„Manche einfältige Leute meinen, sie sollten Gott vorstellen, als stünde er dort und sie hier. So ist es nicht. Gott und ich wir sind eins. Mit dem Erkennen nehme ich Gott in mich auf, mit der Liebe gehe ich in Gott auf.“

Original: mdh: "Sumlîche einveltige liute wænent, sie süln got sehen, als er dâ stande und sie hie. Des enist niht. Got und ich wir sîn ein. Mit bekennenne nime ich got in mich, mit minnenne gân ich in got." - Predigt: Iusti vivent in aeternum.
Quelle: Predigt: Iusti vivent in aeternum. In: Meister Eckehart: Deutsche Predigten und Traktate, herausgegeben und übersetzt von Josef Quint, S. 99-115

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 27. Januar 2022. Geschichte
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Meister Eckhart10
spätmittelalterlicher Theologe und Philosoph 1260 - 1328

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„Lieber Gott!“

—  Erasmus von Rotterdam niederländischer Humanist 1466 - 1536

Letzte Worte, 12. Juli 1536
Original niederl.: "Lieve God!"

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„Gott ist durch Alles in Allem, und Alles ist durch Alles in Gott.“

—  Nikolaus von Kues, buch De docta ignorantia

De docta ignorantia, aus: Nicolaus Cusanus, Philosophische und theologische Schriften, auf der Grundlage der Übersetzung von Anton Scharpff, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-009-9, S. 98

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„Gott will Götter.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Fragmente und Studien 1797–1798, § 60
Fragmente und Studien

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„Was können die Götter besseres geben als eine glückliche Stunde?“

—  Catull römischer Dichter -84 - -54 v.Chr

Gedichte Catulls (Carmina Catulli), Gedicht 62,30; hexametrisches Hochzeitsgedicht

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„Gott versteckt sich hinter das, was wir lieben.«“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 2, 2297 (1841). S. 100.
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„Der Grund der Liebe Gottes zum Menschen liegt nicht im Menschen, sondern allein in Gott selbst.“

—  Manfred Weber deutscher Politiker (CSU), MdEP 1972

Dietrich Bonhoeffer. Worte für jeden Tag

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„Gott ist die Welt - und Gott und ich sind du!“

—  Otto Erich Hartleben deutscher Schriftsteller 1864 - 1905

Der Dichter. In: Otto Erich Hartlebens ausgewählte Werke, Erster Band: Gedichte, S. Fischer Verlag, Berlin 1911, S. 185,

„Gott ist ein Gott der Gegenwart.“

—  Eckhart von Hochheim

aus "Reden der Unterweisung", Meister-Eckhart-Haus.de http://www.meister-eckhart-haus.de/zitate.html
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„Gott ist der Gott der Freude.“

—  Franz von Sales französischer Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Kirchenlehrer, Heiliger 1567 - 1622

Deutsche Ausgabe der Werke des hl. Franz von Sales, Band 6,89

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„Nicht meine Vorstellung von Gott, sondern von Gott.“

—  Clive Staples Lewis irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler 1898 - 1963

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„Geh aus mein Herz, und suche Freud, // in dieser lieben Sommerzeit // an deines Gottes Gaben.“

—  Paul Gerhardt deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter 1607 - 1676

Geh aus, mein Herz, und suche Freud http://www.zeno.org/nid/20004824512. Aus: Dichtungen und Schriften, hg. und textkritisch durchgesehen von Eberhard von Cranach-Sichart, München (Paul Müller) 1957. S. 119

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„Die Geburtsstunde der menschlichen Freiheit ist die Stunde der Begegnung mit Gott.“

—  Alfred Delp deutscher Jesuit und Widerstandskämpfer 1907 - 1945

Gesammelte Schriften, hrsg. von Roman Bleistein, Band 4 - Aus dem Gefängnis, Knecht, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-7820-0499-X, S. 217

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„Gib den Gott nicht auf, weil Gott dich nicht aufgeben wird!“

—  Nick Vujicic australischer Evangelist und Motivationsredner 1982

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„Gott ähneln, aber dem gekreuzigten Gott.“

—  Simone Weil, buch Schwerkraft und Gnade

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