„Immer deutlicher wurde mir in den letzten Jahren, daß die eine Welt, in der wir leben, nur dann eine Chance zum Überleben hat, wenn in ihr nicht länger Räume unterschiedlicher, widersprüchlicher oder gar sich bekämpfender Ethiken existieren. Diese eine Welt braucht ein Ethos; diese eine Weltgesellschaft braucht keine Einheitsreligion und Einheitsideologie, wohl aber einige verbindende und verbindliche Normen, Werte, Ideale und Ziele.“

—  Hans Küng

Projekt Weltethos, Piper München 1990, S. 14 ISBN 3-492-03426-8
Projekt Weltethos

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Hans Küng4
Schweizer katholischer Theologe und Buchautor 1928

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„Ein Raum braucht Fülle, Kleider nicht.“

—  Coco Chanel französische Modeschöpferin 1883 - 1971

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„Der braucht einen langen Löffel, der mit dem Teufel ißt.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

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„Warum brauchten die Wessis 13 Jahre fürs Abitur, ein Jahr länger als die Ostler? Antwort: Weil ein Jahr Schauspielunterricht dabei ist.“

—  Regine Hildebrandt deutsche Biologin und Politikerin, MdV, MdL 1941 - 2001

Rede bei der Entgegennahme des Medienpreises "Goldene Henne" 1997 der "Super Illu" im Berliner Friedrichstadtpalast, SPIEGEL 13/98, S. 43 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7897515.html; youtube https://www.youtube.com/watch?v=gPU3rcyoXus ab Min. 2:50

Citát „Ich weiß sehr wohl, wie widersprüchlich man sein muss, um wirklich konsequent zu sein.“
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„Ich weiß sehr wohl, wie widersprüchlich man sein muss, um wirklich konsequent zu sein.“

—  Pier Paolo Pasolini italienischer Filmregisseur, Publizist und Dichter 1922 - 1975

zitiert in Konkret 1981

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„Der Mensch braucht nur wenig; und auch dieses Wenige nicht lange.“

—  Edward Young englischer Dichter 1683 - 1765

Klagen, 4. Nacht. In: Klagen, oder Nachtgedanken über Leben, Tod, und Unsterblichkeit. Übersetzt von Johann Arnold Ebert. Band 1. Leipzig: Schwickert, 1790, S. 284 f., Vers 118
Original engl.: "Man wants but Little; nor that Little, long."

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„Was die Erde braucht, ist eine Menschheit, die sie nicht länger als Supermarkt, sondern als Heimat betrachtet.“

—  Yann Arthus-Bertrand französischer Fotograf 1946

Home. Erkennen, sich informieren, fragen, verstehen, handeln. München 2009, ISBN 978-3-86873-114-9. Übersetzer: Regine Schmidt und Christa Trautner-Suder

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Citát „Wir leben immer in einer Welt, die wir uns selbst bilden.“
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„Wir leben immer in einer Welt, die wir uns selbst bilden.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

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„Leben - es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren lediglich.“

—  Oscar Wilde, buch Der Sozialismus und die Seele des Menschen

Der Sozialismus und die Seele des Menschen
Original engl.: "To live is the rarest thing in the world. Most people exist, that is all."
Die Seele des Menschen im Sozialismus - The Soul of Man Under Socialism
Variante: Leben - es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, weiter nichts.

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„Die Welt wurde von Narren gemacht, damit Weise darin leben.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 3. Akt / Lord Illingworth
Original engl.: "The world has been made by fools that wise men should live in it!"
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

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„Wir brauchen Werte um die Welt zu verstehen.“

—  Lothar Späth deutscher Politiker (CDU), MdL, Ministerpräsident von Baden-Württemberg 1937 - 2016

Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 21

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„Ich hätte gern eine Welt, in der das Ziel der Erziehung geistige Freiheit wäre und nicht darin bestünde, den Geist der Jugend in eine Rüstung zu zwängen, die ihn das ganze Leben lang vor den Pfeilen objektiver Beweise schützen soll. Die Welt braucht offene Herzen und geistige Aufgeschlossenheit, und das erreichen wir nicht durch starre Systeme, mögen sie nun alt oder neu sein.“

—  Bertrand Russell britischer Mathematiker und Philosoph 1872 - 1970

„Warum ich kein Christ bin“, Szcesny Verlag 1963, S. 15
("I should wish to see a world in which education aimed at mental freedom rather than at imprisoning the minds of the young in a rigid armour of dogma calculated to protect them through life against the shafts of impartial evidence. The world needs open hearts and open minds, and it is not through rigid systems, whether old or new, that these can be derived." - Vorwort zu: Why I am not a Christian. Last philosophical testament: 1943-68, S. 567

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