„Jedem, der seine Gedanken niederlegt, blickt schon im Augenblick des Schreibens ein Größerer über die Schulter, sei es ein Vergangener, Lebendiger oder noch Ungeborener. Wohl dem, der diesen Blick fühlt: Er wird sich nie wichtiger nehmen, als ein geistiger Mensch sich nehmen darf.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 4. Juli 2019. Geschichte
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deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914

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„Den Menschen wichtig zu nehmen ist Kultur, den Menschen geringschätzen: Barbarei.“

—  Gerhart Hauptmann Schriftsteller des deutschen Naturalismus 1862 - 1946

Rede bei Eröffnung der Gerhart-Hauptmann-Ausstellung in der Columbia-Universität zu New York am 29. Februar 1932. In: Um Volk und Geist. Ansprachen. S. Fischer Berlin 1932. S. 179 books.google https://books.google.de/books?id=hiYrAAAAMAAJ&q=barbarei

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„Auch ungeborene Kinder sind Menschen, die man nicht töten darf.“

—  Christoph Schönborn katholischer Erzbischof von Wien 1945

Neue Kronen Zeitung, 5. Februar 2007

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„Spiele sind aber sehr wohl ernst zu nehmen.“

—  Linda Breitlauch deutsche Medienwissenschaftlerin 1966

Quelle: https://www.spiegel.de/netzwelt/videospiele-so-wird-man-ein-besserer-verlierer-a-6fe16da1-e265-49ef-b1f2-20ac393c953e

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„Seine Verantwortung bewußt auf sich zu nehmen, bedeutet an sich schon einen wichtigen Schritt auf dem Wege schnelleren Fortschritts.“

—  Julian Huxley englischer Biologe, Philosoph und Schriftsteller (1887-1975) 1887 - 1975

Der Mensch in der modernen Welt

„Man muss das Leben wichtig nehmen. Wenn man das Leben wichtig nimmt, so nimmt der Gewinn an Wichtigkeit ab.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 381

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„Ich könnte jetzt nicht zeichnen und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Die Leiden des jungen Werther – Am 10. Mai 1771
Erzählungen, Die Leiden des jungen Werthers (1774)

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„Glaube, so wie ihn unsere Philosophen zum Theil nehmen, ist doch wohl nichts, als Resignation seiner Persönlichkeit zu Gunsten eines Andern?“

—  Karl Ludwig von Knebel deutscher Lyriker und Übersetzer und "Urfreund" von Johann Wolfgang Goethe 1744 - 1834

Psychologische Bemerkung. In: Knebel’s literarischer Nachlaß und Briefwechsel. Hrsg. von Karl August Varnhagen von Ense. Band 3. Leipzig: Gebrüder Reichenbach, 1836. S. 488.

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„Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.“

—  Henrik Ibsen, Die Wildente

Die Wildente, 5. Akt. Aus: Sämmtliche Werke. Hrsg. von Julius Elias, Paul Schlenther. 4. Band. Berlin: Fischer, 1907. S. 404.
"Tar De livsløgnen fra et gjennomsnitsmenneske, tar De lykken fra ham med det samme."

„Ich habe das Gefühl, dass es wichtig ist, der Sache die Brisanz zu nehmen, dass ich schwul bin.“

—  Tom Harald Hagen norwegischer Fußballschiedsrichter 1978

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/schiedsrichter-tom-harald-hagen-mit-coming-out-im-fussball-17022192.html

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„Der Tag hat vierundzwanzig Stunden. Nehmen Sie dann noch die Nacht dazu, so werden Sie wohl mit Ihrer Arbeit herumkommen!“

—  Walter Model deutscher Heeresoffizier, Generalfeldmarschall im Dritten Reich 1891 - 1945

Ruhrkessel 1945, Quelle: "Tiger im Schlamm" von Otto Carius, 5. Aufl. 1985, S. 62

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„Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Variante: Und wenn du lange genug in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

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„Ein Augenblick ist wenig - ein Blick ist viel.“

—  Hugo Von Hofmannsthal, Zerbinetta

Ariadne auf Naxos, Zerbinetta. In: Gesammelte Werke, Band 1, S. Fischer, Berlin 1924, S. 318, books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=BB84AQAAIAAJ&dq=%22Augenblick+ist+wenig%22, auch bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000509013X
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„die Menschen nehmen Dinge in der Bibel hin, die sie im gewöhnlichen Leben verabscheuen.“

—  Vita Sackville-West englische Schriftstellerin und Gartengestalterin 1892 - 1962

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Unerwartete Leidenschaft

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