„Der des Jargons Kundige braucht nicht zu sagen, was er denkt, nicht einmal recht es zu denken: das nimmt der Jargon ihm ab und entwertet den Gedanken.“

—  Theodor W. Adorno, Jargon der Eigentlichkeit [Jargon of Authenticity] (1964)
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Theodor W. Adorno36
deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Kompon… 1903 - 1969
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Ähnliche Zitate

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„Es ist falsch, zu sagen: Ich denke. Es müsste heißen: Man denkt mich.“

—  Arthur Rimbaud französischer Dichter, Abenteurer und Geschäftsmann 1854 - 1891
Brief an Georges Izambard, 13. Mai 1871 Original franz.: "C'est faux de dire: Je pense. On devrait dire: On me pense."

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„Es ist nicht selbstsüchtig, an sich zu denken. Wer nicht an sich denkt, denkt überhaupt nicht.“

—  Oscar Wilde, Der Sozialismus und die Seele des Menschen
Die Seele des Menschen im Sozialismus - The Soul of Man Under Socialism, Der Sozialismus und die Seele des Menschen Original engl.: "It is not selfish to think for oneself. A man who does not think for himself does not think at all."

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„Sagen, was man denkt. Und vorher was gedacht haben.“

—  Harry Rowohlt deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator 1945 - 2015
F.A.Z.-Magazin-Fragebogen auf die Frage nach seiner Lieblingstugend. Zitiert nach: Pooh’s Corner. Zweitausendeins, 1998, Seite 440, ISBN 3-453-10849-3.

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„Niemand meint alles was er sagt, und nur wenige sagen alles was sie denken. Worte sind glitschig und Gedanken sind klebrig.“

—  Henry Adams, buch The Education of Henry Adams
The Education of Henry Adams, 1907 Original engl.: "No one means all he says, and yet very few say all they mean, for words are slippery and thought is viscous."

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„Ein Mann, der recht zu wirken denkt, // Muss auf das beste Werkzeug halten.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808), Faust I, Vers 109 f. / Direktor → Zitat im Textumfeld

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„Das Gehirn sondert Gedanken ab wie die Leber Galle.“

—  Pierre-Jean-Georges Cabanis französischer Mediziner, Physiologe und Philosoph 1757 - 1808
Zitiert nach Rudolf Steiner, Die Philosophie der Freiheit: Grundzüge einer modernen Weltanschauung - Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode. Schwabe Verlag 2015. Google Books https://books.google.de/books?id=3NH4CgAAQBAJ&pg=PT19, S. 19] und Kurt Bayertz, Myriam Gerhard, Walter Jaeschke: Weltanschauung, Philosophie und Naturwissenschaft im 19. Jahrhundert. Band 1, Der Materialismusstreit. Felix Meiner Verlag Hamburg, ISBN 978378731776, Google Books https://books.google.de/books?id=a1aKUuJKjw8C&pg=PA91, S. 91, Fußnote 85. Vergleiche mit dem Bonmot von Carl Vogt: "Die Gedanken stehen in demselben Verhältnis zu dem Gehirn, wie die Galle zur Leber oder der Urin zu den Nieren."

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