„Die Griechen haben nur ein und dasselbe Wort, Logos, um Sprache und Vernunft zu bedeuten.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
Thomas Hobbes Foto
Thomas Hobbes80
englischer Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosoph 1588 - 1679

Ähnliche Zitate

Louisa May Alcott Foto

„Ich mag gute, starke Worte, die etwas bedeuten …“

—  Louisa May Alcott US-amerikanische Schriftstellerin 1832 - 1888

Herta Müller Foto

„In jeder Sprache sitzen andere Augen in den Wörtern.“

—  Herta Müller, buch Heimat ist das, was gesprochen wird

Heimat ist das, was gesprochen wird. Gollenstein Verlag, Rede an die Abiturienten des Jahres 2001. ISBN 3-938823-65-8, S. 15, (2. Auflage: 2009).

Johann Georg Hamann Foto

„Ohne Sprache hätten wir keine Vernunft, ohne Vernunft keine Religion, und ohne diese drei wesentliche Bestandteile unserer Natur weder Geist noch Band der Gesellschaft.“

—  Johann Georg Hamann deutscher Philosoph und Schriftsteller 1730 - 1788

Zwei Scherflein zur neuesten deutschen Literatur. I. In: Johann Georg Hamann's Schriften und Briefe, Dritter Theil, Hrsg. Moritz Petri, Carl Meyer Verlage, Hannover 1873, S. 392, books.google.de https://books.google.de/books?id=iB8uAAAAYAAJ&pg=PA392&dq=Ohne+Sprache+h%C3%A4tten+wir+keine+Vernunft,+ohne+Vernunft+keine+Religion

Gottlob Frege Foto
Marie von Ebner-Eschenbach Foto

„Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 22
Aphorismen

Ingeborg Bachmann Foto

„Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht.“

—  Ingeborg Bachmann österreichische Schriftstellerin 1926 - 1973

Frankfurter Vorlesungen »Über Fragen zeitgenössischer Lyrik«. I: Figuren und Scheinfragen. 1959. In: Werke Band 4 (Essays usw.). Piper 1978, S. 185 books.google http://books.google.de/books?id=mOUIAQAAIAAJ&q=waffen

Ingeborg Bachmann Foto
Fritz Mauthner Foto
William Faulkner Foto
Woody Allen Foto
Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Mystik deutet auf die Geheimnisse der Natur und Vernunft und sucht sie durch Wort und Bild zu lösen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

Vergil Foto

„Ich fürchte die Danaer (Griechen), auch wenn sie Geschenke bringen.“

—  Vergil römische Dichter -70 - -19 v.Chr

Original: Original lat.: "Timeo Danaos et dona ferentes."
Quelle: Aeneis II, 49 / Laocoon

Michel Houellebecq Foto
Arthur Schopenhauer Foto

„Aber die Sprache um ein Wort ärmer machen heißt das Denken der Nation um einen Begriff ärmer machen.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Die Welt als Wille und Vorstellung

Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 12
Die Welt als Wille und Vorstellung

J.M. Coetzee Foto
Benedikt XVI. Foto

„Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom – aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden. Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas.“

—  Benedikt XVI. 265. Papst der römisch-katholischen Kirche 1927

Ansprache im deutschen Bundestag am 22. September 2011, vatican.va http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110922_reichstag-berlin_ge.html
Ähnlich schon Theodor Heuss am 16. September 1950: "Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muss sie als Einheit sehen." - Rede zur Einweihung der wieder errichteten Gebäude des Robert-Mayer-Gymnasiums und der Rosenauschule in Heilbronn. In: Reden an die Jugend, R. Wunderlich Tübingen 1956, S. 32.

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten geträumt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maxims and Reflections (1833)

Andreas Weber Foto

„Ohne Bezug auf den Körper könnte sich unsere Sprache nicht entwickeln. Unsere Denkwege entspringen nicht der »reinen Vernunft«, sondern der Ratio des lebendigen Körpers.“

—  Andreas Weber deutscher Biologe, Philosoph, Publizist 1967

Alles fühlt : Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften. - Berlin : Berlin Verlag, 2007 ISBN 3-8270-0670-8 - Seite 142

Wilhelm Raabe Foto

„Himmel« leitet die deutsche Sprache von dem alten Wort »Heime«, »Heimat« ab.“

—  Wilhelm Raabe deutscher Prosaautor 1831 - 1910

Halb Mär, halb mehr

Ähnliche Themen