„Erst wenn wir den Sozialismus in Deutschland haben,… erst dann werden die Notleidenden und Unterdrückten ein Vaterland haben, ein Vaterland, das uns gehört, erst dann werden sie eine sozialistische Heimat haben.“

Ernst Thälmann. Bilder, Dokumente, Texte. Dietz Verlag Berlin 1986, S. 394

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Politiker (KPD), MdHB, MdR 1886 - 1944

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„Erst wenn wir den Sozialismus in Deutschland haben, erst dann werden wir in Deutschland endgültig den Hunger bezwingen, erst dann wird Deutschland kein Siechen- und Totenhaus mehr sein, erst dann werden die Millionen Mäuler unserer tuberkulösen und skrofulösen Kinder satt werden, erst dann werden die Notleidenden und Unterdrückten ein Vaterland haben, ein Vaterland, das uns gehört, erst dann werden sie eine sozialistische Heimat haben!“

—  Ernst Thälmann deutscher Politiker (KPD), MdHB, MdR 1886 - 1944

Genosse Thälmanns Kampfruf für das Massenheer der hungernden Erwerbslosen - Berlin, 21. November 1932. Die Rote Fahne 22. November 1932 http://ciml.250x.com/sections/german_section/teddy/teddy_22_november_1932.html; siehe auch Verhandlungen des Sächsischen Landtages 1920-33 S. 4103 https://books.google.de/books?id=oLu1lV5M7ywC&q=totenhaus sowie Ernst Thälmann. Bilder, Dokumente, Texte. Dietz Verlag Berlin 1986, S. 394

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„Die erste Bürgerpflicht ist, seinem Vaterlande zu dienen.“

—  Friedrich II. Preußen König von Preußen 1712 - 1786

Politisches Testament, 1752 http://friedrich.uni-trier.de/volz/7/117/text/
(Original französisch: "Le premier devoir d'un citoyen est de servir sa patrie" - Die politischen Testamente von Friedrich dem Großen, redigiert von Gustav Berthold Volz. Berlin 1920, S. 1 archive.org http://www.archive.org/stream/diepolitischente00freduoft/diepolitischente00freduoft_djvu.txt

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„Es gibt schwierige Vaterländer. Eines von ihnen ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland.“

—  Gustav Heinemann ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1899 - 1976

Ansprache nach Leistung des Amtseids als Bundespräsident in der gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat am 1. Juli 1969 - Die Bundesversammlungen 1949–2010, Dt. Bundestag, Referat WD 1, 2009, ISBN 978393034182-5, S. 184

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„Ehe Du für dein Vaterland sterben willst, sieh dir s erst mal genauer an!“

—  Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979

Aus dem Leben eines Fauns, Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe I, Band 1, S. 371

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„Ich habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland.“

—  Heinrich Friedrich Karl vom Stein preußischer und deutscher Politiker 1757 - 1831

in einem Brief an Graf Münster am 1. Dezember 1812

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„Eine jüdische Mutter hat mich geboren, Deutschland hat mich genährt, Europa mich gebildet, meine Heimat ist die Erde, die Welt mein Vaterland.“

—  Ernst Toller, buch Eine Jugend in Deutschland

Eine Jugend in Deutschland, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1970, Sechzehntes Kapitel, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/eine-jugend-in-deutschland-3538/17

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„wir stehen erst am Anfang der ersten wirklich freiheitlichen Periode unserer Geschichte. Freiheitliche Demokratie muss endlich das Lebenselement unserer Gesellschaft werden. […] Nicht weniger, sondern mehr Demokratie – das ist die Forderung, das ist das große Ziel, dem wir uns alle und zumal die Jugend zu verschreiben haben. Es gibt schwierige Vaterländer. Eines von ihnen ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland.“

—  Gustav Heinemann ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1899 - 1976

Ansprache nach Leistung des Amtseids als Bundespräsident in der gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat am 1. Juli 1969 - Deutscher Bundestag, Stenografische Berichte, 5. Wahlperiode, 245. Sitzung http://www.bundestag.de/blob/486422/13face838cee1c3e1029e84adb3f8e9d/05-gemeinsame-sitzung-von-bundestag-und-bundesrat-am-1--juli-1969-data.pdf, Seite 13665 (D), 13667 (B)
Ansprache beim Amtsantritt als Bundespräsident 1. Juli 1969

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„Das Vaterland kann einen Jeden von uns entbehren, aber Keiner von uns das Vaterland.“

—  Iwan Sergejewitsch Turgenew, buch Rudin

Rudin (1855). Aus: Ausgewählte Werke, Autorisirte Ausgabe. 3. Band. Mitau: E. Behre, 1870. S. 202.

