„Beim Anblick eines gewissen Elends empfindet man eine Art Scham, glücklich zu sein.“

—  Jean de La Bruyere, Die Charaktere
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Jean de La Bruyere26
französischer Schriftsteller 1645 - 1696
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„Kann man auch nur den Gedanken wagen, glücklich zu sein, wenn alles in Elend darnieder liegt?“

—  Heinrich Von Kleist Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist 1777 - 1811
Briefe an Marie von Kleist, Juni 1807

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„Jede Art Berufung ist bedeutsam und nötig, damit das Gewissen gewiss sei.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546
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„Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.“

—  Adam Smith schottischer Moralphilosoph, Aufklärer und Begründer der klassischen Nationalökonomie 1723 - 1790
The Wealth of Nations, Book I

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„Was nützt es, über Elend nachzudenken, wenn man schon elend ist?“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945

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„Wenn wir Nationalsozialisten uns schämen, eine Krawatte vom Juden zu kaufen, dann müßten wir uns erst recht schämen, irgendetwas, das zu unserer Seele spricht, das innerste Religiöse vom Juden anzunehmen. Hierher gehört auch, daß unsere Kirche keine Menschen judenblütiger Art mehr in ihren Reihen aufnehmen darf.“

—  Reinhold Krause deutscher Religionspädagoge sowie rassistisch-antisemitischer Vertreter und Obmann der Deutschen Christen in Groß-Berlin 1893 - 1980
auf einer Kundgebung am 13. November 1933 im Berliner Sportpalast; Reinhold Krause: Vollständige Rede im Berliner Sportpalast im Wortlaut (dokumentiert vom Otto-Suhr-Institut)

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„Klagt nicht die menschliche Natur an, wenn Ihr Bosheit, Dummheit, Niederträchtichkeit, Unglück und jede Art von Elend in unserer Gesellschaft findet - klagt die unmenschlichen Verhältnisse an, die das beste, humanste, thätigste Geschöpf in Elend und Laster stürzen können.“

—  Moses Hess deutsch-jüdischer Philosoph, Frühsozialist, Vorläufer des Zionismus 1812 - 1875
Ueber die Noth in unserer Gesellschaft und deren Abhülfe, in: Deutsches Bürgerbuch für 1845. Hrsg von Hermann Püttmann. C. W. Leske, Darmstadt 1845, S. 36 books. google

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„Es mehrt unendliche Trauer das Elend.“

—  Homér gilt als Autor der Ilias und Odyssee 750
Odyssee, 18. Gesang, 174 / Eurynome und 19. Gesang, 120 / Odysseus

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„Elend und Schimpf verändern die Herzen.“

—  Jean Jacques Rousseau französischsprachiger Schriftsteller 1712 - 1778
Julie oder Die neue Héloïse / Julie

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„Jeder ist in dem Grade elend, als er es zu sein glaubt.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr
Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), IX, LXXVIII, 14

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„Du zählst im Elend keinen Freund.“

—  Euripidés klassischer griechischer Dichter -480 - -406 v.Chr
Elektra 1131 / Elektra