Zitate von Hans Saner

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Hans Saner

Geburtstag: 3. Dezember 1934

Hans Saner ist ein Schweizer Philosoph.

Nach einer Ausbildung am Kantonalen Lehrerseminar in Hofwil war Saner fünf Jahre als Lehrer tätig. Ab 1959 studierte er Philosophie, Psychologie und Germanistik in Lausanne und Basel. Von 1962 bis 1969 war er persönlicher Assistent von Karl Jaspers, dessen Nachlass er herausgab. Hans Saner lebt heute als freischaffender Publizist in Basel.

Saner betreibt keine akademische Philosophie. Er nimmt regelmäßig zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen Stellung und wendet sich dabei ausdrücklich an ein allgemeines Publikum.

Zitate Hans Saner

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„Eigentlich gehört die Regelung des Schwangerschaftsabbruchs nicht ins Strafgesetz, sondern in die sittliche Entscheidung der Mutter.“ Geburt und Phantasie. Von der natürlichen Dissidenz des Kindes. Basel, 1979, ISBN 3-85787-064-8. S. 73

„Es scheint mir aus all dem ganz richtig zu sein, dass man für das Ungeborene nicht das Wort 'Kind' oder 'Mensch' verwendet, sondern eine besondere Vokabel, die jene spezielle Seinsweise des Ungeborenen antönt, heisse sie nun 'Fötus' oder 'Leibesfrucht'. Von der Leibesfrucht sollte man auch nicht sagen, dass sie stirbt, sondern dass sie abstirbt, und nicht dass sie getötet, sondern dass sie abgetötet wird.“ Geburt und Phantasie. Von der natürlichen Dissidenz des Kindes. Basel, 1979, ISBN 3-85787-064-8. S. 67

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