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„Ich liebe mein Vaterland nicht, weil es mein Vaterland ist, sondern weil ich es schön finde. Ich habe Heimatgefühl, aber keinen Patriotismus.“

—  Arthur Schnitzler österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 - 1931

Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass
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„Als hier die ersten Christen knieten, // gab es noch kein Deutschland und kein Frankreich.“

—  Franz Büchler deutscher Schriftsteller und Bildender Künstler 1904 - 1990

Beginn des Gedichtes "In der Andlauer Krypta". In: Strandgut. Berlin 1972. S 55.

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„Die Arbeiter haben kein Vaterland.“

—  Friedrich Engels, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, II. Marx/Engels, MEW 4, S. 479, 1848
Marx-Engels-Werke

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„Die Arbeiter haben kein Vaterland.“

—  Karl Marx, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, II. Marx/Engels, MEW 4, S. 479
Manifest der Kommunistischen Partei (1848)

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„Das Vaterland ist dort, wo es gut ist.“

—  Cícero, buch Tusculanae disputationes

Tusculanae disputationes (Tuskulanische Gespräche) V, XXXVII, 108
Original lat.: "Patria est ubicumque bene est."
Dem legendären trojanischen König Teukros zugeschrieben; meist zitiert als "Ubi bene, ibi patria"
Tusculanae disputationes (Tuskulanische Gespräche)

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„Auferstanden aus Ruinen // Und der Zukunft zugewandt, // Lass uns dir zum Guten dienen, // Deutschland einig Vaterland.“

—  Johannes Robert Becher deutscher Schriftsteller und Politiker, MdV 1891 - 1958

Eingangsverse der Nationalhymmne der Deutschen Demokratischen Republik. Zit. in "Amos: Auferstanden aus Ruinen. Die Nationalhymmne der DDR 1949 bis 1990", Dietz-Verlag (Ost)Berlin, 1990

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„Unter allen europäischen Regierungen war Dänemark die erste, und lange Zeit die einzige, welche den Sklavenhandel abschaffte, und doch waren die ersten Sklaven, die wir zum Verkauf ausbieten sahen, auf einem dänischen Negerschiff gekommen. Nichts hemmt die Speculationen eines niedern Interesse's, das mit den Pflichten der Menschlichkeit, der National-Ehre und den Gesetzen des Vaterlands im Streit ist.“

—  Alexander Von Humboldt deutscher Naturforscher 1769 - 1859

über Sklavenhandel in Cumaná während Humboldts dortigen Aufenthalts 1799/1800. Dänemark hatte 1792 den Sklavenhandel über den Atlantik mit Wirkung ab dem 1. Januar 1803 verboten. Reise in die Aequinoctial-Gegenden des neuen Continents in den Jahren 1799, 1800, 1801, 1802, 1805 und 1804. Verfasst von Alexander von Humboldt und A. Bonplandt. Erster Theil. Stuttgart und Tübingen J.G. Cotta 1815, Buch II, Kapitel V, S. 508 books.google https://books.google.de/books?id=rZI1AAAAIAAJ&pg=PA508.
"Unter allen europäischen Regierungen war die von Dänemark die erste und lange die einzige, die den Sklavenhandel abgeschafft hat, und dennoch waren die ersten Sklaven, die wir aufgestellt sahen, auf einem dänischen Sklavenschiff gekommen. Der gemeine Eigennutz, der mit den Pflichten der Menschlichkeit, Nationalehre und den Gesetzen des Vaterlandes im Streite liegt, läßt sich durch nichts in seinen Spekulationen stören." - Reise in die Äquinoktialgegenden, Hrsg: Ottmar Ette, Frankfurt, Leipzig, 1991, S. 260

„Die Freiheit ist mein Vaterland“

—  Michel von Tell

https://www.imdb.com/title/tt2941526/

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„Das Vaterland ist dort, wo es gut ist.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

(Proverbia Senecae), 43; siehe Cicero, Tusculanae disputationes 5, 108
Original lat.: "Patria est ubicumque bene est."
Irrtümlicherweise zugeschrieben

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„Vaterland oder Tod!“

—  Che Guevara marxistischer Revolutionär 1928 - 1967

von Guevara häufig verwendete Formel, unter anderem in der Ansprache vor der Vollversammlung der UNO am 11. Dezember 1964. Glanz & Elend – Magazin für Literatur und Zeitkritik http://www.glanzundelend.de/Artikel/cheredeuno.htm
Original spanisch: „¡Patria o Muerte!“

Jeremias Gotthelf Foto

„Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland“

—  Jeremias Gotthelf Schweizer Schriftsteller und Pfarrer 1797 - 1854

Eines Schweizers Wort an den Schweizerischen Schuetzenverein, Bern 1842, S. 15.

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