„Am Tage, da ich meinen Paß verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, daß man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.“

Die Welt von Gestern: Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: Fischer, 1978. S. 374, ISBN 3-10-097030-6. Kapitel: „Die Agonie des Friedens“ gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-welt-von-gestern-6858/18
Die Welt von Gestern (1942)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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österreichischer Schriftsteller 1881 - 1942

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„Keine große Wahrheit, einmal entdeckt, ist wieder verloren gegangen.“

—  Henry Thomas Buckle englischer Historiker und Schachspieler 1821 - 1862

Geschichte der Zivilisation in England IV

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„Im Augenblick, als die Welt ihren Sinn verlor, entdeckte die Werbung die Heilsbotschaft.“

—  Roger Willemsen deutscher Publizist und Fernsehmoderator 1955 - 2016

Deutschlandreise. Seite 82
Deutschlandreise

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„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“

—  Charlie Chaplin britischer Schauspieler und Filmregisseur 1889 - 1977

„Freunde, ich habe einen Tag verloren.“

—  Titus Fernsehserie

Nachdem er einen Tag nichts denkwürdiges getan hatte; gemäß Sueton Biographie Titus, VIII
Original lat.: "Amici, diem perdidi."

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„Was die Erde braucht, ist eine Menschheit, die sie nicht länger als Supermarkt, sondern als Heimat betrachtet.“

—  Yann Arthus-Bertrand französischer Fotograf 1946

Home. Erkennen, sich informieren, fragen, verstehen, handeln. München 2009, ISBN 978-3-86873-114-9. Übersetzer: Regine Schmidt und Christa Trautner-Suder

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„Für das, was man sich nicht mehr erlaubt, nicht mehr erlauben darf, verliert man sein Fingerspitzengefühl.“

—  Günther Anders österreichischer Philosoph, Dichter und Schriftsteller 1902 - 1992

Lieben gestern. Notizen zur Geschichte des Fühlens

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„dt: „Als wir durch Afghanistan reisten, verloren wir unseren Korkenzieher. Wir mussten für mehrere Tage nur von Essen und Wasser leben.““

—  W. C. Fields US-amerikanischer Schauspieler 1880 - 1946

"Whilst traveling through Afghanistan, we lost our corkscrew. Had to live on food and water for several days."
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„Dies ist der letzte Tag auf Erden, ich bin zufrieden.“

—  John Quincy Adams US-amerikanischer Politiker, sechster Präsident der Vereinigten Staaten 1767 - 1848

Letzte Worte, 23. Februar 1848. Abgedruckt in: Die politischen Parteien in den Vereinigten Staaten von Amerika mit Rücksicht auf die gegenwärtige politische Parteistellung in Deutschland. Eine politisch-historische Studie von Rudolph Doehn. Verlag Otto Wigand, Leipzig 1868. S. 84
Original engl.: "This is the last of earth; I am composed."

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„Je mehr Einsicht man hat, desto mehr Größe und Niedrigkeit entdeckt man im Menschen.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

Pensées VII, 443
Original franz.: "A mesure qu'on a plus de lumière, on découvre plus de grandeur et plus de bassesse dans l'homme."

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„Schreiben Sie sich auf, dass jeder Tag der beste Tag im Jahr ist.“

—  Ralph Waldo Emerson US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller 1803 - 1882

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„Wir müssen die Erde in hundert Jahren verlassen.“

—  Stephen Hawking britischer theoretischer Physiker 1942 - 2018

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„Der Mensch hat immer eine Heimat und wäre es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.“

—  Alexander von Villers österreichischer Schriftsteller und Diplomat 1812 - 1880

Briefe eines Unbekannten, Erster Band, Zweite Auflage, Druck und Verlag von Carl Gerold's Sohn, Wien 1887, an Graf R. Hoyos, Antibes, 15. April 1868, S. 11,

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„Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.“

—  Alexander von Villers österreichischer Schriftsteller und Diplomat 1812 - 1880

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„Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernunft, mehr Belebung der Geister gebracht als die fünfzig Jahre vorher.“

—  Kurt Eisner deutscher Politiker, Journalist und Schriftsteller 1867 - 1919

Heinrich Mann, Kurt Eisner, Gedenkrede, gehalten am 16. März 1919. In: Macht und Mensch, Kurt Wolff Verlag, München 1919,

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„Was du vergisst, geht nicht verloren, Es schläft nur, um eines Tages wieder zu erwachen.“

—  Hans Bemmann österreichischer Schriftsteller 1922 - 2003

Stein und Flöte. Und das ist noch nicht alles

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