„Der Zug der Zeit ist ein Zug, der seine Schienen vor sich her rollt. Der Fluß der Zeit ist ein Fluß, der seine Ufer mitführt.“

Der Mann ohne Eigenschaften I: Erstes und Zweites Buch. Mit einem ausführlichen Kommentar von Karl Corino

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2022. Geschichte
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Robert Musil76
Österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker 1880 - 1942

Ähnliche Zitate

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„Wenn der Zug der deutschen Einheit rollt, dann kommt es darauf an, daß wenn's irgend geht dabei niemand unter die Räder kommt.“

—  Willy Brandt vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974) 1913 - 1992

am 25.02.1990 auf dem Augustusplatz in Leipzig bei der Abschlußkundgebung nach dem ersten Parteitag der DDR-SPD, auf dem er zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde; oft sprachlich leicht abweichend zitiert; Quelle: Fernsehaufnahme (Deutsches Rundfunkarchiv)

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„Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535

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„Drücke den Fluss nicht, er fließt von selbst“

—  Fritz Perls Psychiater und Psychotherapeut 1893 - 1970

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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“

—  Tayyip Erdoğan türkischer Politiker, Ministerpräsident der Türkei 1954

Interview 1996 mit der Zeitung Milliyet, zitiert u.a. in: "Alles für diesen Moment", welt.de https://www.zeit.de/2018/26/recep-tayyip-erdogan-praesidentschaftswahl-tuerkei-feinde, 20. Juni 2018 und focus.de https://www.focus.de/politik/videos/demokratie-ist-nur-der-zug-auf-den-wir-aufsteigen-ein-zitat-erdogans-von-1998-ist-heute-aktueller-denn-je_id_5742865.html

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„Ach, und in demselben Flusse schwimmst du nicht ein zweites Mal.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Dauer im Wechsel, nach Heraklit
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„Denn wer schwimmen will, muß zu den Flüssen gehen.“

—  Isaac Newton englischer Naturforscher und Verwaltungsbeamter 1643 - 1727

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„Die großen Flüsse brauchen die kleinen Wasser.“

—  Albert Schweitzer elsässischer Arzt, Theologe, Musiker und Philosoph 1875 - 1965

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„Wo nehm ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen?“

—  Karl Kraus, Sprüche und Widersprüche

Sprüche und Widersprüche (VI. Schreiben und Lesen); in: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen, Reclam Verlag, Stuttgart 1978, S. 220
Sprüche und Widersprüche

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„Vergebung ist der einzige Weg, um den irreversiblen Fluss der Geschichte umzukehren.“

—  Hannah Arendt US-amerikanische Politologin und Philosophin deutscher Herkunft 1906 - 1975

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„Zwischen Schlaf und Traum, // Zwischen mir und was in mir ist // Und was ich vermute zu sein, // Fließt ein unendlicher Fluss.“

—  Fernando Pessoa portugiesischer Dichter und Schriftsteller 1888 - 1935

aus Entre o sono e sonho …, Übersetzung: Nino Barbieri
Original portug.: "Entre o sono e sonho, // Entre mim e o que em mim // É o quem eu me suponho // Corre um rio sem fim."- Cancioneiro http://www.insite.com.br/art/pessoa/cancioneiro/160.html

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„Mehr und mehr hat es sich aber in letzter Zeit herausgestellt, daß die Natur nach einem ganz anderen Plan arbeitet. Ihre Grundgesetze beziehen sich nicht ganz unmittelbar auf eine Welt, die wir uns in Raum und Zeit vorstellen können, sondern diese Gesetze gelten für ein Etwas, von dem wir uns keine anschauliche Vorstellung machen können ohne ganz unwesentliche Züge mit aufzunehmen.“

—  Paul Dirac britischer Physiker und Mitbegründer des Gebiets der Quantenphysik 1902 - 1984

Die Prinzipien der Quantenmechanik, ins Deutsche übertr. von Werner Bloch - Leipzig : Hirzel 1930 - zitiert in Henning Genz: Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen - über Physik und Realität - München : Hanser, 2002, S. 2

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„Kein Zug des Schicksals setzt mich matt: - // [Matt werden kann ja nur der König].“

—  Ferdinand Freiligrath deutscher Lyriker, Dichter und Übersetzer 1810 - 1876

Springer. In: Vorwärts. Hrsg. von Rudolf Lavant. Zürich 1886, S. 18

„Zwar eine parlamentarische Demokratie, weist der Staat Israel aber auch theokratische Züge auf.“

—  Helmut Steuerwald

„Kritische Geschichte der Religionen und freien Weltanschauungen“, Kap. 21.6

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