„Ich bin der Bottich // du drin der Hering. // Und das Salz zwischen uns // ist die Liebe // die uns haltbar macht // und zerfrißt.“
Isländisches Liebesgedicht. In: Gedichte von Drüben II. Lyrik und Propagandaverse aus Mitteldeutschland. Hrsg. von Karl Heinz Brokerhoff. Bad Godesberg: Hohwacht, 1968. S. 98
Jochen Laabs1
deutscher Schriftsteller 1937Ähnliche Zitate
„Salz verhindert, das Fleisch zu verderben; wenn das Salz dumm ist, womit soll man salzen.“
Nasser Chosrau (1004–1088) persischer Reisender, Theologe, Dichter und Philosoph
Divan, Anspielung auf Matthäus 5,13 im Neuen Testament
Original Farsi: "گوشت چون گنده شود او را نمك درمان بود // چون نمك گنده شود او را به چه درمان كنند"
„[…] Veränderung nur ist das Salz des Vergnügens […. ]!“
Friedrich Schiller Kabale und Liebe
Kabale und Liebe V, 7 / Ferdinand, S. 154 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/158 <br class="br">Kabale und Liebe (1784)
„Pfeffer und Salz - Gott erhalts“
Unbekannter Autor
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
3. Akt, 1. Szene / Narr
Original engl. "fooles are // as like husbands, as Pilchers are to Herrings, the Husbands // the bigger"
Was ihr wollt - Twelfth Night
„Die Freiheit lieben, heißt andere lieben; die Macht lieben, sich selbst zu lieben.“
William Hazlitt (1778–1830) englischer Essayist und Schriftsteller
Politische Essays
„Ironie […] ist das Körnchen Salz, durch welches das Aufgetischte überhaupt erst genießbar wird.“
Thomas Mann buch Lotte in Weimar
Lotte in Weimar (1939), Drittes Kapitel (Riemer berichtet Lotte, dass Goethe das "im Wagen [...] einmal zu mir" gesagt habe). Fischer Taschenbuch 1977, S. 81.
In Humor und Ironie - Beitrag zu einer Rundfunkdiskussion (1953) (in: Nachlese. Stockholmer Gesamtausgabe. S. Fischer 1956. S. 166) von Thomas Mann als echtes Goethe-Zitat ausgegeben: "Ich denke an ein Wort Goethes, das mir immer tiefen Eindruck gemacht hat. Er sagt gelegentlich: 'Ironie ist das Körnchen Salz, durch das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar wird.'"
Lotte in Weimar
„Es muss etwas ungewöhnlich Heiliges im Salz sein: man findet es in unseren Tränen und im Meer.“
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter