„Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, daß er sich auf die Reise freut.“

Original

Tact is the ability to tell someone to go to hell in such a way that they look forward to the trip.

This appears to be a variation of a quote often attributed to Caskie Stinnett in 1960, "A diplomat...is a person who can tell you to go to hell in such a way that you actually look forward to the trip" https://books.google.co.uk/books?id=kcycAQAAQBAJ&pg=PA90&dq=%22A+diplomat+is+a+person+who+can+tell+you+to+go+to+hell+in+such+a+way+that+you+actually+look+forward+to+the+trip.%22 but which appears to have been in common use in the 1950s and is first recorded in the Seattle Daily Times in 1953 as "Diplomat—one who can tell you to go to hades and make you look forward to the trip". http://www.barrypopik.com/index.php/new_york_city/entry/a_diplomat_is_a_person_who_can_tell_you_to_go_to_hell_so_that_you_look_forw/
Misattributed
Variante: Diplomacy is the art of telling people to go to hell in such a way that they ask for directions

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 30. April 2022. Geschichte
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Winston Churchill64
britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts 1874 - 1965
Citát „Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, daß er sich auf die Reise freut.“

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„Es ist, als würde man jemandem in der Hölle ein Glas Eiswasser anbieten.“

—  Steve Jobs US-amerikanischer Unternehmer, Mitbegründer von Apple Computer 1955 - 2011

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„Wird ein liebender Gott einen Menschen in die Hölle schicken! Die Antwort lautet - Ja …, weil der Mensch sich selbst zu ewigen Hölle verdammt [… welcher] willentlich und bewusst Christus als Herrn und Retter ablehnt.“

—  Billy Graham US-amerikanischer Baptistenpastor 1918 - 2018

-„Was kommt nach dem Tod?”, Neuhausen-Stuttgart 1992, S. 203, ISBN 3775117547, ISBN 978-3775117548; Übersetzer: Andreas Birk

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„Wenn Jemand eine Reise thut, // So kann er was verzählen; // Drum nahm ich meinen Stock und Hut, // Und thät das Reisen wählen.“

—  Matthias Claudius deutscher Dichter und Journalist, Lyriker mit volksliedhafter, aber durchaus eigentümlicher Verskunst 1740 - 1815

Urians Reise um die Welt, Erste Strophe. In: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Vierter Theil, beym Verfasser, Wandsbeck 1774, S. 113

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„Diplomatie, die [Subst], Die patriotische Kunst, für sein Vaterland zu lügen.“

—  Ambrose Bierce, buch Des Teufels Wörterbuch

The Devil's Dictionary
Original engl.: "Diplomacy, n. The patriotic art of lying for one's country.
Des Teufels Wörterbuch

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„Man berichtete Sokrates, jemand sei von einer Reise ohne jede Beßrung zurückgekommen. Das glaube ich gern, entgegnete er. Er hatte sich selbst ja mitgenommen.“

—  Michel De Montaigne, buch Essays

Erstes Buch. 39. Über die Einsamkeit. Essais. Erste moderne Gesamtübersetzung von Hans Stilett Die Andere Bibliothek, Berlin 2016, 9. Auflage, S. 125

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„Ich müsste meine eigene Hölle haben für den Zorn, meine Hölle für den Hochmut, - und die Hölle der Zärtlichkeit; ein ganzes Konzert von Höllen.“

—  Arthur Rimbaud, buch Une saison en enfer

Une Saison en Enfer. Darin: Nuit de l'Enfer
Original franz.: "Je devrais avoir mon enfer pour la colère, mon enfer pour l'orgueil, - et l'enfer de la caresse; un concert d'enfers."

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„Mit Führer zu reisen ist ein Segen, ohne einen zu reisen ist das Gegenteil.“

—  Mark Twain, buch Bummel durch Europa

A Tramp Abroad, Kap. XXXII
Original engl.: "To travel with a courier is bliss, to travel without one is the reverse."
Andere

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„Wir reisen nicht nur an andere Orte, sondern vor allem reisen wir in andere Verfassungen der eigenen Seele.“

—  Werner Bergengruen deutschbaltischer Schriftsteller 1892 - 1964

Badekur des Herzens. Ein Reiseverführer. Zürich: Verlag Die Arche, 1956. S. 12

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„Die Hölle, das sind die anderen.“

—  Jean Paul Sartre, Geschlossene Gesellschaft

Geschlossene Gesellschaft. Deutsch von Traugott König. 5. Auftritt. Rowohlt Taschenbuchverlag Hamburg 1991, S.59
Original franz.: "L'enfer, c'est les autres." - Huis Clos

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„Es ist nicht das Ziel, es ist die Reise.“

—  Ralph Waldo Emerson US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller 1803 - 1882

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„Reisen ist Leben.“

—  Hans Christian Andersen dänischer Dichter und Schriftsteller 1805 - 1875

„Denn die Hölle […] ist die Wiederholung.“

—  Christoph Marzi, buch Lycidas

Lycidas. Wilhelm Heyne Verlag München, 2004, S. 826. ISBN 978-3-453-53006-5
"denn die Hölle, das sollten Sie wissen, ist die Wiederholung." Seltsam lächelnd hatte sie ergänzt: "Ja, die Wiederholung ist die Hölle." - books.google. http://books.google.de/books?id=LIkvQwqO4hEC&q=wiederholung
Denn die Hölle ist die Wiederholung
Denn die Hölle, das sah Emily nun, ist die Wiederholung.
Und Emily erinnerte sich. Die Hölle ist die Wiederholung.
"Die Hölle", erinnerte sie sich der Worte des Lichtlords, "ist die Wiederholung."
Denn die Hölle, das wusste Emily nun, ist die Wiederholung.

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„Ich bin mein Himmel und meine Hölle.“

—  Friedrich Schiller, Die Räuber

Die Räuber IV, 5 / Moor, S. 171
Die Räuber (1781)

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„Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924

An Oskar Pollak, Prag, 8. November 1903. In: Briefe 1900 - 1912, Hrsg. Hans-Gerd Koch, S. Fischer, Frankfurt a. M. 1999, S. 28 books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=jD2zAAAAIAAJ&dq=%22Wenn+Du+vor+mir+stehst+und+mich+ansiehst%22
Briefe
Variante: VOR DEM EINGANG ZUR HÖLLE

Verlassen sind wir doch wie verirrte Kinder im Walde. Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen vor einander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle..."

- Aus einem Brief Kafkas an Oskar Pollak, 8.11.1903.

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