„Ganz zum Schluss standen Dr. Kohn und Dr. Levy nackt und wehrlos in der Schlange zum Duschraum, und als sie an der Tür, die vom Leben zum Tode führte, angekommen waren, sagte Dr. Levy zu Dr. Kohn: 'Nach Ihnen, Herr Doktor!' Da hatten die Juden noch Anstand und Manieren. Doch dann beschlossen sie, aus der Geschichte auszusteigen und als Opfer nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Seitdem schlagen sie zurück, wenn sie angegriffen werden, manchmal auch schon vorher.“

— Henryk M. Broder, 7. Juli 2006, Die Achse des Guten

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Henryk M. Broder9
deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946
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„Opfer müssen gebracht werden.“

— Otto Lilienthal deutscher Pionier des Gleit- und Muskelkraftflugs 1848 - 1896
allgemein als Letzte Worte überliefert, aber erst 1940 bei der Umgestaltung von Lilienthals Grab auf diesem angebracht. Glaubwürdiger ist der vom Augenzeugen Paul Beylich belegte Satz: "Ich muß etwas ausruhen, dann machen wir weiter." (Manuell Ruoff: Fliegen wie die Vögel. preussische-allgemeine. de 17. Mai 2008)

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„Bei mir wollte ja mal ein Doktor an die Nebenhöhlen ran, da hab ich gesagt, nee, bloß nichts machen. Mein Sound ist doch Gold wert.“

— Udo Lindenberg deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler 1946
Stern Nr. 13/2008 vom 19. März 2008, S. 214

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„Wer Jude ist[, ] bestimme ich!“

— Hermann Göring deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Ministerpräsident, Reichsmarschall 1893 - 1946
Upton Siclair: One Clear Call. Viking New York 1948, p. 498 books. google

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„Wann ist eine Geschichte eine gute Geschichte? Wenn sie gebaut ist wie das Leben.“

— Michael Köhlmeier österreichischer Schriftsteller 1949
Abendland, Roman, Hanser 2007 ISBN 978-3-446-20913-8 Seite 166

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„Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit.“

— Michael Ende deutscher Schriftsteller 1929 - 1995
Momo, oder, die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Ein Märchen-Roman. München: DTV, 1988. S. 100. ISBN 3-423-10958-0

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„Verurteilt mich; das hat nichts zu bedeuten; die Geschichte wird mich freisprechen.“

— Fidel Castro ehemaliger kubanischer Staatspräsident 1926 - 2016
Das Schlusswort im Moncada-Prozess im Oktober 1953 Fidel Castro Archiv

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„Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand.“

— John Ronald Reuel Tolkien britischer Schriftsteller und Philologe, Autor von "Herr der Ringe" 1892 - 1973
(Gandalf zu Frodo über Gollum) Der Herr der Ringe, Band 1 "Die Gefährten", Klett-Cotta, Stuttgart 1979, Erstes Buch, S. 82. Übers.: Margaret Carroux

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„Tausende standen an den Hängen und Pisten.“

— Heinz Maegerlein deutscher Sportjournalist 1911 - 1998
während einer Skireportage im Jahr 1959, zititert nach Detlef Wulke, wdr. de (Stand 03/2007)

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