„Die Erinnerung ist die Erfahrung vom Wirken Gottes in der Geschichte. Sie ist die Quelle des Glaubens an die Erlösung. Diese Erfahrung schafft Hoffnung, sie schafft Glauben an Erlösung, an Wiedervereinigung des Getrennten, an Versöhnung. Wer sie vergißt, verliert den Glauben.“

Rede am 8. Mai 1985
Rede bei der Gedenkveranstaltung im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zum 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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Richard von Weizsäcker18
ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1920 - 2015

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„Glaube schafft die Form, durch die das Wirken deines Willens sich bestimmt.“

—  Joseph Anton Schneiderfranken deutscher Schriftsteller und Maler 1876 - 1943

Das Buch vom lebendigen Gott

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„Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.“

—  Eugéne Ionesco französischer Dramatiker rumänischer Herkunft, Vertreter des absurden Theaters 1909 - 1994

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„Glaube schafft Verhalten.“

—  Neale Donald Walsch US-amerikanischer Autor spiritueller Bücher 1943

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„Ich muss keinen Glauben haben, ich habe Erfahrung.“

—  Joseph Campbell US-amerikanischer Mythenforscher, Professor und Autor 1904 - 1987

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„Glauben bleibt eine Grundvoraussetzung von Gesellschaft, und der Wille zu glauben verliert sich nicht, auch wenn die Menschen ihren Glauben an Gott verlieren.“

—  Richard Sennett US-amerikanisch-britischer Soziologe 1943

Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität, Frankfurt am Main 1986, S. 197. ISBN 3-596-27353-6. Übersetzer: Reinhard Kaiser
"Belief remains a fundamental social condition, nor is the will to belief erased, even as mankind loses a belief in gods." - The Fall of Public Man (1977). p. 268 books.google http://books.google.de/books?id=Vw03sYxv3cYC&pg=PT268
Verfall und Ende des öffentlichen Lebens

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„Ich glaube, Gott ist einfach Hoffnung. Vielleicht ist Gott auch ein bisschen man selber.“

—  Dieter Bohlen deutscher Musiker, Produzent und Songwriter 1954

Stern Nr. 41/2008 vom 2. Oktober 2008, S. 168

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„Er schaffte sich einen Hund an, um die menschlichen Triebkräfte an der Quelle zu studieren.“

—  Hans Arndt österreichischer Architekt, Zivilingenieur und Konsulent für Hochbau 1904 - 1971

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„Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle glauben an die Bundesbank.“

—  Jacques Delors französischer Politiker der Sozialistischen Partei, MdEP 1925

zitiert auf bundesbank.de http://www.bundesbank.de/50jahre/50jahre_pressematerialien_stimmen.php (Stand 09/07), spiegel.de http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,497250,00.html, 30. Juli 2007

„Ich glaube an eine Schöpfung, aber nicht an den einen Gott, bin ich ein Ungläubiger? Wen ich nicht an einen Gott glaube?“

—  pewi71

Mein leben ist ein Versuch Referenz: https://beruhmte-zitate.de/suggestions/create-quote/user/

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„Ihr seid alle Idioten zu glauben, aus Eurer Erfahrung etwas lernen zu können, ich ziehe es vor, aus den Fehlern anderer zu lernen, um eigene Fehler zu vermeiden.“

—  Otto Von Bismarck deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 - 1898

zitiert im Vorwort von "Das PIMS-Programm. Strategien und Unternehmenserfolg." von Robert D. Buzzell, Bradley T. Gale, Wiesbaden 1989. ISBN 3-409-13343-7
Fälschlich zugeschrieben

„Güte und Humor kommen, glaube ich, niemals getrennt auf die Welt.“

—  Oswald Bumke deutscher Psychiater und Neurologe 1877 - 1950

Brief an den Sohn an der Front, Weihnachten 1943

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„Genieße, wer nicht glauben kann. Die Lehre // ist ewig wie die Welt. Wer glauben kann, entbehre.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Andere Gedichte und Balladen

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„Wer nichts weiß, muss alles glauben.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 21
Aphorismen

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