„Der Aphorismus ist wie die Biene: mit Beute beladen und mit einem Stachel versehen.“

Vom Amboß, 2. Auflage, Verlag von Emil Strauß, Bonn 1890, S. 82 https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=File%3AVom_Amboss.djvu&page=87

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
Carmen Sylva Foto
Carmen Sylva5
deutsche Adlige, Königin von Rumänien und Schriftstellerin 1843 - 1916

Ähnliche Zitate

Jean Paul Foto
Baltasar Gracián Y Morales Foto

„Nicht ohne Absicht hat die sorgsame Natur in der Biene die Süße des Honigs mit der Schärfe des Stachels verbunden. Sehnen und Knochen hat der Leib, so sei der Geist auch nicht lauter Sanftmut.“

—  Baltasar Gracián Y Morales spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit 1601 - 1658

Handorakel und Kunst der Weltklugheit, 54
Original span.: "No sin providencia juntó la naturaleza acudida la dulçura de la miel con lo picante del aguijón en la aveja. Nervios y güessos ai en el cuerpo: no sea el ánimo todo blandura."
Handorakel und Kunst der Weltklugheit

Karl Kraus Foto
Friedrich Schiller Foto

„Dem Schwachen ist sein Stachel auch gegeben.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 191
Wilhelm Tell (1804)

Christa Wolf Foto

„Das Ungenügen mit sich selbst ist der eigentliche Stachel.“

—  Christa Wolf deutsche Schriftstellerin 1929 - 2011

Kein Ort. Nirgends. / Der Schatten eines Traumes. / Karoline von Günderrode - ein Entwurf.

„Im Aphorismus ist der Gedanke nicht zu Hause, sondern auf dem Sprung.“

—  Helmut Arntzen deutscher Literaturwissenschaftler 1931 - 2014

Kurzer Prozeß, Aphorismen und Fabeln, München 1966 S. 7

Elazar Benyoëtz Foto

„Aphorismus — ein Wort in Sinn getaucht.“

—  Elazar Benyoëtz israelischer Aphoristiker 1937

Treffpunkt Scheideweg. München: Carl Hanser, 1990, S. 128, ISBN 3-446-15838-3

Friedrich von Matthisson Foto

„Worte sind Beute des Sturms.“

—  Friedrich von Matthisson, Stummes Dulden

Stummes Dulden. In: Sämmtliche Werke, Zweyter Band, Gedichte, Zweyter Theil, in Commission bey Cath. Gräffer und Härter, Wien 1814, S. 81,

Karl Kraus Foto

„Einen Aphorismus kann man in keine Schreibmaschine diktieren. Es würde zu lange dauern.“

—  Karl Kraus, Sprüche und Widersprüche

Fackel 266 24; Sprüche und Widersprüche
Fackel

Marie von Ebner-Eschenbach Foto

„Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen, Reclam Verlag, Stuttgart, 2002, S. 3
Aphorismen
Variante: Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette.

Elazar Benyoëtz Foto

„Ein guter Aphorismus ist von erschöpfender, ein schlechter von ermüdender Kürze.“

—  Elazar Benyoëtz israelischer Aphoristiker 1937

Vielleicht - Vielschwer. Aphorismen. München: Carl Hanser, 1981, S. 11. ISBN 3-446-13307-0

William Blake Foto

„Die beschäftigte Biene hat keine Zeit für Trauer.“

—  William Blake englischer Maler und Dichter 1757 - 1827

Albert Einstein Foto

„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.“

—  Albert Einstein theoretischer Physiker 1879 - 1955

Hans Schuh: Die Biene, das Geld und der Tod http://www.zeit.de/2007/22/Bienen/komplettansicht. In: Die Zeit. 24. Mai 2007, Nr. 22, S. 39 f.
Fälschlich zugeschrieben oder zweifelhaft

J.M. Coetzee Foto
Karl Kraus Foto
Bertrand Russell Foto
Stefan Zweig Foto

„Liebe Leser, auf Anregung einer Leserin habe ich mich dazu entschlossen, diese Sammlung mit einem alphabetischen Index zu versehen.“

—  Stefan Zweig österreichischer Schriftsteller 1881 - 1942

Stefan Zweig - Gesammelte Werke

Ähnliche Themen