„Wo Inhalt ist, fügen sich die Formen von selbst.“

Tagebücher, 1896
Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 18. April 2022. Geschichte
Leo Tolstoi Foto
Leo Tolstoi84
russischer Schriftsteller 1828 - 1910

Ähnliche Zitate

Carlo Schmid Foto

„Eine Verfassung ist die Gesamtentscheidung eines freien Volkes über die Formen und die Inhalte seiner politischen Existenz.“

—  Carlo Schmid deutscher Politologe und Politiker (SPD), MdL, MdB 1896 - 1979

Rede im Parlamentarischen Rat am 8. September 1948; aufgezeichnet in "Der Parlamentarische Rat 1948-1949, Akten und Protokolle", Band 9, herausgegeben vom Deutschen Bundestag und vom Bundesarchiv, Harald Boldt Verlag im R. Oldenbourg Verlag, München 1996, Seite 20 ff. , http://www.spd.de/linkableblob/5652/data/rede_carlo_schmid.pdf
Zitate

Georg Simmel Foto

„Die Ruine schafft die gegenwärtige Form eines vergangenen Lebens, nicht nach seinen Inhalten oder Resten, sondern nach seiner Vergangenheit als solcher.“

—  Georg Simmel deutscher Philosoph und Soziologe 1858 - 1918

Die Ruine. Ein ästhetischer Versuch, in: Der Tag. Moderne illustrierte Zeitung, Berlin: Verlag August Scherl, No. 96 vom 22. Februar 1907, Erster Teil: Illustrierte Zeitung socio.ch http://socio.ch/sim/verschiedenes/1907/ruine.htm, sodann in: Philosophische Kultur. Gesammelte Essais. Philosophisch-soziologische Bücherei, Band 27, Leipzig: Verlag von Dr. Werner Klinkhardt, 1911, S. 137-146 brittlebooks.library.illinois.edu pdf http://brittlebooks.library.illinois.edu/brittlebooks_open/Books2008-05/simmge0001phikul/simmge0001phikul.pdf, S. 145

Erich Mühsam Foto

„Sich fügen heißt lügen.“

—  Erich Mühsam, Der Gefangene

Der Gefangene. Aus: Brennende Erde, Verse eines Kämpfers, München: Kurt Wolff. 1920. S. 82-83

Wau Holland Foto

„Wir machen keinen groben Unfug - wir machen feinen Fug.“

—  Wau Holland deutscher Journalist und Computer-Aktivist 1951 - 2001

Im Interview mit der Schweizer Sonntagszeitung, 6. Mai 2001; gemeint ist der Chaos Computer Club

Hanns Koren Foto
Adolph Kolping Foto

„Sich heldenmütig ins Unvermeidliche fügen ist ja auch Weisheit.“

—  Adolph Kolping deutscher katholischer Priester 1813 - 1865

AKS 2, S. 275

Herbert Wehner Foto
Nicolaus Copernicus Foto

„Zuerst müssen wir bemerken, dass die Welt kugelförmig ist, theils weil diese Form, als die vollendete, keiner Fuge bedürftige Ganzheit, die vollkommenste von allen ist, theils weil sie die geräumigste Form bildet, welche am meisten dazu geeignet ist, Alles zu enthalten und zu bewahren; oder auch weil alle in sich abgeschlossene Theile der Welt, ich meine die Sonne, den Mond und die Planeten, in dieser Form erscheinen; oder weil Alles dahin strebt, sich in dieser Form zu begrenzen, was an den Tropfen des Wassers und an den übrigen flüssigen Körpern zur Erscheinung kommt, wenn sie sich aus sich selbst zu begrenzen streben.“

—  Nicolaus Copernicus preußischer Astronom der Renaissance 1473 - 1543

Nicolaus Coppernicus aus Thorn über die Kreisbewegungen der Weltkörper/Erstes Buch,, Capitel 1. Dass die Welt kugelförmig sei.
Original Latein: "Principio advertendum nobis est, globosum esse mundum, sive quòd ipsa forma perfectissima sit omnium, nulla indigens compagine, tota integra: sive quòd ipsa capacissima sit figurarum, quæ compræhensurum omnia, & conservaturum maxime decet: sive etiam quòd absolutissimæ quæque mundi partes, Solem dico, Lunam & stellas, tali forma conspiciantur: sive quòd hac universa appetant terminari, quod in aquæ guttis cæterisque liquidis corporibus apparet, dum per se terminari cupiunt." - :la:s:De revolutionibus orbium coelestium/05. Liber primus. Quòd mundus sit sphæricus. Cap. I.

