„Es muss etwas ungewöhnlich Heiliges im Salz sein: man findet es in unseren Tränen und im Meer.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 16. Februar 2022. Geschichte
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libanesischer Künstler und Dichter 1883 - 1931

Ähnliche Zitate

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„Das Meer ist salzig wie die Träne, die Träne ist salzig wie das Meer. Das Meer und die Träne sind durch die Einsamkeit verwandt. Das Meer hat sie schon, die Träne sucht sie.“

—  Karl Gutzkow deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist 1811 - 1878

Vom Baum der Erkenntnis, Denksprüche von Karl Gutzkow, Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, Stuttgart 1868, Weltlauf, S.28,

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„Die mächtigen Wale, welche schwimmen in einem Meer von Wasser, und ein Meer von Tran in sich schwimmen haben.“

—  Thomas Fuller englischer Historiker 1608 - 1661

Fuller: Vom Geistlichen und Weltlichen Stande, zitiert in Herman Melville, Moby-Dick oder Der Wal, Herausgeber Daniel Göske, Übersetzt von Matthias Jendis, Hanser Verlag, 2001, ISBN 978-3-44620-079-1, S. 20,
"Who made the mighty whales, who swim in a sea of water, and have a sea of oil swimming in them?" - The Holy and Profane States (1648). Cambridge 1831. p. 114
bei Melville in dem dem Roman vorangestellten Abschnitt "Extracts (supplied by a sub-sub-librarian)" zitiert als "The mighty whales which swim in a sea of water, and have a sea of oil swimming in them. // FULLER'S PROFANE AND HOLY STATE" '

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„Salzwasser heilt alles - Schweiß, Tränen oder das Meer.“

—  Tania Blixen, buch Seven Gothic Tales

Reader's Digest, April 1964
(Englisch: "I know of a cure for everything: salt water. [...] in one way or the other. Sweat, or tears, or the salt sea." - "The Deluge at Norderney" in "Seven Gothic Tales". London Putnam 1934. p. 220; Vintage 1962 p.39 books.google https://books.google.de/books?id=UuQbLWN9Fy4C&pg=PA39&dq=sweat
Dänisch: „jeg kender en kur for alting: Salt vand. [...] på den ene måde eller den anden. Sved eller tårer eller det salte hav.“ - "Syndfloden over Norderney" in "Syv fantastiske fortællinger" Gyldendal 2005 p.208 books.google https://books.google.de/books?id=VjlaktGHSkUC&pg=PA208&dq=kur; in alter Rechtschreibung Gyldendal 1958 p.170 books.google https://books.google.de/books?id=QTDkAAAAMAAJ&q=kur)

„Salz verhindert, das Fleisch zu verderben; wenn das Salz dumm ist, womit soll man salzen.“

—  Nasser Chosrau persischer Reisender, Theologe, Dichter und Philosoph 1004 - 1088

Divan, Anspielung auf Matthäus 5,13 im Neuen Testament
Original Farsi: "گوشت چون گنده شود او را نمك درمان بود // چون نمك گنده شود او را به چه درمان كنند"

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„[…] Veränderung nur ist das Salz des Vergnügens […. ]!“

—  Friedrich Schiller, Kabale und Liebe

Kabale und Liebe V, 7 / Ferdinand, S. 154 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/158
Kabale und Liebe (1784)

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„Ein Stück Apartheid findet mitten unter uns statt - in unserer Demokratie.“

—  Günter Wallraff, buch Ganz unten

Ganz unten, Köln, 1985. ISBN 3462019244.

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„Heilige dich und heilige die Gesellschaft.“

—  Franz von Assisi Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche 1182 - 1226

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„Ironie […] ist das Körnchen Salz, durch welches das Aufgetischte überhaupt erst genießbar wird.“

—  Thomas Mann, buch Lotte in Weimar

Lotte in Weimar (1939), Drittes Kapitel (Riemer berichtet Lotte, dass Goethe das "im Wagen [...] einmal zu mir" gesagt habe). Fischer Taschenbuch 1977, S. 81.
In Humor und Ironie - Beitrag zu einer Rundfunkdiskussion (1953) (in: Nachlese. Stockholmer Gesamtausgabe. S. Fischer 1956. S. 166) von Thomas Mann als echtes Goethe-Zitat ausgegeben: "Ich denke an ein Wort Goethes, das mir immer tiefen Eindruck gemacht hat. Er sagt gelegentlich: 'Ironie ist das Körnchen Salz, durch das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar wird.'"
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„Christus war der große Märtyrer unseres Geschlechts; durch ihn ist das Märtyrertum unendlich tiefsinnig und heilig geworden.“

—  Jesus von Nazareth Figur aus dem Neuen Testament -7 - 30 v.Chr

Novalis, Fragmente, in: Novalis Schriften, 2. Teil, hg. v. Ludwig Tieck/ Friedrich Schlegel, Verlag G. Reimer, 5. Aufl., Berlin 1837, S. 266

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„Alles endet mit Tränen.“

—  Jack Kerouac US-amerikanischer Schriftsteller und Beatnik 1922 - 1969

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„Ich bin der Bottich // du drin der Hering. // Und das Salz zwischen uns // ist die Liebe // die uns haltbar macht // und zerfrißt.“

—  Jochen Laabs deutscher Schriftsteller 1937

Isländisches Liebesgedicht. In: Gedichte von Drüben II. Lyrik und Propagandaverse aus Mitteldeutschland. Hrsg. von Karl Heinz Brokerhoff. Bad Godesberg: Hohwacht, 1968. S. 98

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„Der Himmel weiß, dass wir uns niemals unserer Tränen schämen müssen, denn sie sind der Regen auf den blind machenden Staub der Erde, der über unserem harten Herzen liegt.“

—  Charles Dickens, buch Große Erwartungen

Große Erwartungen (Great Expectations), Kapitel 19
Original engl.: "Heaven knows we need never be ashamed of our tears, for they are rain upon the blinding dust of earth, overlying our hard hearts."
Große Erwartungen (Great Expectations)

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„Das Leben eines jeden Einzelnen unserer tapferen Jungen in Uniform ist uns mehr wert, als das Leben eines Gesetzesbrechers. Soll man von unserer Staatsgrenze wegbleiben – dann kann man sich Blut, Tränen und Geschrei sparen.“

—  Karl-Eduard von Schnitzler deutscher Journalist 1918 - 2001

über die Todesopfer an der Berliner Mauer in der Sendung "Schwarzer Kanal", DDR-Fernsehen, 27.8.1962. chronik-der-mauer.de http://www.chronik-der-mauer.de/index.php/de/Start/Detail/id/593928/page/5
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„Die deutsche Gottvergessenheit zeigt sich heute in der geschwundenen Menschlichkeit in unserem Lande. […] Nur ein gläubiger Mensch wird auf Dauer ein friedfertiger Zeitgenosse bleiben. […] Wem Gott nicht mehr heilig ist, was soll dem noch heilig sein?“

—  Joachim Meisner deutscher Geistlicher, Erzbischof des Erzbistums Köln, Kardinal 1933 - 2017

Silvesterpredigt 31. Januar 1992, zitiert in: Süddeutsche Zeitung vom 2. Januar 1993

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„Das Meer, das ich bin, hat sich in seine eigenen Wogen hineinergossen. Seltsames, grenzenloses Meer, das ich bin!“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi islamischer Mystiker, Begründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens 1207 - 1273

Diwan-e-Schams, Nr.:1759, zitiert von Frithjof Schuon in "Den Islam verstehen"
Persisch: "بحر من غرقه گشت هم در خویش// بوالعجب بحر بیکران که منم"

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