„Ich hoffe …, daß man die beiden folgenden Punkte leicht klären würde: 1) Daß ich niemals eine Lehre als meine persönliche Meinung vorbringe, die sich gegen die Artikel des Glaubensbekenntnisses der reformierten Kirche richtet, in der ich geboren bin und zu der ich mich bekenne. 2) Daß ich, wenn ich als Historiker berichte, … unsere Vernunft, schwach wie sie ist, nicht die Regel oder der Maßstab unseres Glaubens sein darf.“

Historisches und kritisches Wörterbuch : eine Auswahl / Pierre Bayle ; übers. und hrsg. von Günter Gawlick und Lothar Kreimendahl. - Lizenzausg. - [Darmstadt] : Wiss. Buchges., 2003; IV. allg. Vorbemerkung zu den Klarstellungn, S.569.

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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französischer Philosoph und Schriftsteller 1647 - 1706

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„Das ist die Schwäche der Vernunft: wir bedienen uns ihrer meist nur zur Rechtfertigung unseres Glaubens.“

—  Marcel Pagnol französischer Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur 1895 - 1974

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„Die beiden größten Glücksfälle, die einem Maler passieren können, sind: 1. Spanier zu sein, 2. Dalí zu heißen.“

—  Salvador Dalí spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner 1904 - 1989

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„Die wirklich guten Artikel in unserer Enzyklopädie wurden von einem oder zwei Autoren geschrieben.“

—  Jimmy Wales Gründer von Wikipedia 1966

über Wikipedia, Welt Online http://www.welt.de/webwelt/article1714593/Wikipedia_waere_mehrere_Milliarden_Dollar_wert.html vom 23. Februar 2008

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„Unsere Wärterinnen, die unsere Zunge bilden, sind unsere ersten Lehrer der Logik.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

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—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

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—  Bonifatius VIII., Unam Sanctam

Bulle "Unam Sanctam", 1302
"Unam sanctam ecclesiam catholicam et ipsam apostolicam urgente fide credere cogimur et tenere, nosque hanc firmiter credimus et simpliciter confitemur, extra quam nec salus est, nec remissio peccatorum," - :la:s:Unam sanctam

„Mit den Bekennern neuer Lehren // ließ Nero manchen Leu ernähren.“

—  Franz Mittler österreichischer Musiker und Schriftsteller 1893 - 1970

Gesammelte Schüttelreime, Piper, München 1994, ISBN 3-492-11642-6 zitiert in: amazon.de http://www.amazon.de/review/RXMJF8QMPVAHY/ref=cm_cr_dp_perm?ie=UTF8&ASIN=3492216420&nodeID=299956&tag=&linkCode=

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