„Wenn sich der Himmel grau bezieht, // mich stört's nicht im geringsten. // Wer meine weiße Hose sieht, // der merkt doch: Es ist Pfingsten.“

Pfingstbestellung. In: Gedichte dreier Jahre. Berlin: Rowohlt, 1932. S. 15

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler 1883 - 1934

Ähnliche Zitate

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„Der künstlerisch Begabte sieht nicht nur, was er weiß, sondern er weiß auch, was er sieht.“

—  Paul Renner deutscher Typograf, Grafikdesigner und Autor 1878 - 1959

Die Kunst der Typographie, Berlin 1939

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„Zum Abschiednehmen just das rechte Wetter, // Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.“

—  Joseph Victor Von Scheffel, Der Trompeter von Säkkingen

Der Trompeter von Säkkingen. 108. Auflage. Stuttgart: Bonz, 1883. S. 221.

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„Wer in Frieden und Gelassenheit leben möchte, darf nicht alles sagen, was er weiß, und nicht alles beurteilen, was er sieht.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

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„Wer demütig ist, der ist duldsam, weil er weiß, wie sehr er selbst der Duldsamkeit bedarf; wer demütig ist, der sieht die Scheidewände fallen und erblickt den Menschen im Menschen.“

—  Theodor Fontane, buch Der Stechlin

Verlobung, Weihnachtsreise nach Stechlin. 29 Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. Seite 287 http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Verlobung,+Weihnachtsreise+nach+Stechlin/29.+Kapitel
Der Stechlin (1898)

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„Man sieht nur, was man weiß." Eigentlich: "Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

an Friedrich von Müller, 24. April 1819 (Vergl. auch "Was man weiß, sieht man erst!" - aus: Schriften zur Kunst, Propyläen, Einleitung, zitiert nach: Gedenkausgabe der Werke, Briefe und Gespräche, Zürich und Stuttgart 1948 ff, Bd. 13, S. 142)

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„Man merkt, dass mit zunehmendem Alter kaum jemand weiß, wovon er spricht.“

—  John Cleese britischer Komiker, Schauspieler, Drehbuchautor und Synchronsprecher 1939

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„Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen…“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Reineke Fuchs 1.1.
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„Das Fest der Pfingsten kommt im Hall der Glocken.“

—  Emanuel Geibel deutscher Lyriker 1815 - 1884

Pfingsten. Aus: Gedichte, 30. Aufl., Duncker, Berlin 1853 (Erstausgabe 1840). S. 271

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„Wer viel weiß, weiß auch, was er nicht weiß - zumindest wenn er weise ist.“

—  Hans Küng Schweizer katholischer Theologe und Buchautor 1928

Der Anfang aller Dinge: Naturwissenschaft und Religion, Piper 2005, S. 91
Der Anfang aller Dinge: Naturwissenschaft und Religion

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„Die Tatsache, dass man etwas über den Himmel weiß, ändert an seinem Zauber nichts.“

—  Harald Lesch deutscher Astrophysiker, Fernsehmoderator und Professor 1960

Interview, www.welt.de http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article3391503/Warum-Gott-auf-Bonsaigroesse-schrumpft.html, Warum Gott auf Bonsaigröße schrumpft, 17. März 2009

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„Wer nichts weiß, muss alles glauben.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 21
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„Der Analytiker ist nicht derjenige, der weiß, wer weiß, ist der Analysand.“

—  Jacques Lacan französischer Psychiater und Psychoanalytiker 1901 - 1981

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„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“

—  Bertolt Brecht, Leben des Galilei

Leben des Galilei, Bertolt Brecht Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe, Suhrkamp Verlag, Band 5 (Stücke 5), 1988, S. 248. ISBN 3-518-10001-7 <450>. f.
Variante: Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
Quelle: Das obige Zitat aus der dritten und letzten Fassung des "Leben des Galilei" (Berliner Fassung, 1955/56) findet sich gleichlautend in der ersten Fassung des "Leben des Galilei" (Dänische Fassung, 1938/39). Quelle wie oben S. 70. In der zweiten Fassung (Amerikanische Fassung unter dem Titel "Galileo", 1947) fehlt das Zitat im englischen Text.

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„Von Vatikan bis Taliban sieht man, dass es stimmt, dass die ganzen Abstinenzler noch immer die Schlimmsten sind." - Die Toten Hosen: "Kein Alkohol (ist auch keine Lösung)!" auf dem Album "Auswärtsspiel“

—  Campino Andreas Frege, Sänger der Toten Hosen 1962

Zit. in Stuttgarter Zeitung http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/90280

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„Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen.“

—  Stanisław Jerzy Lec polnischer Aphoristiker 1909 - 1966

Spätlese unfrisierter Gedanken, Aphorismen 1982
Unfrisierte Gedanken, Spätlese unfrisierter Gedanken

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