„Gar zu leicht missbrauchen oder vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen in einem vollkommen vertraulichen Tone verkehren. Um angenehm zu leben, muss man fast immer als ein Fremder unter den Leuten erscheinen.“

Erstes Buch, 1. Kapitel, Allgemeine Bemerkungen. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 50 http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3A%C3%9Cber_den_Umgang_mit_Menschen.djvu&page=66
Über den Umgang mit Menschen
Variante: Gar zu leicht missbrauchen oder vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen vertraulich werden. Um angenehm zu leben, muss man fast immer ein Fremder unter den Leuten bleiben.

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Adolph Freiherr Knigge27
deutscher Schriftsteller und Aufklärer 1752 - 1796

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„Fast alles, was wir Missbrauch nennen, war ein Heilmittel in politischen Einrichtungen.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824

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Gedanken, Versuche und Maximen

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„Menschen, die sich selbst vollkommen zu genügen scheinen, versetzen mich fast unweigerlich in ehrfürchtiges Staunen.“

—  Francis Scott Fitzgerald US-amerikanischer Schriftsteller 1896 - 1940

Quelle: Buch Der große Gatsby

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„Ein Leben in Freiheit ist nicht leicht, und die Demokratie ist nicht vollkommen. Aber wir hatten es nie nötig, eine Mauer aufzubauen, um unsere Leute bei uns zu halten und sie daran zu hindern, woanders hinzugehen.“

—  John Fitzgerald Kennedy, buch Ich bin ein Berliner

Rede vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin, 26. Juni 1963. Quelle: John F. Kennedy: Ich bin ein Berliner (1963) von Englisch Lernen Online http://www.englisch-lernen-online.de/fertigkeiten/hoeren--hoerverstehen/reden/john-f-kennedy-ich-bin-ein-berliner--mit-uebersetzung-john-f-kennedy-ich-bin-ein-berliner/
Original engl.: "Freedom has many difficulties and democracy is not perfect, but we have never had to put a wall up to keep our people in, to prevent them from leaving us." - Quelle: John F. Kennedy Presidential Library & Museum - Remarks at the Rudolph Wilde Platz, Berlin http://www.jfklibrary.org/Asset-Viewer/oEX2uqSQGEGIdTYgd_JL_Q.aspx
Ich bin ein Berliner (1963)

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„Es ist leichter, jener Ämter würdig zu erscheinen, die man nicht hat, als derer, die man ausübt.“

—  François de La Rochefoucauld französischer Schriftsteller 1613 - 1680

Reflexionen, Maxime 164
Original franz.: "Il est plus facile de paraître digne des emplois qu'on n'a pas que de ceux que l'on exerce."

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„Der edle Mensch kann sich in Momenten vernachlässigen, der vornehme nie.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Wilhelm Meisters Lehrjahre V
Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

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„Wenn man von den Leuten nicht mehr als das Menschenmögliche verlangt, so ist man leicht zu befriedigen. Ist man leicht zu befriedigen, so gewinnt man die Menschen.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 342

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„Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 2062 / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Ein voller Bauch diskutiert leicht über das Fasten.“

—  Hieronymus Kirchenvater, Heiliger, Gelehrter und Theologe der alten Kirche 345 - 420

Epistulae 58,2
Original lat.: "Plenus venter facile disputat de ieiuniis"

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„In der Propagandapresse erscheinen fast täglich Berichte und Meinungsartikel, die mich als Pseudowissenschaftler bezeichnen und diffamieren.“

—  Adrian Zenz deutscher Anthropologe 1974

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article229003601/Pekings-Gegensanktionen-China-hat-mich-schon-lange-auf-dem-Kieker.html

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„Das Wichtigste im Verkehr mit Menschen: ihnen ihre Ausreden wegräumen.“

—  Arthur Schnitzler österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 - 1931

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„Eine ewige Erfahrung lehrt, dass jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu missbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.“

—  Charles de Montesquieu, buch Vom Geist der Gesetze

Vom Geist der Gesetze (De l'esprit des lois), XI, 4
Original franz.: "C'est une expérience éternelle que tout homme qui a du pouvoir est porté à en abuser ; il va jusqu’à ce qu'il trouve des limites."

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„Fremd und böse sind für mich noch immer ein und dasselbe.“

—  Marlen Haushofer, buch Die Wand

Die Wand. 2. Auflage. [Hamburg & Düsseldorf]: Claassen, 1968. S. 251

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