„Gedichte von Wassertrinkern können nicht gefallen und lange leben.“

—  Horaz

Epistulae 1,19,2f., nach Kratinos
Original lat.: "nulla placere diu nec vivere carmina possunt quae scribuntur aquae potoribus."

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Horaz47
römischer Dichter -65 - -8 v.Chr

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„Wenn die Gedichte // einfacher werden // so zeigt das // nicht immer an // daß das Leben // einfach geworden ist“

—  Erich Fried österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist 1921 - 1988

Widerspiegelung, in: Lebensschatten, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1981. S. 75 ISBN 3-0831-0111-5

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„Die Würfel sind gefallen" oder "Der Würfel ist gefallen.“

—  Gaius Julius Caesar römischer Staatsmann, Feldherr und Autor -100 - -44 v.Chr

Gemäß Sueton, Divus Iulius, 33, bei Überschreitung des Rubikon, mit der Caesar den Bürgerkrieg entfesselte. Zu verstehen als: "Nun wird es sich entscheiden".
Original lat.: "alea iacta est", wörtlich: "Der Würfel ist geworfen." - möglicherweise übernahm Caesar die Formulierung aus einem nicht erhaltenen Text Menanders: ἀνερρίφθω κύβος [anerriphtho kybos]

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„Ein Gedicht entsteht überhaupt sehr selten - ein Gedicht wird gemacht.“

—  Gottfried Benn deutscher Arzt, Dichter und Essayist 1886 - 1956

Probleme der Lyrik [1951]. In: Gesammelte Werke, Band 4. Hrsg. von Dieter Wellershoff, Wiesbaden: Limes Verlag, 1968. S. 1059. ISBN 3-423-05954-0. Sämtliche Werke (Stuttgarter Ausgabe Klett-Cotta) Band VI Prosa 4 (1951-56), S. 10

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„Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag, […]. Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag;“

—  Georg Büchner, Der Hessische Landbote

Der Hessische Landbote, Erste Botschaft. Darmstadt, im Juli 1834. S. 1
Der Hessische Landbote (1834)

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„Achte auf das Ende bei einem langen Leben.“

—  Solón Philosoph der Antike -638 - -558 v.Chr

gemäß Ausonius, Ludus septem sapientum (Prolog)
Original griech.: "ὅρα τέλος μακροῦ βίου"; spr. "hora telos makru biu")
(lat.: "specta finem longae vitae"
"Denn bei jedem Ding muss man auf das Ende sehen, welchen Ausgang es nimmt: schon manchem hat die Gottheit das Glück nur gezeigt, um ihn dann von Grund auf zu vernichten." - gemäß Herodot, Historien 1.32,9 http://www.gottwein.de/Grie/herod/hdt01026.php; zitiert nach: Die Musen des Herodot von Halikarnass, übers. von J.Ch.F. Bähr, Stuttgart (Krais & Hoffmann) 1863
Vgl. "Was du auch tust, handle klug und bedenke das Ende!" - Gesta Romanorum, Cap. 103
(lat.: "Quidquid agis, prudenter agas et respice finem!")
Zugeschrieben

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„Es ist nicht die Länge des Lebens, sondern die Tiefe.“

—  Ralph Waldo Emerson US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller 1803 - 1882

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„Achte auf das Ende bei einem langen Leben.“

—  Ausonius römischer Prinzenerzieher und Dichter 310 - 395

Leben und Meinungen der Sieben Weisen / Solon
lat.: "specta finem longae vitae"

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„Die Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich.“

—  Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860

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„Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden.“

—  Jonathan Swift englisch-irischer Schriftsteller und Satiriker 1667 - 1745

Gedanken über verschiedene Gegenstände / Thoughts on Various Subjects
Original engl.: "Every man desires to live long; but no man would be old." - p. 188 http://en.wikisource.org/wiki/Page%3AThe_Battle_of_the_Books%2C_and_Other_Short_Pieces.djvu/193

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„Die Kunst ist lang! // Und kurz ist unser Leben.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 558 f. / Wagner → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Die Rache der Sprache ist das Gedicht“

—  Ernst Jandl österreichischer Dichter 1925 - 2000

„es tut mir leid: gedicht ist nun einmal: schädelmagie.“

—  Thomas Kling deutscher Lyriker 1957 - 2005

Gesammelte Gedichte. DuMont Köln 2006. ISBN 3832179771, S. 685

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„Oh, wie beglückt ist doch der Mann, // wenn er Gedichte machen kann!“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

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„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch.“

—  Theodor W. Adorno, Gesammelte Schriften

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