„Die Natur beherrscht nur wer sich unterwirft.“

"Aphorisms concerning the Interpretation of Nature and the Kingdom of Man" in "Novum organum scientiarum", 1620
Original engl.: "Nature to be commanded must be obeyed."

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
Themen
ehe, natur
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englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler 1561 - 1626

Ähnliche Zitate

„Die Natur freut sich der Natur // Die Natur überwindet die Natur // Die Natur beherrscht die Natur“

—  Ostanes Weiser in vorislamischer Zeit und Alchemist -500

Synesios in einem Kommentar über Demokritos, in: K.C. Schmieder, Die Geschichte der Alchemie, Marix Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-003-X, S. 64
Zugeschrieben

Citát „Nur wer das Spiel mit dem Feuer nicht beherrscht, verbrennt sich die Finger.“
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„Nur wer das Spiel mit dem Feuer nicht beherrscht, verbrennt sich die Finger.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 1. Akt / Mrs. Allonby
Original engl.: "It is the people who don't know how to play with it [fire] who get burned up."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

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„Wer volle Einsicht besitzt, beherrscht sich selbst, wer sich selbst beherrscht, bleibt sich gleich, wer sich gleich bleibt, ist ungestört, wer ungestört ist, ist frei von Betrübnis, wer frei von Betrübnis ist, ist glücklich: also ist der Einsichtige glücklich und die Einsicht genügt zum glücklichen Leben.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Original: lat.: "Qui prudens est et temperans est; qui temperans est, et constans; qui constans est inperturbatus est; qui inperturbatus est sine tristitia est; qui sine tristitia est beatus est; ergo prudens beatus est, et prudentia ad beatam vitam satis est."
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), XI-XIII, LXXXV, 2

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„Denn wer die deutsche Sprache beherrscht, wird einen Schimmel beschreiben und dabei doch das Wort »weiß« vermeiden können.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Vormärz", in: "Die Schaubühne", 2. April 1914, S. 381
Andere

„Wer die rechte Art Menschen zu verwenden beherrscht, der hat die Möglichkeit, über alle vier Weltpole seinen Einfluss auszudehnen.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 263

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„Die Kunst des Messens unterwirft dem Menschen die Welt; durch die Kunst des Schreibens hört die Erkenntniss des Menschen auf so vergänglich zu sein wie er selbst ist; sie beide geben dem Menschen, was die Natur ihm versagte, Allmacht und Ewigkeit.“

—  Theodor Mommsen, buch Römische Geschichte

Römische Geschichte, Erster Band, Erstes Buch, Kapitel XIV, Weidmannsche Buchhandlung, Leipzig 1854, S. 136, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/mommsen_roemische01_1854/150

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„Und die Natur ist vollends sprachlos. Sprachlos würde auch, wer sie verstünde.“

—  Fritz Mauthner deutschsprachiger Philosoph und Schriftsteller 1849 - 1923

Sprache und Psychologie, S. 47, , alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=927&viewmode=fullscreen&rotate=&scale=3.33&page=58
Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Band 1: Sprache und Psychologie

„Die Herrscher wären keine Herrscher, wenn sie nicht auch die Gehirne beherrschten.“

—  Ernst Alexander Rauter österreichischer Schriftsteller 1929 - 2006

Wie eine Meinung in einem Kopf entsteht. Über das Herstellen von Untertanen. Weismann Verlag, München 1971. ISBN 3-921-04004-3, S. 34

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„Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reißen, der hat sie.“

—  Albrecht Dürer deutscher Maler und Graphiker 1471 - 1528

Vier Bücher von menschlicher Proportion

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„Die Frau will herrschen, der Mann beherrscht sein (vornehmlich vor der Ehe).“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, zweites Buch, § 86, A 290/B 288
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)

„Einen Fehler, den man schon lange macht, beherrscht man perfekt.“

—  Michael Richter deutscher Zeithistoriker und Aphoristiker 1952

Wortbruch

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„Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden.“

—  Kurt Tucholský, buch Der Mensch

Der Mensch. In: "Die Weltbühne", 16. Juni 1931, S. 890

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„Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf: mit einem guten Herzen spielt man nicht Schach.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794

frz. «On gouverne les hommes avec la tête. On ne joue pas aux échecs avec un bon cœur.»
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Politische Gedanken

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„Macht hat der, der die See beherrscht. Neptuns Dreizack ist das Szepter der Welt.“

—  Antoine-Marin Lemierre französischer Bühnendichter und Mitglied der Académie française 1733 - 1793

Le Commerce, in: Élite des poésies décentes, Bd. 2, Lyon Perisse 1772. S. 404
Original franz.: "La puissance dépend de l'empire de l'onde; // Le trident de Neptune est le sceptre du monde."

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„Der Arzt, der nicht dazu rät, dass man seine Affekte beherrscht, kann seinen Beruf nicht vollkommen ausüben.“

—  Moses Maimonides jüdischer Philosoph, Arzt, Autor und Rechtsgelehrter 1138 - 1204

Brief an Sultan Alafbad

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„Wer ein Mädchen aufgibt, weil sie ihm zu schüchtern scheint, wird von ihr verachtet als ein Ungeheuer, das nichts von der weiblichen Natur weiß.“

—  Mallanaga Vatsyayana hinduistisches Versepos zu Kamashastra, erotischer Liebe

Kamasutra, Buch III, Kapitel 2

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„Die Natur muß gefühlt werden, wer nur sieht und abstrahirt, kann ein Menschenalter, im Lebensgedränge der glühenden Tropenwelt, Pflanzen und Thiere zergliedern, er wird die Natur zu beschreiben glauben, ihr selbst aber ewig fremd sein.“

—  Alexander Von Humboldt deutscher Naturforscher 1769 - 1859

an Johann Wolfgang von Goethe, Paris 3. Januar 1810. In: Goethe-Jahrbuch, Hrsg. Ludwig Geiger, Achter Band, Rütten & Loening, Frankfurt am Main 1887,

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