„Wenn man nur ein Messer hat, mag man die Gefahr, die von einem Bären im Wald ausgeht, für tolerabel halten, weil die Alternative, den Bären zu jagen, riskanter ist, als den Kopf tief zu halten. Wer ein Gewehr hat, kalkuliert anders.“

Macht und Ohnmacht, Siedler, 2003, ISBN 3886807940, Übersetzer: Thorsten Schmidt
Original engl.: "A man armed only with a knife may decide that a bear prowling the forest is a tolerable danger, inasmuch as the alternative – hunting the bear armed only with a knife – is actually riskier than lying low and hoping the bear never attacks. The same man armed with a rifle, however, will likely make a different calculation of what constitutes a tolerable risk. Why should he risk being mauled to death if he doesn’t have to?" - Of Paradise and Power: America and Europe in the New World Order. Random House 2004. p. 36. Zitiert in der Rezension von David Runciman in LRB 3. April 2003 http://www.lrb.co.uk/v25/n07/david-runciman/a-bear-armed-with-a-gun

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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US-amerikanischer Politikberater und Autor 1958

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„Die Gefahr will keine Wechsel, sie will in barem Mut bezahlt werden.“

—  Emil Gött deutscher Schriftsteller 1864 - 1908

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„Wer überleben will, muss zwar nicht unbedingt so schnell laufen können wie der Bär, aber bitte doch schneller als die Mitläufer.“

—  Josef Ackermann Schweizer Manager (Deutsche Bank) 1948

Rede auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank 2005. Zitiert bei Wolf Lotter: Der Pudding, die Wand und der Nagel, brand eins, 6/2005 http://www.brandeins.de/archiv/magazin/zuhoeren-statt-zutexten/artikel/der-pudding-die-wand-und-der-nagel.html, sowie bei Alexander Ross: Bruno, der Problembär, Cicero 6. Juli 2006 http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=1233

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„Wenn Lügen Haare wären, // wir wären rauh wie Bären // Und hätten keine Glatzen.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Wenn alles sitzenbliebe, S. 833
Kritik des Herzens

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„Wer Deutschland für kapitalistisch hält, der hält auch Kuba für demokratisch.“

—  Guido Westerwelle deutscher Politiker, Bundesvorsitzender der FDP 1961 - 2016

Bundesparteitag der FDP in Köln, Mai 2005, fdp.de http://56.parteitag.fdp.de/webcom/show_article.php/_c-20/_nr-18/_p-1/i.html, zitiert bei taz.de http://www.taz.de/taz/nf/etc/2005_05_06_S02-akt-west-02.pdf, 6. Mai 2005

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„Es lebe, wer sich tapfer hält!“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 3370 / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Wie leicht Grenadine mit Selter beim Lachen durch die Nase geht (Bar vor der Opéra Comique).“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924

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„Es gibt drei treue Freunde: Eine alte Ehefrau, einen alten Hund und das bare Geld.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

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„Wenn Schimpansen Gewehre und Messer hätten und wüssten, wie man mit ihnen umgeht – sie würden sie benutzen wie der Mensch.“

—  Jane Goodall britische Verhaltensforscherin 1934

in Der Spiegel 34/2006 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-48495971.html

„Wer den Tatbestand ermitteln will, hält sich nicht am Ton der Rede auf, wer den Wandel eines Menschen beobachtet, hält sich nicht über seine Worte auf.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S.240

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„Wer ein Gewehr hat, nehme sein Gewehr, wer einen Säbel hat, nehme seinen Säbel, wer keinen hat, nehme eine Hacke oder einen Knüppel.“

—  Ho Chi Minh vietnamesischer Revolutionär und Staatsmann 1890 - 1969

während des Indochina-Krieges 1946; Der Spiegel: Immer siegreich http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45522280.html, Heftausgabe vom 8. September 1969
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„Ist die Literatur vielleicht ein Bär, der seine Pfote leckt, ein bleierner Schlaf nach getaner Pflicht, auf dem Diwan des Arbeitszimmers?“

—  Osip Mandelstam russischer Dichter 1891 - 1938

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„Wer damit anfängt, daß er Allen traut, // Wird damit enden, daß er einen Jeden // Für einen Schurken hält.“

—  Friedrich Hebbel, Demetrius

Demetrius, IV, 1 , Vers 2394ff. / Mniczek zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005018102
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„Es ist immer schade, wenn nur der Kopf etwas mitbekommt und das Herz leer ausgeht.“

—  Marie Hüsing deutsche Diakonisse, Dichterin und Schriftstellerin 1909 - 1995

Vom Umkreis zur Mitte, Brendow Verlag : Moers 1984, ISBN 3870672307, S. 7.

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