„Wie es im Zeitalter der Könige naiv gewesen wäre zu glauben, dass der erstgeborene Königssohn der zum Herrschen Geeignetste wäre, so ist es in unserer zeit naiv zu glauben, dass der demokratisch gewählte Machthaber der Geeignetste sein wird. Die Nachfolgeregelung ist kein Rezept für die Bestimmung des besten Machthabers, sie ist ein Rezept für die Legitimierung dieser oder jener Person und somit für die Vermeidung von Bürgerkriegen. Die Wählerschaft - der Demos - glaubt, es sei ihre Aufgabe, den Besten auszuwählen, doch in Wahrheit ist ihre Aufgabe viel schlichter: einen Mann zu salben […], gleichgültig welchen.“

Tagebuch eines schlimmen Jahres

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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Citát „Es gibt mehr naive Männer als naive Frauen.“
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„Es gibt mehr naive Männer als naive Frauen.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 42
Aphorismen

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„Ich habe schon in meiner Neujahrspredigt gesagt, dass ich nicht naiv bin.“

—  Margot Käßmann deutsche Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers 1958

auf die Frage, ob es nicht naiv sei zu glauben, Konflikte (hier konkret: der Bundeswehreinsatz in Afghanistan) seien auch mit friedlicheren Formen lösbar; Bild, 4. Januar 2010 http://www.bild.de/BILD/politik/2010/01/04/bischoefin-margot-kaessmann/darf-sie-den-einsatz-unserer-soldaten-so-verurteilen.html

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„In den grundlegenden Fragen muß man naiv sein. Und ich bin der Meinung, dass die Probleme der Welt und der Menschheit ohne Idealismus nicht zu lösen sind. Gleichwohl glaube ich, dass man zugleich realistisch und pragmatisch sein sollte.“

—  Helmut Schmidt Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1918 - 2015

Weggefährten - Erinnerungen und Reflexionen, Siedler-Verlag Berlin 1996, S. 54, ISBN 9783442755158, ISBN 978-3442755158

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„Die beste Anweisung ist die, die die wenigsten Wörter verwendet, die für die Aufgabe ausreichen.“

—  Maria Montessori italienische Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin 1870 - 1952

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„Die Männer tun mich gern ab als beste Künstlerin unter den Frauen. Ich glaube aber, ich bin einer der besten Künstler überhaupt“

—  Georgia O'Keeffe US-amerikanische Malerin 1887 - 1986

zitiert auf die Standard.at vom 3.2.2008 http://diestandard.at/1200563172675/Ansichtssachen-Meine-Arbeit-ist-meine-Ehe?sap=2&_slideNumber=7&_seite=.
"Men put me down as the best woman painter. I think I’m one of the best painters" - Georgia O’Keeffe in Whitney Chadwick: Women, Art, and Society [1990], Thames & Hudson 2007, p.303 books.google https://books.google.de/books?id=JbWfAAAAMAAJ&q=%22best+woman+painter%22

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„Die Herrscher wären keine Herrscher, wenn sie nicht auch die Gehirne beherrschten.“

—  Ernst Alexander Rauter österreichischer Schriftsteller 1929 - 2006

Wie eine Meinung in einem Kopf entsteht. Über das Herstellen von Untertanen. Weismann Verlag, München 1971. ISBN 3-921-04004-3, S. 34

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„Kapitalismus ist "der erstaunliche Glaube, dass die gemeinsten Motive, der gemeinsten Menschen, auf irgendeine Art die besten Ergebnisse in der besten aller möglichen Welten bringen werden."“

—  John Maynard Keynes britischer Ökonom, Politiker und Mathematiker 1883 - 1946

Original engl.: "Capitalism is […] as J. M Keynes used to put it, “the astonishing belief that the nastiest motives of the nastiest men somehow or other work for the best results in the best of all possible worlds." - George Schuster, Christianity and human relations in industry. Epworth Press 1951, p. 109, s. auch /stevecotler.com http://stevecotler.com/tales/2009/07/07/keynes-nastiest-wickedest-capitalism/
Fälschlich zugeschrieben

„Wie können wir uns gegenseitig das Leben erleichtern? […] Sehr viel Güte also und ein wenig Humor — das ist das Rezept.“

—  Oswald Bumke deutscher Psychiater und Neurologe 1877 - 1950

S. 203 books.google https://books.google.de/books?id=72w0AAAAIAAJ&q=rezept

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„Das einzige Rezept: schöne Werke schaffen. Dann komme, was mag.“

—  Henry De Montherlant französischer Schriftsteller 1895 - 1972

Tagebücher 1930-1944, Kiepenheuer & Witsch, Köln/Berlin 1961, S. 14

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