„Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken.“

Parerga und Paralipomena, Zweiter Band, F. A. Brockhaus, Leipzig 1874, Kapitel 22 Selbstdenken, § 267, S.529,
Parerga und Paralipomena, Teil II

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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deutscher Philosoph 1788 - 1860

Ähnliche Zitate

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„Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn.“

—  Jorge Luis Borges argentinischer Schriftsteller 1899 - 1986

zitiert in: Borges, J.L. und Osvaldo Ferrari: Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn - Gespräche über Bücher & Borges, Arche 1990, Übers. Gisbert Haefs, S.84. Paraphrase eines Ausspruchs von Schopenhauer: "LESEN heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken." Parerga und Paralipomena II, HaffmansTaschenBuch 1991, S.438

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„Lesen heißt durch fremde Hand träumen.“

—  Fernando Pessoa portugiesischer Dichter und Schriftsteller 1888 - 1935

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„Rockmusik schließt den Kopf, statt ihn zu öffnen.“

—  Sting englischer Musiker 1951

DB Mobil, 7/2010, S. 7

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„Ich denke, Sie bereiten sich auf den Moment vor, in dem Sie etwas lesen.“

—  Sean Penn US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor 1960

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„Seine eigenen Erfahrungen bedauern heißt, seine eigene Entwicklung aufhalten.“

—  Oscar Wilde, buch De Profundis

De Profundis
Original engl.: "To regret one's own experiences is to arrest one's own development."
De Profundis - Epistola: In Carcere Et Vinculis

Citát „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“
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„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“

—  Francis Picabia kubanischer Schriftsteller, Maler, Grafiker 1879 - 1953

Aphorismen

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„Beim Lesen lässt sich vortrefflich denken.“

—  Leo Tolstoi, buch Auferstehung

Tagebücher, 1857
Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)

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„Denken heißt Vergleichen!“

—  Walther Rathenau deutscher Industrieller und Politiker 1867 - 1922

Inschrift U-Bahn-Station Rathenauplatz, Nürnberg, aus "Auf dem Fechtboden des Geistes - Aphorismen aus seinen Notizbüchern", nach der Auswahl Wiesbaden 1953, Seite 32, zitiert nach walter-rathenau.de http://www.walther-rathenau.de/aphorismen.htm

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„Denken heißt Überschreiten.“

—  Ernst Bloch, buch Das Prinzip Hoffnung

Das Prinzip Hoffnung, Teil 1, Vorwort. Gesamtausgabe Suhrkamp 1959, S. 3 books.google https://books.google.de/books?id=vkorAAAAIAAJ&q=überschreiten
Das Prinzip Hoffnung

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„Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“

—  Allen Ginsberg US-amerikanischer Dichter 1926 - 1997

Als Titel einer Sammlung von Aphorismen Picabias in der Edition Nautilus 1995 (Übersetzung von Pierre Gallissaires und Hanna Mittelstädt)
"Notre tête est ronde pour permettre à la pensée de changer de direction" - In der Dada-Publikation La pomme de pins, St. Raphael 25 février 1922. Abbildung bei sothebys.com http://www.sothebys.com/fr/auctions/ecatalogue/lot.442.html/2016/bibliotheque-r-bl-dada-surrealisme-pf1623.

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„Jede Vorstellung ist eine Verallgemeinerung, und diese gehört dem Denken an. Etwas allgemein machen, heißt, es denken.“

—  Georg Wilhelm Friedrich Hegel, buch Grundlinien der Philosophie des Rechts

Grundlinien der Philosophie des Rechts, oder Naturrecht und Staatswissenschaft im Grundrisse, Berlin, 1833, Einleitung S. 35 books.google.de http://books.google.de/books?id=HX4PAAAAQAAJ&pg=PA35
Grundlinien der Philosophie des Rechts
Variante: Jede Vorstellung ist eine Verallgemeinerung, und diese gehört dem Denken an. Etwas allgemein machen, heißt, es denken. ("Grundlinien der Philosophie des Rechts oder Naturrecht und Staatswissenschaft im Grundrisse", Berlin, 1833, p. 35)

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„Gott hat uns nicht nur das Recht auf das fremde, sondern sogar auf das eigene Leben genommen.“

—  Thomas Morus, buch Utopia

Utopia. a.a.O., S. 33.
"deus non alienae modo, uerum etiam suae cuique mortis ius ademerit," - Utopia. Liber I. Colloquium apud Cardinalem Ioannem Mortonum (la.wikisource) http://la.wikisource.org/wiki/Utopia/Liber_I/Colloquium_apud_Cardinalem_Ioannem_Mortonum
engl.: "[...] for God having taken from us the right of disposing either of our own or of other people’s lives [...]

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„Eigenes verliert zu Recht, wer Fremdes anstrebt.“

—  Phaedrus römischer Fabeldichter -20

Fabeln I, IV. Canis per Fluvium Carnem Ferens

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„Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen; II.; Nr. 23, 91
Maxims and Reflections (1833)

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