„Ich bin der Zwischenraum zwischen dem, was ich bin, und dem, was ich nicht bin, zwischen dem, was ich träume, und dem, was das Leben aus mir gemacht hat, der abstrakte und leibliche Mittelwert zwischen Dingen, die nichts sind, da ich ebenfalls nichts bin. Welche Unruhe, wenn ich fühle, welch Unbehagen, wenn ich denke, welche Nutzlosigkeit, wenn ich will!“

Letzte Aktualisierung 8. Oktober 2020. Geschichte
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portugiesischer Dichter und Schriftsteller 1888 - 1935

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„Ruhe zieht das Leben an, Unruhe verscheucht es.“

—  Gottfried Keller Schweizer Schriftsteller und Dichter 1819 - 1890

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„Wir denken zu viel und fühlen zu wenig.“

—  Charlie Chaplin britischer Schauspieler und Filmregisseur 1889 - 1977

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„Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.“

—  Victor Hugo französischer Poet und Autor 1802 - 1885

Die Elenden Band 4, Buch 2, Kap. 1
Original franz.: "La pensée est le labeur de l’intelligence, la rêverie en est la volupté."
Die Elenden - Les Misérables

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„Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen, die jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen“

—  Wols deutscher Maler, Zeichner, Grafiker 1913 - 1951

WOLS. Die Aphorismen. Herausgegeben von Hans-Joachim Petersen. München 2010, S. 20 Nr. 29 books.google http://books.google.de/books?id=BRFJAQAAIAAJ&q=wachen. Auch schon in "Jahresring" 1966/67, S. 406 books.google http://books.google.de/books?id=d4JdAAAAIAAJ&q=aphorismus.
Zwar fand sich unter den winzigen Zetteln, auf denen Wols sich kurze Texte in Französisch notierte und die er immer bei sich trug, nach seinem Tod einer mit dem Satz:
"Ceux qui rêvent éveillés ont connaissance de mille choses, qui échappent à ceux qui ne rêvent qu'endormis." Dieser Satz wurde jedoch schon 1973 von Werner Haftmann als Zitat erkannt (Austellungskatalog Nationalgalerie Westberlin, S. 9 books.google http://books.google.de/books?id=RXNQAAAAMAAJ&q=zitat). Er stammt aus Baudelaires Übersetzung von Poes Erzählung "Eleonora" (Paris 1869, p. 423 books.google http://books.google.de/books?id=jJBSXH1ZnVAC&pg=PA423&dq=Ceux) und lautet im englischen Original:
"They who dream by day are cognizant of many things which escape those who dream only by night." - Eleonora bei eapoe.org http://www.eapoe.org/works/tales/elnorac.htm
Fälschlich zugeschrieben

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„Alle, die bei Tage träumen, wissen von vielen Dingen, die denen entgehen, die nur den Traum der Nacht kennen.“

—  Edgar Allan Poe US-amerikanischer Schriftsteller 1809 - 1849

Eleonora. Deutsch von Gisela Etzel http://ngiyaw-ebooks.org/ngiyaw/poe/eleonora/eleonora.htm. München und Leipzig o.J. (1907/8) http://www.zvab.com/buch-suchen/titel/novellen-von-der-liebe/autor/poe, Seite 3 books.google http://books.google.de/books?id=yjQ7AAAAYAAJ&q=tr%C3%A4umen
"They who dream by day are cognizant of many things which escape those who dream only by night." - Eleonora bei.eapoe.org http://www.eapoe.org/works/tales/elnorac.htm
In der Fassung "Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen, die jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen" oft dem Maler Wols (1913-1951) zugeschrieben.

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„O lerne denken mit dem Herzen, // Und lerne fühlen mit dem Geist.“

—  Theodor Fontane, buch Gedichte

Sprüche 5, Vers 11 f. In: Gedichte, 10. Auflage, Cotta, Stuttgart und Berlin 1905, S. 28
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