„[…] wir haben über Irrtum und Wahrheit schlechthin nicht zu urteilen. Es erhebt sich uns Gestalt um Gestalt, Leben um Leben, Wirkung und Gegenwirkung. Unsere Aufgabe ist, sie bis auf den Grund ihrer Existenz zu durchdringen und mit völliger Objektivität darzustellen.“

Vorlesungsanleitungen, Hrsg. V. Dotterweich und W. P. Fuchs, Idee der Universalhistorie, Band 4, Oldenbourg, München 1975, S. 81 books.google.de https://books.google.de/books?id=cEtGAQAAIAAJ&q=%22Wir+haben+%C3%BCber+Irrtum+und+Wahrheit+schlechthin+nicht+zu+urteilen%22&dq=%22

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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„Unser Leben ist so sinnvoll, so ausgefüllt und großartig, wie wir selbst es gestalten. Und wir können es wirklich großartig gestalten.“

—  Richard Dawkins, buch Der Gotteswahn

Der Gotteswahn. Ullstein Verlag, 2007, ISBN 3550086881. Übersetzer: Sebastian Vogel. S. 500
"[The truly adult view, by contrast, is that] our life is as meaningful, as full and as wonderful as we choose to make it. And we can make it very wonderful indeed." - S. 404,
Und es entsprang ein Fluss in Eden (River out of Eden, 1995), Der entzauberte Regenbogen (Unweaving the Rainbow, 1998), Der Gotteswahn (The God Delusion, 2006)

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„Globalisierung gestalten, bleibt deshalb eine Aufgabe, die sich nur bewältigen läßt, wenn darüber nicht die andere große Aufgabe versäumt wird: das Individuum, sich selbst, zu gestalten."- Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch?“

—  Rüdiger Safranski deutscher Schriftsteller 1945

Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch? ISBN 978-3-596-16384-7 Fischer Verlag Frankfurt am Main, 2. Auflage 2006 U4.

„Die Wahrheit lässt sich nach Geschmack gestalten
Denn Wahrheit ist, was alle dafür halten!“

—  Gregory Maguire, buch Wicked – Die Hexen von Oz

Wicked: The Life and Times of the Wicked Witch of the West

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„Du musst durch eigene Bildung, durch eigenes Handeln versuchen, dein Leben zu gestalten, sonst wirst du gestaltet.“

—  Wolfgang Clement deutscher Politiker, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit 1940

brand eins, Nr. 01/2011, S. 69 brandeins.de http://www.brandeins.de/magazin/freiraeume/der-preis-der-freiheit.html

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„Gestalt hat nur für uns, was wir überschauen können.“

—  Karoline von Günderrode deutsche Schriftstellerin der Romantik 1780 - 1806

Melete. Aus: Der Schatten eines Traumes. Hrsg. von Christa Wolf. Berlin: Buchverlag Der Morgen. 1979. S. 138

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„Gestalten muss man machen, nicht Worte“

—  Adalbert Stifter österreichischer Dichter und Maler 1805 - 1868

Brief vom 6. Januar 1861 an Gustav Heckenast. Briefe, 2. Band, Verlag Gustav Heckenast, Pest 1861, S. 388

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„Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 1 – Zueignung → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte; // Seht hin und findet mir andre Gestalt! // Es ist die ganze Kirchengeschichte // Mischmasch von Irrtum und von Gewalt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

„Zahme Xenien“, 9, Nachl., zitiert in: „Abermals krähte der Hahn“, 1996, S. 681
Gedichte, Zahme Xenien (1827)

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„Nicht das Lippenbekentnis, nur das Leben und Handeln adelt und erhebt.“

—  Clara Zetkin deutsche Politikerin (SPD, USPD, KPD), MdR und Frauenrechtlerin 1857 - 1933

Der internationale sozialistisch Frauentag, in: Ausgewählte Reden und Schriften, Band 1. Dietz Ostberlin 1957, S. 666

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„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“

—  Friedrich Nietzsche, buch Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert

Sprüche und Pfeile, 33. http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/GD-Sprueche-33:
Götzen-Dämmerung
Quelle: Twilight of the Idols

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„Und was // ist Zufall anders, als der rohe Stein, // der Leben annimmt unter Bildners Hand? // Den Zufall gibt die Vorsehung - Zum Zwecke // muß ihn der Mensch gestalten“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Dom Karlos III, 9 / Der Marquis, S. 258 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/270
Dom Karlos (1787)

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„Ach, wie bald // Schwindet Schönheit und Gestalt!“

—  Wilhelm Hauff, Reuters Morgengesang

Reuters Morgengesang. In: Werke. Hrsg. von Max Mendheim. Band I. Leipzig und Wien: Bibliographisches Institut, [um 1900]. S. 20

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„Der wahre Kritiker bleibt für mich ein Dichter: ein Gestalter.“

—  Alfred Kerr deutscher Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist 1867 - 1948

Die Welt im Drama, Vorwort zum ersten Band, III. 12. In: Gesammelte Schriften, 1. Reihe, S. Fischer, Berlin 1917, S. 11,

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