„Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt.“

Jenseits von Schuld und Sühne: Bewältigungsversuche eines Überwältigten. dtv, München 1988, ISBN 3-12-900790-3, S. 58

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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österreichischer Schriftsteller 1912 - 1978

Ähnliche Zitate

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„Georg Trakl erlag im Krieg von eigener Hand gefällt. // So einsam war es in der Welt. Ich hatt ihn lieb.“

—  Georg Trakl österreichischer Dichter des Expressionismus 1887 - 1914

Georg Trakl, in: Else Lasker-Schüler, Gesammelte Gedichte, 1. Auflage, Verlage der Weißen Bücher, Leipzig 1917, S. 116

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„Ich bin für Folter. Und das Volk ist auch dafür.“

—  Jair Bolsonaro brasilianischer Politiker und Kongressabgeordneter 1955

Bolsonaro in einem Fernsehinterview von 1999 ( Quelle 1 https://www.morgenpost.de/politik/article215666547/Irre-Zitate-des-wohl-kuenftigen-Praesidenten-Brasiliens.html, Quelle 2 https://www.jetzt.de/politik/brasilien-zitate-von-kuenftigem-praesidenten-bolsonaro)

„Folter ist triebhaft und hat den Drang zur Ausdehnung.“

—  Uwe Wesel deutscher emer. Jura-Professor 1933

Das Fiasko des Strafrechts, Die Zeit 49/2005

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„Der Fehler der Diktatur war, nur zu foltern und nicht zu töten.“

—  Jair Bolsonaro brasilianischer Politiker und Kongressabgeordneter 1955

Bolsonaro über die Staatsform Diktatur ( Quelle 1 https://www.jetzt.de/politik/brasilien-zitate-von-kuenftigem-praesidenten-bolsonaro, Quelle 2 https://www.stern.de/politik/ausland/brasilien--jair-bolsonaro-in-zitaten---kritiker-fuerchten-das-schlimmste-8512894.html)

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„Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.“

—  Robert Lembke deutscher Journalist und Fernsehmoderator 1913 - 1989

Duden Zitate und Aussprüche, Duden Verlag 1996, ISBN 9783411041213, Seite 670.

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„Ein geschlagenes Kind trägt Spuren der Folter.“

—  Janusz Korczak polnischer Arzt, Pädagoge und Kinderbuchautor 1878 - 1942

zitiert in: Von Kindern und anderen Vorbildern. Gütersloh 1985, Seite 25 (ISBN 3579010840), laut Quellenverzeichnis aus: Die verbrecherische Strafe in: Janusz Korczak: "Pisma Wybrane" (=Ausgewählte Werke), Warschau 1978, Bd. II, Seite 175. Deutsch von Ilse Renate Wompel.

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„Früher hatte man die Folter. Heute hat man die Presse. Das ist gewiss ein Fortschritt.“

—  Oscar Wilde, buch Der Sozialismus und die Seele des Menschen

Der Sozialismus und die Seele des Menschen
Original engl.: "In old days men had the rack. Now they have the press. That is an improvement certainly."
Die Seele des Menschen im Sozialismus - The Soul of Man Under Socialism

„Er lebte in mehreren Welten, und mehrere Welten leben in ihm.“

—  Hans-Christian Oeser deutscher Übersetzer und Herausgeber 1950

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„Wer nützt, ist mehr, als wer ergötzet.“

—  Gottlieb Konrad Pfeffel deutscher Schriftsteller, Kriegswissenschaftler und Pädagoge 1736 - 1809

Der Pfau und die Nachtigall. Aus: Poetische Versuche. 3. Theil. 3. Auflage. Basel: bey Wilhelm Haas dem Sohne, 1791. S. 27.

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„Wenn jemand Folter unterstützt, ist er keiner näheren psychologischen Betrachtung wert.“

—  John le Carré englischer Schriftsteller 1931

Stern Nr. 46/2008 vom 6. November 2008, S. 180 http://www.stern.de/kultur/buecher/john-le-carr233-wenn-du-nicht-fuer-uns-bist-bist-du-gegen-uns-645240.html

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„Wer an der Welt nicht leidet, hat der Welt nichts mitzuteilen.“

—  Stefan Hölscher Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach 1965

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„Nur wer einig ist mit der Welt kann einig seyn mit sich selbst.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

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„Wer zusieht, sieht mehr, als wer mitspielt.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Musik ist angenehm zu hören, S. 868
Spricker - Aphorismen und Reime

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„Nicht wer zu wenig hat, sondern wer mehr begehrt, ist arm.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium
Original: (lat) Non qui parum habet, sed qui plus cupit, pauper est.
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, II, 6

„Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr hereinfällt.“

—  Heimito von Doderer österreichischer Schriftsteller 1896 - 1966

Repertorium: ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen. Ausgabe 2, Verlag C.H.Beck, 1996, ISBN 978-3-40639-258-0, S. 195

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„Wer alles durchschaut, sieht nichts mehr.“

—  Clive Staples Lewis irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler 1898 - 1963

Die Abschaffung des Menschen, S.82

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