„Bei Karl May erinnere ich mich an den größten Verlust, der mir je widerfahren ist. Als wir 1945 über Nacht Schkopau verlassen mussten und von der Militärkommandantur nach West-Deutschland transportiert wurden, da durften wir nur einen einzigen Koffer mitnehmen. Meine gesamte Karl-May-Sammlung - etwa 30 bis 40 Bände - musste ich zurücklassen.“

—  Kurt Biedenkopf, Mittelbayerische Zeitung vom 22./23. Februar 1992
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„Der einzige Patriotismus, der uns dem Westen nicht entfremdet, ist ein Verfassungspatriotismus.“

—  Jürgen Habermas deutscher Soziologe und Philosoph 1929
Eine Art Schadensabwicklung: Die apologetischen Tendenzen in der deutschen Zeitgeschichtsschreibung, Die Zeit Nr. 29, 11. Juli 1986. S. 40. zeit. de

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„Soll das Band nicht reißen, - mußt du erst drauf beißen.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900
Aph. 140

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„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“

—  Heinrich Heine deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856
Nachtgedanken (1843)

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„Die Liebe zu verlieren ist der einzige Verlust, den wir in diesem Leben fürchten müssen.“

—  Franz von Sales französischer Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Kirchenlehrer, Heiliger 1567 - 1622
Deutsche Ausgabe der Werke des hl. Franz von Sales, Band 6,155

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„Die Tage werden unterschieden, aber die Nacht hat einen einzigen Namen.“

—  Elias Canetti deutschsprachiger Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1905 - 1994
Die Provinz des Menschen : Aufzeichnungen 1942–1972. München: Hanser, 1973, S. 11 ISBN 3-446-11771-7

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„Wenn Deutschland noch einmal Europa destabilisiert dann wird Deutschland nicht mehr geteilt, sondern von der Landkarte gefegt werden. Ost und West haben die notwendige Technik, um dieses Verdikt auch vollstrecken zu können. Wenn Deutschland wieder anfängt, bleibt keine andere Lösung.“

—  Lech Wałęsa polnischer Gewerkschafter und Staatspräsident Polens 1943
Interview in der niederländischen Wochenzeitung Elsevier vom 7. April 1990, laut DER SPIEGEL 15/1990 PDF, mit Karikatur von Pancho Willmarth

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„Man kann in Mohammed den größten Feind sehen, den die menschliche Vernunft je hatte.“

—  Denis Diderot Französischer Schriftsteller und Philosoph des 18. Jahrhunderts 1713 - 1784
Histoire générale des dogmes et opinions philosophiques: Depuis les plus anciens temps jusqu'à nos jours. Tirée du Dictionnaire encyclopédique, des arts & des sciences, Band 3. London 1769. S. 128 Google Books Vgl. auch: Brief an Sophie Volland, 30. Okt. 1759 fr. wikisource. org

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„Wenn man ein Kenner ist, darf man keine Sammlung anlegen.“

—  Jean Jacques Rousseau französischsprachiger Schriftsteller 1712 - 1778
Émile IV, (Anmerkung: Der Satz ist offenbar eine Zusammenfassung der folgenden Passage:)

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„Welch ein unvergleichlicher Verlust.“

—  Auguste Comte französischer Mathematiker, Philosoph und Religionskritiker, Begründer der Soziologie 1798 - 1857
Letzte Worte, 5. September 1857

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„Man kann keinen Gewinn machen, ohne einem anderen Verlust zuzufügen.“

—  Publilius Syrus römischer Mimendichter 100
Sententiae L6, Übersetzung Wikiquote

„Mein Museum ist wie eine Sammlung von Volksliedern. Hören Sie, es singt und klingt.“

—  Oskar Seyffert deutscher Künstler und Volkskundler 1862 - 1940
Friedrich Emil Krauß: "Oskar Seyffert zum Gedächtnis". Verlag Landesverein Sächsischer Heimatschutz, Dresden 1940, S. 10

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„Man hätte gerne eine Sammlung der letzten Worte berühmter Menschen.“

—  François-René de Chateaubriand französischer Schriftsteller und Diplomat 1768 - 1848
Vie de Rancé, 1844

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