„Wenn das Unglück dem Verbrechen folgt, folgt öfter das Verbrechen noch dem Unglück!“

Das goldene Vließ - Medea IV (Medea). Sämtliche Werke. Band 1, München [1960–1965], S. 947 zeno.org http://www.zeno.org/Literatur/M/Grillparzer,+Franz/Dramen/Das+goldene+Vlies/Medea/4.+Akt
Stücke

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Franz Grillparzer44
österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

Ähnliche Zitate

Citát „Ein Verbrechen muss durch ein Verbrechen vertuscht werden.“
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„Ein Verbrechen muss durch ein Verbrechen vertuscht werden.“

—  Seneca d.J., Agamemno

Original: (lat) scelere velandum est scelus.
Quelle: Agamemnon, Medea, Phaedra 721 / die Amme

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„So gehen oft große Talente durch Unglück zugrunde.“

—  Phaedrus römischer Fabeldichter -20

Fabeln Appendix Perottina XIV. Asinus ad lyram

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„Die Gesellschaft verzeiht oft den Verbrechern. Sie verzeiht nie den Träumern.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
Original engl.: "Society often forgives the criminal; it never forgives the dreamer."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist

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„Die Juden sind unser Unglück. Die Juden sind das Unglück der Völker Russlands.“

—  Rudolf Konrad deutscher Militär, General der Gebirgstruppe im Dritten Reich 1891 - 1964

- Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg, Bestand RH 24-49-210

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„Das Verbrechen hat kein Asyl, nur gekrönte Verbrechen finden eins auf dem Thron.“

—  Georg Büchner, Dantons Tod

Danton's Tod II, 7 / Ein Anderer, S. 82, [buechner_danton_1835/86]
Dantons Tod (1835)

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„Im Unglück finden wir meistens die Ruhe wieder, die uns durch die Furcht vor dem Unglück geraubt wurde.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 70
Aphorismen

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„Das ist mehr als ein Verbrechen, das ist ein Fehler!“

—  Joseph Fouché französischer Polizeiminister vor und nach der Revolution, intriganter Politiker 1759 - 1820

[soll Polizeiminister Fouché (1763—1820), andere nennen Talleyrand, über die Hinrichtung (20.3.1803) des Herzogs d'Enghien durch Konsul Bonaparte gesagt haben.] - Georg Büchmann: Geflügelte Worte. 19. Aufl. 1898. S. 487 http://susning.nu/buchmann/0521.html
«C'est plus qu'un crime, dis-je, c'est une faute!» [paroles que je rapporte, parce qu'elles ont été répétées et attribuées à d'autres.] - Memoires de Joseph Fouché, Duc d'Otrante. Bruxelles 1825 books.google p. 199 http://books.google.de/books?id=8cUQAAAAYAAJ&pg=PA199

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„Blasphemie ist ein opferloses Verbrechen.“

—  Richard Dawkins Britischer Zoologe, Biologe und Autor 1941

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„Aberglaube bringt Unglück.“

—  Raymond Smullyan US-amerikanischer Mathematiker und Logiker 1919 - 2017

5000 B.C. and Other Philosophical Fantasies, St. Martin's Press, New York 1983. Kap. 1.3.8; zitiert nach Umberto Eco: Das Foucaultsche Pendel, übers. v. Burkhart Kroeber. Hanser, München 1989. S. 5
Original engl.: "Superstition brings bad luck."

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„Das Unglück ist unser größter Lehrmeister.“

—  Honoré De Balzac, buch Gobseck

Gobseck (1830)

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„Was ist das Glück? Alles Unglück zu leben.“

—  Nikos Kazantzakis griechischer Schriftsteller 1883 - 1957

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„Denn wer arbeitet, ist ein subtiler Selbstmörder, und ein Selbstmörder ist ein Verbrecher, und ein Verbrecher ist ein Schuft. Also, wer arbeitet ist ein Schuft.“

—  Georg Büchner, Leonce und Lena

Leonce und Lena I, 1 / Leonce, S. 116, [buechner_werke_1879/312]
Leonce und Lena (1836)

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„Der Tugend gleich, hat auch Verbrechen seine Stufen.“

—  Jean Racine Autor der französischen Klassik 1639 - 1699

Phèdre IV,2
Original franz.: "Ainsi que la vertu, le crime a ses degrés."

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„Wo Mäßigung ein Fehler ist, da ist Gleichgültigkeit ein Verbrechen.“

—  Georg Christoph Lichtenberg, buch Sudelbücher

Sudelbücher, Heft G (62)
Sudelbücher

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