Bruce Lee Foto

„Nimm an, was nützlich ist. Lass weg, was unnütz ist. Und füge das hinzu, was dein Eigenes ist.“

—  Bruce Lee sino-amerikanischer Schauspieler, Kampfkünstler und Kampfkunst-Ausbilder 1940 - 1973

Louise Nevelson Foto

„Ich collagiere. Ich füge die zersprengte Welt zu einer neuen Harmonie zusammen.“

—  Louise Nevelson US-amerikanische Bildhauerin und Malerin 1899 - 1988

zitiert auf dieStandard.at vom 3.2.2008 http://diestandard.at/1200563172675/Ansichtssachen-Meine-Arbeit-ist-meine-Ehe?sap=2&_slideNumber=5&_seite=
"I make collages. I join the shattered world creating a new harmony” - modernamuseet.se/stockholm https://www.modernamuseet.se/stockholm/en/exhibitions/louise-nevelson/

Walter Benjamin Foto

„Jede Mitteilung geistiger Inhalte ist Sprache.“

—  Walter Benjamin deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph 1892 - 1940

Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen, in: Sprache und Geschichte. Philosohische Essays, Stuttgart 2000, S. 30
Andere Werke

Citát „Viele Worte – Wenig Inhalt.“
Citát „Mehr Inhalt, weniger Kunst!“
William Shakespeare Foto

„Mehr Inhalt, weniger Kunst!“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

2. Akt, 2. Szene / Königin
Original engl. "More matter, with less art."
Hamlet - The Tragedy of Hamlet

Friedrich Schiller Foto

„Ihr wart in Straf’ gefallen, mußtet euch, // Wie schwer sie war, der Buße schweigend fügen.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, I, 4 / Walther Fürst, S. 37
Wilhelm Tell (1804)

„Wert ist möglicherweise eher dort, wo keine Inhalte mitgeteilt werden.“

—  Günter Eich, Gesammelte Werke

Gesammelte Werke, Bd. 4. Notizen. Suhrkamp, 1973. S. 298

Herbert Wehner Foto

„Politische Inhalte sind wichtiger als organisatorische Schritte.“

—  Herbert Wehner deutscher Politiker (KPD, SPD), MdL, MdB, MdEP 1906 - 1990

Friedrich Dürrenmatt Foto
Gerhard Uhlenbruck Foto

„Wer sein Herz ausschüttet, verschenkt auch etwas vom Inhalt seiner Seele.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Kein Blatt vor den Mund nehmen, S. 83
Kein Blatt vor den Mund nehmen

Joseph Martin Kraus Foto

„Soll die Musik in den Kirchen nicht am meisten fürs Herz seyn? Taugen darzu Fugen? (96)“

—  Joseph Martin Kraus deutscher Komponist und Kapellmeister 1756 - 1792

Etwas von und über Musik fürs Jahr 1777

Otto Weininger Foto

„Der Mann hat die gleichen psychischen Inhalte wie das Weib in artikulierterer Form; wo sie mehr oder minder in Heniden denkt, dort denkt er bereits in klaren, distinkten Vorstellungen, an die sich ausgesprochen und stets die Absonderung von den Dingen gestattende Gefühl knüpfen.“

—  Otto Weininger, buch Geschlecht und Charakter

"Geschlecht und Charakter", MSB Matthes&Seitz, Berlin 1997, ISBN 9783882213126, S.127-128, Zweiter Teil, III. Kapitel. Männliches und weibliches Bewußtsein gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/geschlecht-und-charakter-7794/12
Geschecht und Charakter. Eine prinzipielle Untersuchung. Wien und Leipzig 1903. 19. unveränderte Auflage 1920, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/geschlecht-und-charakter-7794/1

Ähnliche Themen