„Was Jargon sei und was nicht, darüber entscheidet, ob das Wort in dem Tonfall geschrieben ist, in dem es sich als transzendent gegenüber der eigenen Bedeutung setzt; ob die einzelnen Worte aufgeladen werden auf Kosten von Satz, Urteil, Gedachtem. Demnach wäre der Charakter des Jargons überaus formal: er sorgt dafür, daß, was er möchte, in weitem Maß ohne Rücksicht auf den Inhalt der Worte gespürt und akzeptiert wird durch ihren Vortrag.“

—  Theodor W. Adorno, Jargon der Eigentlichkeit [Jargon of Authenticity] (1964)
Theodor W. Adorno Foto
Theodor W. Adorno33
deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Kompon… 1903 - 1969
Werbung

Ähnliche Zitate

Franz Schmidberger Foto
Werbung
John Locke Foto
Bill Clinton Foto

„Das kommt darauf an, was die Bedeutung des Wortes 'ist' ist.“

—  Bill Clinton 42. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika 1946
1998 auf die Frage, ob er über seine Affäre mit Monica Lewinsky gelogen habe, Spiegel Online http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,531380,00.html, 28. Januar 2008 "It depends on what the meaning of the word 'is' is. If the [...] 'is' means is and never has been, that is not—that is one thing. If it means there is none, that was a completely true statement. [...] Now, if someone had asked me on that day, are you having any kind of sexual relations with Ms. Lewinsky, that is, asked me a question in the present tense, I would have said no. And it would have been completely true." - President Clinton's Aug. 17 [1998] Grand Jury Testimony. Anlage zum Starr Report. www.washingtonpost.com http://www.washingtonpost.com/wp-srv/politics/special/clinton/stories/bctest092198_4.htm

Citát „Schöne Worte helfen viel und kosten wenig.“
Paulo Coelho Foto

„Tränen sind Worte, die geschrieben werden müssen.“

—  Paulo Coelho brasilianischer Schriftsteller und Bestseller-Autor 1947

Fritz Mauthner Foto

„Die meisten Menschen leiden an dieser geistigen Schwäche, zu glauben, weil ein Wort da sei, müsse es auch das Wort für Etwas sein, weil ein Wort da sei, müsse dem Worte etwas Wirkliches entsprechen.“

—  Fritz Mauthner deutschsprachiger Philosoph und Schriftsteller 1849 - 1923
Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Band 1: Sprache und Psychologie, Sprache und Psychologie, S. 149, , alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=927&viewmode=fullscreen&rotate=&scale=3.33&page=160

Peter Hille Foto

„Vorurteil: das Wort ist nicht übel. Wollte nur das Urteil nachkommen!“

—  Peter Hille 1854 - 1904
Büchlein der Narrheit. In: Gestalten und Aphorismen, Gesammelte Werke, Zweiter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 191,

Gerhard Uhlenbruck Foto

„Ein Aphoristiker sagt, ohne viele Worte zu machen, alles in einem Satz.“

—  Gerhard Uhlenbruck 1929
Kein Blatt vor den Mund nehmen, Kein Blatt vor den Mund nehmen, S. 21

Georg Christoph Lichtenberg Foto
Ralph Waldo Emerson Foto
 Heraklit Foto

„Der Seele ist das Wort eigen, das sich selbst mehrt.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535 - -475 v.Chr

 Aristoteles Foto
Wilhelm Raabe Foto

„Was liegt alles in den wenigen Worten: sein eigener Herr sein!“

—  Wilhelm Raabe deutscher Prosaautor 1831 - 1910
Der Hungerpastor (1863), Der Hungerpastor, 26. Kapitel, S. 533, ,

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Etiam egestas wisi a erat. Morbi imperdiet, mauris ac auctor dictum.“