„Sagen, was man denkt. Und vorher was gedacht haben.“

F.A.Z.-Magazin-Fragebogen auf die Frage nach seiner Lieblingstugend. Zitiert nach: Pooh’s Corner. Zweitausendeins, 1998, Seite 440, ISBN 3-453-10849-3.

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 26. April 2022. Geschichte
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deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator 1945 - 2015

Ähnliche Zitate

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„Es ist falsch, zu sagen: Ich denke. Es müsste heißen: Man denkt mich.“

—  Arthur Rimbaud französischer Dichter, Abenteurer und Geschäftsmann 1854 - 1891

Brief an Georges Izambard, 13. Mai 1871
Original franz.: "C'est faux de dire: Je pense. On devrait dire: On me pense."

„Ich gehöre zu den wenigen Menschen, die sich sagen können, ich habe alles gehabt, ich habe mehr erreicht, als ich je gedacht habe.“

—  Carola Stern deutsche Publizistin und Journalistin 1925 - 2006

im November 2005 (Altersmilde? Nur ein bisschen). zitiert im Nachruf des WDR von Marion Kretz-Mangold, http://archive.li/HWYCu#selection-659.4-659.24

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„In der Politik wird nicht in Kategorien von Bestrafen und Belohnen gedacht. Es geht sehr danach, ob man was an den Füßen hat, wie wir in der Eifel sagen.“

—  Andrea Nahles deutsche Politikerin (SPD) 1970

Brigitte Nr. 15/2007 vom 4. Juli 2007, S. 104

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„Ich habe gedacht, das ist ein Witz.“

—  Boris Fuchsmann

https://www.sueddeutsche.de/panorama/justiz-berlin-bode-museum-goldmuenze-big-maple-leaf-versicherung-1.4847482?reduced=true

„Ich habe gedacht: Ich muss ihm jetzt helfen.“

—  Werner Fontius

https://www.sueddeutsche.de/leben/stanisic-deutscher-buchpreis-1.4765915?reduced=true

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„Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen wäre.“

—  John Locke englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung 1632 - 1704

Über den menschlichen Verstand
Über den menschlichen Verstand

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„Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen wäre.“
Nihil est in intellectu, quod non sit prius in sensu.

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274

Quaestiones disputatae de veritate (Untersuchungen über die Wahrheit) q. 2, art. 3, arg. 19. Siehe auch: Sensualismus

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„Der des Jargons Kundige braucht nicht zu sagen, was er denkt, nicht einmal recht es zu denken: das nimmt der Jargon ihm ab und entwertet den Gedanken.“

—  Theodor W. Adorno deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist 1903 - 1969

Jargon der Eigentlichkeit [Jargon of Authenticity] (1964)

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„Alles, was überhaupt gedacht werden kann, kann klar gedacht werden. Alles, was sich aussprechen läßt, läßt sich klar aussprechen.“

—  Ludwig Wittgenstein, buch Tractatus Logico-Philosophicus

Satz 4.116
Logisch-Philosophische Abhandlung (Tractatus logico-philosophicus)

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„Das Selbstverständliche wird am wenigsten gedacht.“

—  Max Weber deutscher Soziologe, Jurist, National- und Sozialökonom 1864 - 1920

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„Es gibt im menschlichen Leben nichts anderes, was sozial richtig gedacht sein kann, als dasjenige, welches mit Mutterliebe sozial gedacht ist.“

—  Rudolf Steiner österreichischer Esoteriker, Philosoph, Schriftsteller und Begründer der Anthroposophie 1861 - 1925

Vortrag am 10. Januar 1919
Das Miteinander der Menschen

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„Was jetzt passiert, ist was vorher passiert ist und oft wird es irgendwann wieder passieren.“

—  Orson Welles US-amerikanischer Filmregisseur, Schauspieler und Autor 1915 - 1985

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„Deswegen bin ich gegangen … so hast du an mich gedacht.“

—  Harrison Ford US-amerikanischer Schauspieler und Produzent 1942

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„Das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.“

—  Anselm von Canterbury, Proslogion

Gottesdefinition im ontologischen Gottesbeweis, in: Proslogion, 1077/1078, Kapitel II:Quod vere sit deus, zweiter Satz, www.hs-augsburg.de http://www.hs-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost11/Anselmus/ans_prot.html.
Original lat.: "[...] aliquid quo nihil maius cogitari possit."

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„Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.“

—  Friedrich Dürrenmatt, Die Physiker

Die Physiker. S.85, Diogenes Verlag, Neufassung 1980
Die Panne (Komödie 1979), Die Physiker

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