„Wir sind schließlich Menschen, wir entwickeln früh Schuldgefühle, haben Angst, wenn das Glück machbar wird, und haben den Drang, die anderen zu bestrafen, weil wir uns ständig ohnmächtig, ungerecht behandelt und unglücklich fühlen. Für seine Sünden bezahlen und die Sünder bestrafen können - ist das nicht köstlich? Ja, das ist wunderbar.“

—  Paulo Coelho, Eleven Minutes
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brasilianischer Schriftsteller und Bestseller-Autor 1947
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„Der bereuende Sünder ist wie der, der keine Sünde auf sich (geladen) hat.“

—  Mohammed Religionsstifter des Islam 570 - 632
Ibn Mâjah und Baihâqî

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„Die Toten waren niemals Sünder.“

—  Italo Svevo 1861 - 1928
aus La coscienza di Zeno, Kap. 5, Übersetzung: Nino Barbieri

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„Es gibt nur eine Sünde, und das ist die Dummheit.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900
Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert

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„Sünd und Schande // Bleibt nicht verborgen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
Faust I, Vers 3821 f. / Böser Geist

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„Im allgemeinen sei der Mensch mehr geneigt, die Sünden Anderer zu beichten, als seine eigenen.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908
An Franz von Lenbach. 4. Febr. 91, Band II, S. 296

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„Die Inflation — eine unverzeihliche Sünde.“

—  Ludwig Erhard Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1897 - 1977

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„Die Schande nimmt ab mit der wachsenden Sünde.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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„Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen: einsam, von Ängsten gequält, deprimiert, destruktiv, abhängig - jene Menschen, die froh sind, wenn es ihnen gelingt, jene Zeit 'totzuschlagen', die sie ständig einzusparen versuchen.“

—  Erich Fromm deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe 1900 - 1980
Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, Überarbeitet von Rainer Funk, 36. Aufl., dtv Muenchen 2009. S. 18

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„Durch ein Leck sinkt ein Schiff unter, und durch eine Sünde kann ein Mensch verderben.“

—  John Bunyan englischer Baptistenprediger und Schriftsteller 1628 - 1688
John Bunyan. Pilgerreise zur seligen Ewigkeit. Aus dem Englischen nach dem Original der Londoner Traktat-Gesellschaft. Herausgegeben von der Wuppertaler Traktat-Gesellschaft. 2. Auflage Barmen 1859. Seite 40

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„Der bunte Drang nach Expression entstammt der grauen Angst vor Regression.“

—  Stefan Hölscher Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach 1965

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„Ich werde mich an den Sünden und Tugenden meiner Vorfahren rächen.“

—  Otto Dix deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus 1891 - 1969
Notiz 1920; zitiert nach Diether Schmidt: Otto Dix im Selbstbildnis, Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, 2. Aufl. Berlin 1981, S. 201

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„Einen Unschuldigen zu töten, ist eine Sünde. Das ist, als würde man die ganze Welt töten.“

—  Farah Diba iranische Kaiserin 1938
Hamburger Abendblatt, Aus aller Welt, 24. April 2004, abendblatt. de

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