„So kann also die Mathematik definiert werden als diejenige Wissenschaft, in der wir niemals das kennen, worüber wir sprechen, und niemals wissen, ob das, was wir sagen, wahr ist.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 16. September 2019. Geschichte
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britischer Mathematiker und Philosoph 1872 - 1970

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„Wir wissen es nicht, und wir werden es niemals wissen.“

—  Emil du Bois-Reymond deutscher Physiologe und theoretischer Mediziner 1818 - 1896

"Ignoramus et ignorabimus.
Vollständiger Originaltext: "In Bezug auf die Räthsel der Körperwelt ist der Naturforscher längst gewöhnt, mit männlicher Entsagung sein „Ignoramus“ auszusprechen. Im Rückblick auf die durchlaufene siegreiche Bahn, trägt ihn dabei das stille Bewusstsein, dass, wo er jetzt nicht weiss, er wenigstens unter Umständen wissen könnte, und dereinst vielleicht wissen wird. In Bezug auf das Räthsel aber, was Materie und Kraft seien, und wie sie zu denken vermögen, muss er ein für allemal zu dem viel schwerer abzugebenden Wahrspruch sich entschliessen: „Ignorabimus“!" - Über die Grenzen des Naturerkennens, Ein Vortrag in der zweiten öffentlichen Sitzung der 45. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte zu Leipzig am 14. August 1872, Verlag von Veit & Co., Leipzig 1872, S. 33, www.deutschestextarchiv.de http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/dubois_naturerkennen_1872?p=41, siehe auch Wikipedia: Ignoramus et ignorabimus

Citát „Wir haben so viel zu sagen, und wir werden es niemals sagen.“
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„Der Weise sagt niemals, was er tut, aber er tut niemals etwas, was er nicht sagen könnte.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

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„Die Jahre lehren viel, was die Tage niemals wissen.“

—  Ralph Waldo Emerson, buch Experience

Essays
Original engl.: "The years teach much which the days never know." - Essay, Experience, zitiert nach: The Collected Works of Ralph Waldo Emerson, Volume III, The Belknap Press of Havard University Press, Cambridge, Massachusetts/London, England, 1983, S.40,

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„Das einzige, worüber wir alle sprechen, ist unser eigenes Symptom.“

—  Jacques Lacan französischer Psychiater und Psychoanalytiker 1901 - 1981

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„Die Mathematik ist die Königin der Wissenschaften, und die Arithmetik ist die Königin der Mathematik“

—  Carl Friedrich Gauß deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker 1777 - 1855

überliefert in Wolfgang Sartorius von Waltershausen, Gauss zum Gedächtniss, Verlag von S. Hirzel, Leipzig 1856, S.79, books.google http://books.google.de/books?id=h_Q5AAAAcAAJ&pg=PA79
Original : "Die Mathematik hielt Gauss um seine eigenen Worte zu gebrauchen, für die Königin der Wissenschaften und die Arithmetik für die Königin der Mathematik."
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„Der Trick sind die Idealisierungen. […] Dieses System ähnelt keineswegs dem der Mathematik, in welcher jedes Ding definiert werden kann, und dann wissen wir nicht, wovon wir reden. In der Tat ist es das Herrliche an der Mathematik, dass wir nicht sagen müssen, wovon wir reden. Das Herrliche liegt darin, dass die Gesetze, die Argumente und die Logik unabhängig davon sind, was "es" ist.“

—  Richard Feynman US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger des Jahres 1965 1918 - 1988

Vorlesungen über Physik, Band I, Kap. 12.1 (Übersetzung: Heinz Köhler), Seite 165, Oldenbourg München Wien, 5. Aufl. 2007
Original englisch: "The trick is the idealizations. [...] This system is quite unlike the case of mathematics, in which everything can be defined, and then we do not know what we are talking about. In fact, the glory of mathematics is that we do not have to say what we are talking about. The glory is that the laws, the arguments, and the logic are independent of what 'it' is." - The Feynman Lectures on Physics: Quantum Mechanics. Addison-Wesley Pub. Co., 1965.

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„Wir wissen, wo du bist. Wir wissen, wo du warst. Wir wissen mehr oder weniger, worüber du nachdenkst.“

—  Eric Schmidt US-amerikanischer Informatiker und Manager 1955

SPIEGEL Online Zitate http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-63798.html. Als "Wir wissen, wo du bist. Wir wissen, wo du warst. Wir können mehr oder weniger wissen, was du gerade denkst" in Andreas Geldner: Google - Zurück zu guten alten Zeiten, stuttgarter-zeitung.de 20.01.2011 http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.google-zurueck-zu-guten-alten-zeiten.ee841f8a-f6ce-45b7-8495-e88773b4dfe0.html
Original engl.: "We know where you are. We know where you've been. We can more or less know what you're thinking about." - im Interview mit James Bennet (The Atlantic) beim "Second Annual Washington Ideas Forum" am 1. Oktober 2010. The Atlantic http://www.theatlantic.com/technology/archive/2010/10/googles-ceo-the-laws-are-written-by-lobbyists/63908/

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„Wir machen Schluss mit der Sozialhilfe, wie wir sie kennen. […] Sozialhilfe dient als zweite Chance. Sie darf niemals zu einem Lebensstil werden.“

—  Bill Clinton 42. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika 1946

Rede vom 23.10.1991, zitiert nach Welt.de http://www.welt.de/welt_print/article892619/Nachwuchs_als_Einkommensquelle.html
Original engl.: "Welfare should be a second chance, not a way of life. In my administration we're going to put an end to welfare as we have come to know it." - Remarks to Students at Georgetown University, October 23, 1991. clintonpresidentialcenter.org http://clintonpresidentialcenter.org/georgetown/speech_newcovenant1.php

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„Die Mathematik ist doch die angenehmste Wissenschaft; sie und die Astronomie vertreten bei mir Tanzgesellschaften, Konzerte und andere derartige Belustigungen, die ich nur dem Namen nach kenne.“

—  Friedrich Wilhelm Bessel deutscher Astronom, Mathematiker und Geodät 1784 - 1846

1802 im Alter von 18 Jahren. Nach: „Bessel als Bremer Handlungslehrling. Aus den Jugendjahren eines großen Gelehrten.“ Hrsg. von der Gesellschaft "Union" (kaufmännischer Verein) zu Bremen. Bremen, Kühtmann, 1890. S. 32 books.google https://books.google.de/books?id=dqFPAAAAYAAJ&q=angenehmste
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