„Trotzdem konnte er sich nicht vorstellen, sein Leben damit zu verbringen, Grenzpfähle in die Erde zu treiben, Zäune zu errichten, das Land aufzuteilen. Er sah sich nicht als etwas Schweres, das Spuren hinterließ, sondern allenfalls als einen winzigen Fleck auf der Oberfläche der Erde, die zu fest schlief, um das Kratzen eines Ameisenfußes, das Raspeln von Schmetterlingszähnen, das Taumeln von Staub zu bemerken.“

—  J.M. Coetzee, Life and Times of Michael K
J.M. Coetzee Foto
J.M. Coetzee37
südafrikanischer Schriftsteller 1940
Werbung

Ähnliche Zitate

Friedrich Rückert Foto

„Fertig bin ich allenfalls // Mit der Welt nun hier auf Erden, // Und nichts bleibt mir übrig, als // Fertig mit mir selbst zu werden.“

—  Friedrich Rückert deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866
Lieder und Sprüche (Frankfurt/Main 1867), S. 85

Xokonoschtletl Gomora Foto

„Wir sind Brüder und Schwestern, denn wir haben alle dieselbe Mutter – Mutter Erde.“

—  Xokonoschtletl Gomora mexikanischer Buchautor und Referent 1951
Ansichten eines Wilden über die zivilisierten Menschen, Gfw-Verlag, Heidenheim 1993, S. 7, ISBN 3-926876-07-7

Werbung
Haruki Murakami Foto
 Stendhal Foto
 Voltaire Foto

„Es gibt kein Land auf Erden, in dem nicht die Liebe Verliebte zu Dichtern macht.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778
Der ehrliche Hurone, Ka

Isaac Asimov Foto

„Jeder Planet ist 'Erde' für diejenigen, die auf ihm leben.“

—  Isaac Asimov US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller 1920 - 1992

Friedrich Spielhagen Foto

„Die Vagabunden sind das Salz der Erde, oder wenigstens der fliegende Same, der die sonst fest am Boden klebende, und am Boden verrottende Cultur über die ganze Erde verbreitet.“

—  Friedrich Spielhagen deutscher Schriftsteller 1829 - 1911
Problematische Naturen, Erste Abtheilung, Kap. 29. Sämtliche Werke. Band 1, Leipzig: Staackmann, 1874. S. 286

Sten Nadolny Foto
Werbung
Li Bai Foto
Geert Wilders Foto
Stefan Zweig Foto

„Am Tage, da ich meinen Paß verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, daß man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.“

—  Stefan Zweig österreichischer Schriftsteller 1881 - 1942
Die Welt von gestern: Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: Fischer, 1978. S. 374, ISBN 3-10-097030-6

Gregor I., der Große Foto

„Wenn er aber, wie gesagt, die ganze Welt als eine Einheit vor sich sah, wo wurden nicht Himmel und Erde eng, sondern die Seele des Schauenden weit; in Gott entrückt, konnte er ohne Schwierigkeit alles schauen, was geringer ist als Gott.“

—  Gregor I., der Große Papst 540 - 604
Gregor der Große: Der heilige Benedikt (orig. Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum) nach der lateinischen Vorlage von Adalbert de Vogüe; die deutsche Übersetzung erfolgte im Auftrag der Salzburger Äbtekonferenz, St. Ottilien, EOS-Verlag 1995, ISBN 3-88096-730-X, S.197)

Werbung

„Die Menschen, die nicht über den Sinn des Lebens nachdenken, sind die wahren Nutznießer auf Erden.“

—  Hans Arndt österreichischer Architekt, Zivilingenieur und Konsulent für Hochbau 1904 - 1971
Im Visier, Chancen

Paula Modersohn-Becker Foto

„Belohnt und bestraft werden wir für alles schon auf Erden.“

—  Paula Modersohn-Becker deutsche Malerin des Expressionismus 1876 - 1907
Briefe (an die Schwester, 18. November 1906)

Friedrich Schiller Foto

„Geh hin! Du sollst auf Erden für mich zeugen.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Die Jungfrau von Orleans, Prolog, 4. Auftritt, Vers 408

Folgend