ist der Sauerstoff der Demokratie.“

—  Günter Wallraff deutscher Journalist und Schriftsteller 1942

Kölnische Rundschau http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1190568213042.shtml, 23. September 2007

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„Der Regen ist der Feind der Demokratie.“

—  Íngrid Betancourt französisch-kolumbianische Politikerin 1961

Die Wut in meinem Herzen

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„Kommunen sind die Keimzellen der Demokratie.“

—  Günther Beckstein deutscher Politiker, MdL, MdB 1943

Bayernkurier Nr. 8, 23. Februar 2008

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„Die Grundlage einer Demokratie ist vor allem die Wahrheit.“

—  Simon Wiesenthal österreichischer Publizist, Schriftsteller und Leiter des jüdischen Dokumentationszentrums Wien 1908 - 2005

Radiointerview, Ö1, 9. Februar 1988, ca. bei Minute 40, österreichischemediathek http://atom.oaw.mediathek.at/atom/090623B0-0C3-00602-00000644-09053764, abgerufen am 21. Juni 2013

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„Wir wollen mehr Demokratie wagen.“

—  Willy Brandt vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974) 1913 - 1992

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Ganz ähnlich schon Gustav Heinemann am 1. Juli 1969 beim Amtsantritt als Bundespräsident: "wir stehen erst am Anfang der ersten wirklich freiheitlichen Periode unserer Geschichte. Freiheitliche Demokratie muss endlich das Lebenselement unserer Gesellschaft werden. […] Nicht weniger, sondern mehr Demokratie – das ist die Forderung, das ist das große Ziel, dem wir uns alle und zumal die Jugend zu verschreiben haben."
Regierungserklärung 28. Oktober 1969

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