„Es gibt keine Fremden am Hauptbahnhof, weil der eben für Fremde da ist, und darum sind dort alle Einheimische, und die Fremden sind sogar einheimischer als die Einheimischen.“

Emigranten und andere Stücke: 1971-1975

Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
Themen
fremde, ebene
Slawomir Mrožek Foto
Slawomir Mrožek1
polnischer Schriftsteller und Dramatiker 1930 - 2013

Ähnliche Zitate

Wilhelm Müller Foto

„Fremd bin ich eingezogen, // Fremd zieh’ ich wieder aus.“

—  Wilhelm Müller, buch Die Winterreise

Die Winterreise, 1. Gute Nacht, Verse 1-2 aus: Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Band 2, Ackermann, Dessau 1824, S. 78, de.wikisource.org
Die Winterreise (1824)

Aras Ören Foto

„Wo ist jetzt meine Fremde, wo meine Heimat?
Die Fremde meines Vaters ist meine Heimat geworden.
Meine Heimat ist die Fremde meines Vaters.“

—  Aras Ören türkisch-deutscher Schriftsteller 1939

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/frankfurter-anthologie-die-fremde-ist-auch-ein-haus-von-aras-oeren-17136133.html

Thomas Morus Foto

„Gott hat uns nicht nur das Recht auf das fremde, sondern sogar auf das eigene Leben genommen.“

—  Thomas Morus, buch Utopia

Utopia. a.a.O., S. 33.
"deus non alienae modo, uerum etiam suae cuique mortis ius ademerit," - Utopia. Liber I. Colloquium apud Cardinalem Ioannem Mortonum (la.wikisource) http://la.wikisource.org/wiki/Utopia/Liber_I/Colloquium_apud_Cardinalem_Ioannem_Mortonum
engl.: "[...] for God having taken from us the right of disposing either of our own or of other people’s lives [...]

Aras Ören Foto

„Die Fremde ist auch ein Haus.“

—  Aras Ören türkisch-deutscher Schriftsteller 1939

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/frankfurter-anthologie-die-fremde-ist-auch-ein-haus-von-aras-oeren-17136133.html

Erich Fromm Foto
Terenz Foto

„Ich bin ein Mensch und meine, daß mir nichts fremd ist, was Menschen betrifft.“

—  Terenz, Heautontimoroumenos

Heauton Timorumenos, 77, Akt I.i / Chremes
Original lat.: "Homo sum, humani nil a me alienum puto."
Das Zitat geht angeblich zurück auf Menandros, auch bei Cicero und Seneca d.J.

Menandros Foto

„Kein Mensch ist mir ein Fremder, wenn er tüchtig ist.“

—  Menandros griechischer Dichter -342 - -291 v.Chr

Fragmente

William Shakespeare Foto

„Nur Fremd` und Feinde scheiden ungeküsst.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

2. Akt, 5. Szene / Helena
Ende Gut, alles gut - All's Well, That Ends Well

Jorge Luis Borges Foto

„Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn.“

—  Jorge Luis Borges argentinischer Schriftsteller 1899 - 1986

zitiert in: Borges, J.L. und Osvaldo Ferrari: Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn - Gespräche über Bücher & Borges, Arche 1990, Übers. Gisbert Haefs, S.84. Paraphrase eines Ausspruchs von Schopenhauer: "LESEN heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken." Parerga und Paralipomena II, HaffmansTaschenBuch 1991, S.438

Friedrich Schiller Foto

„Verstellung ist der offnen Seele fremd.“

—  Friedrich Schiller, Die Piccolomini

Die Piccolomini, ? / Oktavio
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Die Piccolomini

Mose Foto

„Gast bin ich in fremdem Land“

—  Mose Zentralfigur in den fünf Büchern Moses -1393 - -1273 v.Chr

Exodus 2,22 EU

Lorenz von Stein Foto

„Der Arbeitgeber ist dem Arbeiter ein Fremder.“

—  Lorenz von Stein deutscher Staatsrechtslehrer und Nationalökonom 1815 - 1890

Die socialen Bewegungen der Gegenwart, in: Schriften zum Sozialismus 1848, 1852, 1854. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1974, S. 7 books.google http://books.google.de/books?id=IjUFAAAAMAAJ&q=%22Arbeitgeber+ist+dem+Arbeiter+ein+Fremder.%22

Georg Trakl Foto

„Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden.“

—  Georg Trakl österreichischer Dichter des Expressionismus 1887 - 1914

Frühling der Seele, in: Sebastian im Traum, Kurt Wolff Verlag, Leipzig 1915, S. 75, archive.org https://archive.org/details/bub_gb_q_A_AAAAYAAJ

Max von Schenkendorf Foto

„Ach, wie trüb ist mein Sinn, wenn ich in der Fremde bin!“

—  Max von Schenkendorf deutscher Schriftsteller 1783 - 1817

Muttersprache. In: Poetischer Nachlaß. Berlin: Eichler, 1832. S. 128. Vers 7f.

„Fremd und böse sind für mich noch immer ein und dasselbe.“

—  Marlen Haushofer, buch Die Wand

Die Wand. 2. Auflage. [Hamburg & Düsseldorf]: Claassen, 1968. S. 251

Tennessee Williams Foto
L. P. Hartley Foto

„Die Vergangenheit ist ein fremdes Land; dort gelten andere Regeln.“

—  L. P. Hartley, buch The Go-Between

The Go-Between, 2008, Edition Epoca
Original engl.: "The past is a foreign country; they do things differently there."

Novalis Foto

„Die Poësie lößt fremdes Dasein in Eignen auf.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Fragmente
Fragmente

Cícero Foto

„Der Mensch glaubt, nichts Menschliches sei ihm fremd.“

—  Cícero, De officiis

De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) I, 30 und De legibus (Über die Gesetze) I, 33
Original lat.: "Humani nihil a se alienum putat."
Nachzitierung von Terenz; dort: "Homo sum, humani nil a me alienum puto" ("Ich bin ein Mensch. Ich meine, nichts Menschliches ist mir fremd."); das Zitat geht angeblich zurück auf Menandros
De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln)

Johann Wolfgang von Goethe Foto

Ähnliche Themen