„Nach unserer Auffassung sowie gemäß der UNO-Charta war dieser Krieg illegal.“

—  Kofi Annan

in einem BBC-Interview, auf die Frage, ob die Irak-Invasion illegal gewesen sei, zitiert nach: spiegel.de http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,318253,00.html, 16. Sept. 2004
When pressed on whether he viewed the invasion of Iraq as illegal, he said: "Yes, if you wish. I have indicated it was not in conformity with the UN charter from our point of view, from the charter point of view, it was illegal." - BBC-News http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/middle_east/3661134.stm vom 16. Sept. 2004

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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ghanaischer Diplomat und ehemaliger UN-Generalsekretär 1938 - 2018

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„Es war unsere Überzeugung, dass der Krieg für Deutschland verloren ist, und dass jedes Menschenleben, das für diesen verlorenen Krieg geopfert wird, umsonst ist.“

—  Sophie Scholl deutsche Widerstandskämpferin im Dritten Reich 1921 - 1943

Auszüge aus den Verhörprotokollen, Februar 1943; Bundesarchiv Berlin, ZC 13267, Bd. 1 Online unter bpb.de http://www.bpb.de/themen/5H3ZT3,1,0,Ausz%FCge_aus_den_Verh%F6rprotokollen_von_Sophie_Scholl.html#art1

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„Der Krieg ist also ein Akt der Gewalt um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen.“

—  Carl von Clausewitz, buch Vom Kriege

Vom Kriege, 1. Buch, 1. Kapitel, Unterkapitel 2
Vom Kriege (postum 1832-1834)

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„Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

„Schnipsel“, 1973, S. 127
Schnipsel

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„Rudolf Heß war ein absoluter Idealist. Er ist für mich vergleichbar nach meiner Auffassung mit Gandhi.“

—  Udo Pastörs deutscher Politiker, MdL 1952

http://web.archive.org/web/20080225065518/http://www.mdr.de/fakt/2923077.html mdr.de

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„Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advocati wollene schwartze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man diese Spitzbuben schon von weitem erkennt.“

—  Friedrich Wilhelm I. (Preußen) König in Preußen (1713–1740) 1688 - 1740

anscheinend erstmals bei Max Arnold Nentwig: „Rechtsanwälte in Karikatur und Anekdote“ (Köln, Verlag Otto Schmidt, 1977. S. 19) und seither vielfach meist nur mit der dortigen Quellenangabe als „Cabinettsorder für Gerichte und Juristen-Fakultäten vom 15.12.1726“ zitiert.
Diese Cabinettsorder lässt sich so nicht feststellen. Eine Kleiderordnung für Advokaten und Prokuratoren findet man schon in dem eigenhändigen Schreiben des Königs an den Justizminister Christian Friedrich Freiherr von Bartholdi vom 2. April 1713 ( Acta Borussica I S. 382 https://archive.org/stream/diebehrdenorgan01posngoog#page/n550/mode/2up/), dessen Anordnungen durch Erlass vom 5. April 1713 dem Oberappellationsgericht, Geheimen Justizrath, Kammergericht und Consistorium zu Berlin mitgeteilt wurden:
"die atvocatten sollen schwartz gehen mit ein Menttelchen biß an die Knie / die Procuratores [sollen] einen schwartzen Rogck ohne mantell [tragen] mit einer rahbaht [rabat: frz. Überschlag] das auf die brust gehet / der generahl fischall [General-Fiscal] soll agiren gegen die die dar nicht so gehen werden und sollen [diese] karren [Zwangsarbeit leisten]."
Von Spitzbuben ist dort ebenso wenig die Rede wie in der „Circularordre vom 31. December 1726 an alle Collegia und Gerichte, die Advocaten und Procuratoren haben“, welche sich unter Nr. 6 mit Fragen der Amtstracht beschäftigt ( Acta Borussica IV,2 S. 120 ff. https://archive.org/stream/actaborussicade00berlgoog#page/n131/mode/2up/). Allerdings schreibt O. Hintze in den Acta Borussica VI. 1 S. 211 https://archive.org/stream/bub_gb_83U5AQAAIAAJ#page/n225/mode/2up von einer Äußerung des Königs über den Zweck der Tracht: „damit man die Spitzbuben schon von weitem erkennen und sich vor ihnen hüten könne“, doch verzichtet er darauf, dazu irgendwelche Einzelheiten oder gar eine Quelle mitzuteilen.
Vgl. zu allem Adolf Weißler: Die Geschichte der Rechtsanwaltschaft. Leipzig 1905. S. 310 ff. https://archive.org/stream/geschichtederre01weisgoog#page/n323/mode/2up.
Fälschlich zugeschrieben

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„Wir kapitulieren nie. Vorbereitet auf 5 Jahre Krieg. Und England wird unsere Waffen kennenlernen.“

—  Joseph Goebbels deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda 1897 - 1945

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„Meine Herren, wenn der Krieg, der jetzt schon mehr als zehn Jahre lang wie ein Damoklesschwert über unseren Häuptern schwebt - wenn dieser Krieg zum Ausbruch kommt, so ist seine Dauer und ist sein Ende nicht abzusehen.“

—  Helmuth Karl Bernhard von Moltke preußischer Generalfeldmarschall und Chef des Generalstabes 1800 - 1891

am 14. Mai 1890 in einer Rede als Abgeordneter im Reichstag Protokoll S. 76 oben rechts http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k8_bsb00018664_00182.html

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„Der Krieg ernährt den Krieg.“

—  Friedrich Schiller, Wallenstein

Wallenstein (1798), Part I - Die Piccolomini (The Piccolomini)

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„Nach diesem Kriege darf es keinen Krieg mehr geben! […] - Keinen Krieg mehr, keinen Krieg mehr! - Ja, es ist genug!“

—  Henri Barbusse, buch Das Feuer

"Das Feuer" (orig.: Le Feu, 1916), Zürich 1920, ins Deutsche übersetzt von L. von Meyenburg, S. 390

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„Jeder Krieg wird erst nach dem Kriege entschieden.“

—  Arthur Moeller van den Bruck deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller 1876 - 1925

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„Schlimmer als der Krieg ist die Angst vor dem Krieg.“
peior est bello timor ipse belli.

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

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„Wir müssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, dass nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht für sie gebetet habe.“

—  Robert Edward Lee Oberst des US-Heeres und Oberbefehlshaber des konföderierten Heeres im Sezessionskrieg 1807 - 1870

aus A Life of General Robert E. Lee von J. E. Cooke
Original engl.: "We must forgive our enemies. I can truly say that not a day has passed since the war began that I have not prayed for them."

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„Du interessierst Dich vielleicht nicht für den Krieg, aber der Krieg interessiert sich für Dich.“

—  Leo Trotzki Sowjetischer Revolutionär, Politiker und Gründer der Roten Armee 1879 - 1940

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„Meine Auffassung implizierte, daß wissenschaftliche Theorien (es sei denn, daß sie falsifiziert werden) für immer Hypothesen oder Vermutungen bleiben müssen.“

—  Karl Raimund Popper österreichisch-britischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker 1902 - 1994

Ausgangspunkte. Meine intellektuelle Entwicklung. Mohr Siebeck, Tübingen, 2012, S. 112, sinngemäß auch mehrmals in Logik der Forschung
Zitate mit Quellenangabe (Erstveröffentlichung in Klammern), Unended Quest (Ausgangspunkte) - Poppers Autobiographie (1976)

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