„Da ich nie das gewollt, was ich gesollt, // Ward meinen Wünschen Achtung nie gezollt; // Da alles, was Er will, das Rechte ist, // Ist Unrecht alles das, was ich gewollt.“

Robâîyât-e-Khayyâm (Übersetzt von Friedrich Rosen)
Original Farsi: "بر من قلم قضا چو بی من رانند // پس نيک و بدش ز من چرا میدانند // دی بی من و امروز چو دی بی من و تو // فردا به چه حجتم به داور خوانند"

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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persischer Mathematiker, Astronom, Philosoph und Dichter 1048 - 1131

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„Bei großen Dingen genügt es auch, sie gewollt zu haben.“

—  Properz Vertreter der römischen Liebeselegie -47 - -14 v.Chr

Elegiarum liber 2, 6, 10
Original lat.: "In magnis et voluisse sat est."

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„Genie ist die gewollte Wiederentdeckung der Kindheit.“

—  Arthur Rimbaud französischer Dichter, Abenteurer und Geschäftsmann 1854 - 1891

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„[…] nie kann man mit einem noch so exakten Schnitt Recht und Unrecht spalten, so dass jedes Teil nur das eine oder das andere enthält.“

—  Alessandro Manzoni, buch I Promessi Sposi

I promessi sposi (Version von 1840), 1. Kapitel, Übersetzung: Nino Barbieri.
Original ital.: "[…] la ragione e il torto non si dividon mai con un taglio così netto, che ogni parte abbia soltanto dell'una o dell'altro."), it.wikisource.org http://it.wikisource.org/wiki/I_promessi_sposi/Capitolo_I (Stand 7/07

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„Wir sind nie entfernter von unsern Wünschen, als wenn wir uns einbilden, das Gewünschte zu besitzen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Die Wahlverwandtschaften II, 5. Aus Ottiliens Tagebuche
Erzählungen, Die Wahlverwandtschaften (1809)

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„[Sie sind Geschichte, im guten und im schlechten Sinne, das haben Sie immer gewollt. Aber in Zukunft werden Sie nicht mehr sein -] drei Zentner fleischgewordene Vergangenheit.“

—  Joschka Fischer deutscher Politiker 1948

Zu Helmut Kohl in der Haushaltsdebatte des Deutschen Bundestages am 8. November 1995, zitiert in: "Drei Zentner fleischgewordene Vergangenheit", Frankfurter Allgemeine 9. November 1995, S. 6

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„… daß niemand das Recht hat, Unrecht zu tun, auch der nicht, der Unrecht erlitten hat.“

—  Viktor Frankl österreichischer Neurologe und Psychiater, Begründer der Logotherapie und der Existenzanalyse 1905 - 1997

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„Der hat nach Rechtem nie getrachtet, // Der nicht die eigne Arbeit achtet.“

—  Gottfried Kinkel deutscher Theologe, Schriftsteller und Politiker 1815 - 1882

Sprüche (34). Aus: Gedichte. 6. Auflage. Stuttgart und Augsburg: Cotta, 1857. S. 302.

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„Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu Lügen, A 313
Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu Lügen (1797)

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„Es ist gefährlich, recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat.“

—  Voltaire, Le Siècle de Louis XIV

"Catalogue pour la plupart des écrivains français qui ont paru dans Le Siècle de Louis XIV, pour servir à l'histoire littéraire de ce temps," "Le Siècle de Louis XIV" (1752)
Original franz.: Il est dangereux d’avoir raison dans des choses où des hommes accrédités ont tort. Wörtlich übersetzt: Es ist gefährlich, in Dingen recht zu haben, in denen die etablierten Autoritäten unrecht haben.
Andere

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„Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.“

—  Hans Filbinger deutscher Politiker (CDU), MdL 1913 - 2007

zu Todesurteilen, an denen er als Kriegsmarinerichter während der NS-Zeit beteiligt war. Zitiert in Der Spiegel 20, 1978, Seite 23, spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40615419.html?name=Aff%26auml%3Bre+Filbinger%3A+Was+Rechtens+war+...

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„Beleidigungen sind das Recht derjenigen, die Unrecht haben.“

—  Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord französischer Diplomat 1754 - 1838

Jean Orieux: Talleyrand. Die unverstandene Sphinx, S. 446
Zugeschrieben

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„Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 41
Aphorismen

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„Das höchste Recht (ist) das höchste Unrecht.“

—  Cícero, De officiis

De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) I, 33, übersetzt von Büchmann http://susning.nu/buchmann/0411.html, Seite 377
Original lat.: "Summum ius, summa iniuria."
Nachzitierung von Terenz, Heauton Timorumenos, 796; dort: "Ius summum saepe summa est malitia" ("Das höchste Recht ist oft das höchste Übel.")
De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln)

„Rechter Dank // Wird nicht krank, // Pflegt im Danken // Nie zu wanken.“

—  Friedrich von Logau Dichter des Barock 1605 - 1655

Danckbarkeit. Aus: Sämmtliche Sinngedichte, II,5,35. Hrsg. von Gustav Eitner, Tübingen 1872 (Bibliothek des literarischen Vereins in Stuttgart, Bd. CXIII). S. 317.

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