„Man hört an den Worten wohl, was Kaufmannschaft er treibt.“

—  Sprichwort

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 2. Juli 2022. Geschichte
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wohl, wort

Ähnliche Zitate

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„Jeder Mensch hat wohl etwas Absonderliches, das ihn vorwärts treibt, und wird eventuell durch das Verlangen, diese Absonderlichkeit zu begreifen, vorwärts getrieben.“

—  Frank Wedekind deutscher Schriftsteller und Schauspieler 1864 - 1918

Brief an Georg Brandes, Ende 1908/Anfang 1909
Briefe

„Hört man die Worte, ohne die Gedanken zu erfassen, so kann man gerade so gut die entgegengesetzten Worte hören, und es kommt auf dasselbe heraus.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 303

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„Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, // Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 2565 f. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Im Ruhrkessel hörte ich 1945 von ihm einmal die bezeichnende Antwort: "Der Tag hat vierundzwanzig Stunden. Nehmen Sie dann noch die Nacht dazu, so werden Sie wohl mit Ihrer Arbeit herumkommen!"“

—  Walter Model deutscher Heeresoffizier, Generalfeldmarschall im Dritten Reich 1891 - 1945

Otto Carius: "Tiger im Schlamm", K. Vowinkel 1960, S. 62 books.google http://books.google.de/books?id=7aOfAAAAMAAJ&q=%22nacht+dazu%22

„Wenn man Worte hört, darf man sie nicht ungeprüft lassen. Wenn sie mehrfach überliefert werden, so wird aus weiß schwarz und aus schwarz weiß.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 399

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„Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschützte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhört, hört auch das Leben auf.“

—  Ricarda Huch deutsche Schriftstellerin, Dichterin und Erzählerin 1864 - 1947

Erinnerungen von Ludolf Ursleu dem Jüngeren. Cotta 1914, S. 5 archive.org https://archive.org/stream/erinnerungenvonl1914huch#page/n7/mode/2up

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„Dieses Wort sollte eigentlich Dräustigkeit (von Dräuen oder Drohen), nicht Dreistigkeit geschrieben werden; weil der Ton, oder auch die Miene eines solchen Menschen andere besorgen läßt, er könne auch wohl grob sein.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, erstes Buch, § 74, BA 213
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)

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„Von Gutem ist ein ernstes Wort, wenn man’s gebraucht am rechten Ort. Hast du’s zu tun jedoch mit Toren, ist jedes kluge Wort verloren. In solchem Fall, wie ihr entdeckt, hab’ ich die Zung’ herausgestreckt. Man kann es wohl nicht besser machen als blöde Leute auszulachen.“

—  Albert Einstein theoretischer Physiker 1879 - 1955

Gedicht Einsteins zu seinem berühmten Foto mit herausgestreckter Zunge vom 14. März 1951, aus: Martin Tschechne, „Als Albert Einsteins Zunge die Welt relativierte“, Kalenderblatt vom 14. März 2021 im Deutschlandfunk https://www.deutschlandfunk.de/legendaeres-foto-vor-70-jahren-als-albert-einsteins-zunge.871.de.html?dram:article_id=493982
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„Wie viel (wohl) bleibt?“

—  Martin Opitz deutscher Dichter des Barock 1597 - 1639

Sein Wahlspruch. In: Briefwechsel und Lebenszeugnisse. Kritische Edition mit Übersetzung. Hrsg. von Klaus Conermann unter Mitarb. von Harald Bolluck. Bd. 1. Berlin: de Gruyter 2009 ISBN 9783110179071, S. 229 (Nr. 170402), S. 237, Nr. 181229 "Ecquantum restat."

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„Traurigsein ist wohl etwas Natürliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude, ein Vorbereiten der Seele dazu.“

—  Paula Modersohn-Becker deutsche Malerin des Expressionismus 1876 - 1907

Briefe, 12. Februar 1901

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„Letzte Worte sind auch nur Worte.“

—  Cormac McCarthy, buch Verlorene

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„Der Mensch kann wohl tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will.“

—  Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860

Variante: Der Mensch kann tun was er will; er kann aber nicht wollen was er will.
Quelle: Essays and Aphorisms

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