„Alles reduziert sich schließlich auf die Begierde und die Abwesenheit von Begierde. Der Rest ist Nuance.“
Émile Michel Cioran57
rumänischer Philosoph 1911–1995Ähnliche Zitate
„Süße Träume wecken meine Begierde.“
Mönch von Salzburg (1350–1450) spätmittelalterlicher Dichter von weltlichen und geistlichen Liedern
Das Nachthorn
„Vielleicht war meine Gleichgültigkeit nur ein Übermaß an Begierde.“
Gustave Flaubert buch November
November
Wörterbuch der Gemeinplätze (Dictionnaire des idées reçues), November (Novembre), 1842
„Wo die Armut mit der Fröhlichkeit ist, da ist nicht Begierde noch Habsucht.“
Franz von Assisi (1182–1226) Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche
Von der Kraft der Tugenden
„Ehrgeiz ist unmäßige Begierde nach Ehre.“
Baruch Spinoza (1632–1677) niederländischer Philosoph des Rationalismus
Ethik, Buch III, "Über den Ursprung und die Natur der Affekte", Lehrsatz 44
Original lat.: "Ambitio est immodica gloriæ cupiditas."
Ethik, Buch III, Über den Ursprung und die Natur der Affekte
„Der Mensch ist im Grunde Begierde, Gott zu sein.“
Jean Paul Sartre (1905–1980) französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist
„Man liebt zuletzt seine Begierde, und nicht das Begehrte.“
Friedrich Nietzsche buch Jenseits von Gut und Böse
Beyond Good and Evil
„Die Sklaven dienen ihren Herren, die Nichtsnutzigen aber ihren Begierden.“
Diogenes von Sinope (-404–-322 v.Chr) griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes
„Mit der Begierde zu kämpfen, ist schwer; was sie will, erkauft sie mit der Seele.“
Heraklit (-535) griechischer vorsokratischer Philosoph