„Er betrieb die gemischten Gefühle seit langem aus Liebhaberei. Wer sie untersuchen wollte, mußte sie haben. Nur während man sie besaß, konnte man sie beobachten. Man war ein Chirurg, der die eigene Seele aufschnitt.“

Fabian. Die Geschichte eines Moralisten

Letzte Aktualisierung 14. September 2021. Geschichte
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deutscher Schriftsteller 1899 - 1974

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„Sie nennen mich einen Fleischer, und alles was ich versuchte war die Seele eines großen Chirurgen abzubilden.“

—  Thomas Eakins US-amerikanischer realistischer Maler 1844 - 1916

zu Weda Cook Addicks, über das Bild Die Klinik Agnew (siehe Bild rechts), zitiert in: Llyod Goodrich, "Thomas Eakins", Harvard University Press : Cambridge und London 1982, ISBN 0-674-88490-6, Bd. 2, S. 46, Übersetzung: .o
Original engl.: "They call me butcher, and all I was trying to do was to picture the soul of a great surgeon."

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Citát „Die Liebe ist ein Erleben des anderen in der eigenen Seele.“
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„Die Liebe ist ein Erleben des anderen in der eigenen Seele.“

—  Rudolf Steiner österreichischer Esoteriker, Philosoph, Schriftsteller und Begründer der Anthroposophie 1861 - 1925

Die Schwelle der geistigen Welt (GA 17), S. 25.
Das Miteinander der Menschen

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„Du musst durch eigene Bildung, durch eigenes Handeln versuchen, dein Leben zu gestalten, sonst wirst du gestaltet.“

—  Wolfgang Clement deutscher Politiker, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit 1940

brand eins, Nr. 01/2011, S. 69 brandeins.de http://www.brandeins.de/magazin/freiraeume/der-preis-der-freiheit.html

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„Wenn das Herz mit Zweifeln lebt // so wird es für die Seele herb // Häßlich ist es und ist schön // wo der Sinn des Manns von Kraft // gemischt ist, farblich kontrastiert // gescheckt wie eine Elster.“

—  Wolfram von Eschenbach, buch Parzival

(orig.: Ist Zwîfel herzen nâchgebûr, // daz muoz der sêle werden sûr. // gesmæhet unde gezieret // ist, swâ sich parrieret // unverzaget mannes muot, // als agelstern varwe tuot) - Wolfram von Eschenbach: Parzival (um 1200), 1,1 ff., nach der Ausgabe Karl Lachmanns, ins Neuhochdeutsche übertragen von Dieter Kühn, Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-618-68007-4, S.11

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„Er war eitel wie ein Chirurg, rechthaberisch wie ein Jurist und gutmütig wie ein Scharfrichter nach der Hinrichtung.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 26. Januar 1932, S. 416
Schnipsel

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„Wer nach allen Seiten offen sein will, ist nicht ganz dicht.“

—  Arno Backhaus deutscher christlicher Liedermacher und Aktionskünstler 1950

http://www.arno-backhaus.de/03c1989c9207b9b1f/
"Die FDP ist ja nun nach allen Seiten offen - ist sie nicht ganz dicht?" - Henning Venske: „Was zum Teufel soll ich hier?“ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41376651.html in: DER SPIEGEL 4/1975 vom 20. Januar 1975 über seine Teilnahme an der Fernseh-Talkshow w:Je später der Abend am 15. Januar 1975
"Antonius, nach allen Seiten offen, wird von ihr [Cleopatra] durchsickert und dann überflutet, und wer nicht ganz dicht ist, den macht sie empfänglich selbst wider seinen Willen, wie den Enobarbus, zuletzt den Proculejus." - Friedrich Gundolf: Shakespeares Antonius und Cleopatra. Festvortrag auf der Hauptversammlung der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft am 22. April 1926. Shakespeare-Jahrbuch Band 62, Leipzig 1926, S. 22 f. archive.org https://archive.org/stream/in.ernet.dli.2015.186651/2015.186651.Shakespeare-Jahrbuch-Band-62#page/n25/mode/2up
Urheberschaft ausgeschlossen

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„Ein Dichter schöpft die Tragik aus seiner eigenen Seele, der Seele, die allen Menschen gleicht.“

—  William Butler Yeats irischer Dichter 1865 - 1939

Entfremdung
"A poet creates tragedy from his own soul, that soul which is alike in all men." - Journal 1909, in: Estrangement (1926) books.google http://books.google.de/books?id=nQ6A_QpI4YwC&pg=PA348

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„Linke Memes sind 25 Seiten lang und haben Fußnoten.“

—  Johannes Grenzfurthner österreichischer Künstler, Autor, Kurator und Regisseur 1975

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„Eine Liebe, die seit langem besteht, gibt man nicht leicht auf.“

—  Catull römischer Dichter -84 - -54 v.Chr

Gedichte Catulls (Carmina Catulli), Gedicht 76,13; an die Götter

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„Wer etwas Eigenes haben will, verliert das Gemeinsame.“

—  Thomas von Kempen Augustinermönch und Mystiker 1380 - 1471

Nachfolge Christi 3, 13, 1
Original lat.: "Qui quærit habere privata, amittit communia."

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„Ohne Stimme ist man nichts, mit Stimme ist man längst noch nicht wer.“

—  Luciano Pavarotti italienischer Tenor 1935 - 2007

zitiert bei Jürgen Kesting: »Das hohe und das hohle C« http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/luciano-pavarotti-das-hohe-und-das-hohle-c-1294612-p3.html faz.net 12. Oktober 2005

Citát „Sie sehen, aber Sie beobachten nicht.“
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„Sie sehen, aber Sie beobachten nicht.“

—  Arthur Conan Doyle britischer Arzt und Schriftsteller 1859 - 1930

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„Wir reisen nicht nur an andere Orte, sondern vor allem reisen wir in andere Verfassungen der eigenen Seele.“

—  Werner Bergengruen deutschbaltischer Schriftsteller 1892 - 1964

Badekur des Herzens. Ein Reiseverführer. Zürich: Verlag Die Arche, 1956. S. 12

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„Die Sterne sind nur der Vater deines Schicksals. Die Mutter ist deine eigene Seele.“

—  Johannes Kepler deutscher Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe 1571 - 1630

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