„Wenn die Auswanderer […] alles verlieren, die Liebe zu ihrem Vaterlande, selbst den geläufigen Ausdruck ihrer Muttersprache - die Melodien der Heimat leben unter ihnen länger als alles andere.“

Soll und Haben. Roman in sechs Büchern. 1. Band. 64. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1906. S. 313.

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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„In seiner Muttersprache ist man doch am präzisesten, kann am besten Gefühle und Zwischentöne ausdrücken. Und wenn ich das fördern will, das ist keine nationalistische Deutschtümelei.“

—  Antje Vollmer deutsche Politikerin, MdB 1943

Interview mit Michael Sontheimer, "Spiegel Online", 17. September 2004 http://www.spiegel.de/kultur/musik/antje-vollmer-ueber-radioquote-das-ist-keine-nationalistische-deutschtuemelei-a-318343.html

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„Sakrale Lieder liebe ich über alles. Auch Schlager, Klassik, alles was eine Melodie hat. Was keine Melodie hat, ist Wegwerfware.“

—  Gotthilf Fischer deutscher Chorleiter 1928

Stern Nr. 2/2011, 5. Januar 2011, S. 126.

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„Erst wenn wir den Sozialismus in Deutschland haben,… erst dann werden die Notleidenden und Unterdrückten ein Vaterland haben, ein Vaterland, das uns gehört, erst dann werden sie eine sozialistische Heimat haben.“

—  Ernst Thälmann deutscher Politiker (KPD), MdHB, MdR 1886 - 1944

Ernst Thälmann. Bilder, Dokumente, Texte. Dietz Verlag Berlin 1986, S. 394

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„Ich sterbe, weil ich meine Heimat liebe.“

—  Hermann Berndes Hauptmann der Wehrmacht und letzter Volkssturmkommandant von Ingelheim am Rhein 1889 - 1945

Letzte Worte vor seiner Hinrichtung, 18. März 1945

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„Ich liebe mein Vaterland nicht, weil es mein Vaterland ist, sondern weil ich es schön finde. Ich habe Heimatgefühl, aber keinen Patriotismus.“

—  Arthur Schnitzler österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 - 1931

Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass
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„Jeder Mensch ist eine Melodie. Lieben heißt: sie innehaben. Ich bin für dich, du bist für mich ein Lied.“

—  Franz Werfel österreichischer Schriftsteller 1890 - 1945

Ehespruch. In: Das lyrische Werk. Frankfurt a. M.: S. Fischer, 1967, S. 575

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„Eine jüdische Mutter hat mich geboren, Deutschland hat mich genährt, Europa mich gebildet, meine Heimat ist die Erde, die Welt mein Vaterland.“

—  Ernst Toller, buch Eine Jugend in Deutschland

Eine Jugend in Deutschland, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1970, Sechzehntes Kapitel, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/eine-jugend-in-deutschland-3538/17

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„Die Liebe zu verlieren ist der einzige Verlust, den wir in diesem Leben fürchten müssen.“

—  Franz von Sales französischer Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Kirchenlehrer, Heiliger 1567 - 1622

Deutsche Ausgabe der Werke des hl. Franz von Sales, Band 6,155

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„Was die Erde braucht, ist eine Menschheit, die sie nicht länger als Supermarkt, sondern als Heimat betrachtet.“

—  Yann Arthus-Bertrand französischer Fotograf 1946

Home. Erkennen, sich informieren, fragen, verstehen, handeln. München 2009, ISBN 978-3-86873-114-9. Übersetzer: Regine Schmidt und Christa Trautner-Suder

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„Achte jedes Mannes Vaterland, doch das deinige liebe!“

—  Gottfried Keller, buch Das Fähnlein der sieben Aufrechten

Das Fähnlein der sieben Aufrechten. Sämtliche Werke in acht Bänden, Berlin: Aufbau, 1961. Züricher Novellen. Zweiter Band. S. 295 http://www.zeno.org/Literatur/M/Keller,+Gottfried/Erz%C3%A4hlungen/Z%C3%BCricher+Novellen/Zweiter+Band/Das+F%C3%A4hnlein+der+sieben+Aufrechten

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„Ich fürchte, wenn Sie etwas zu lange ansehen, wird es seine Bedeutung verlieren.“

—  Andy Warhol amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger 1928 - 1987

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„Mein stärkstes Erlebnis war der Krieg und der Untergang meines Vaterlandes, des einzigen, das ich je besessen: der österreichisch-ungarischen Monarchie. Auch heute noch bin ich durchaus patriotischer Österreicher und liebe den Rest meiner Heimat, wie eine Art Reliquie.“

—  Joseph Roth österreichischer Schriftsteller und Journalist 1894 - 1939

Brief an Otto Forst-Battaglia, 28. Oktober 1932; Joseph Roth: Briefe 1911-1939. Hrsg. und eingeleitet von Hermann Kesten. Köln/Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1970, S. 240

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„„Melodie“ ist das Feldgeschrei der Dilettanten, und gewiß eine Musik ohne Melodie ist gar keine.“

—  Robert Schumann deutscher Komponist der Romantik 1810 - 1856

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Musikalische Haus- und Lebensregeln

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„Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl!“

—  Herbert Grönemeyer deutscher Musiker und Schauspieler 1956

"Heimat", 1999

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