„Ich erkenne - darf ich deshalb mit Recht sagen: Also kann ich?“

Über die Wissenschaft und das Leben.

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
Francesco de Sanctis Foto
Francesco de Sanctis16
italienischer Literaturhistoriker und -kritiker und Politik… 1817 - 1883

Ähnliche Zitate

Pittakos von Mytilene Foto

„Erkenne den rechten Zeitpunkt!“

—  Pittakos von Mytilene Philosoph der Antike

gemäß "Ludus septem sapientum" von Ausonius der von Pittakos stammende aus den Sprüchen der Sieben Weisen

Johann Wolfgang von Goethe Foto
Muammar al-Gaddafi Foto
Ruth Bader Ginsburg Foto
Voltaire Foto

„Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Original en: "I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it." - The Friends of Voltaire. With Portraits. Smith Elder & Co. London 1906, Chapter 7, Helvetius: The Contradiction, p. 199, Google Books https://books.google.de/books?hl=de&id=uaUTAAAAQAAJ&focus=searchwithinvolume&q=I+disapprove, S.199.
Fälschlich zugeschrieben

Johann Gottfried Seume Foto

„Man darf die meisten Dinge nur sagen, wie sie sind, um eine treffliche Satire zu machen.“

—  Johann Gottfried Seume deutscher Schriftsteller und Dichter 1763 - 1810

Prosaschriften. Mit einer Einleitung von Werner Kraft. Darmstadt: Joseph Melzer, 1974. Apokryphen. S. 1359

Konrad Adenauer Foto

„Nun werden Sie sagen, der Politiker kann nicht immer alles sagen; da haben Sie Recht. Aber das, was er sagt, muss wahr sein.“

—  Konrad Adenauer Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1876 - 1967

Sender Freies Berlin, Sendung vom 29.12.1965, Günter Gaus im Gespräch mit Konrad Adenauer rbb-online.de http://www.rbb-online.de//zurperson/interview_archiv/adenauer_konrad.listall.on.printView.on.html

Sophokles Foto

„Auch darin hat es herrlich der Tyrann: Frei darf er tun und sagen, was er will.“

—  Sophokles, Ajax

Antigone / Antigone
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.)

Kurt Tucholský Foto

„Recht kann man nur in bedrohten Lagen erkennen; wenn es da nicht gilt, taugt es nichts. Im Alltag, wo nichts vor sich geht, kann jeder ein Rechtsbewahrer sein.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"8 Uhr abends – Licht aus!", in: "Die Weltbühne", 10. Dezember 1929, Nr. 50, S. 866
Die Weltbühne

Niklas Luhmann Foto

„Menschenbilder, sowas Grausliches. Also der Mensch interessiert mich nicht, wenn ich das so hart sagen darf.“

—  Niklas Luhmann deutscher Soziologe 1927 - 1998

Texte zur Kunst, Vol.I, Herbst 1991, No.4, S. 121-133, hgb-leipzig.de http://www.hgb-leipzig.de/ARTNINE/huber/aufsaetze/luhmann.html
Texte zur Kunst, Wie ist Bewusstsein an Kommunikation beteiligt?

Immanuel Kant Foto

„Ich gehe noch weiter und sage: es ist ganz was anders, Dinge von einander zu unterscheiden, und den Unterschied der Dinge erkennen.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren, A 33
Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren (1762)

Bertolt Brecht Foto

„Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war.“

—  Bertolt Brecht Deutscher Dramatiker und Lyriker 1898 - 1956

Der Jasager. Der Neinsager, 2. Bild (Der Knabe). In: Ausgewählte Werke in sechs Bänden. Erster Band: Stücke 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 1997. S. 317

Walter Kempowski Foto

„Ich bin konservativ und liberal, und das darf man in Deutschland nicht sein. […] Man darf ja auch heute nicht seine Meinung sagen in Deutschland. Versuchen Sie das doch mal! Ein Schritt vom Wege, und Sie sind erledigt.“

—  Walter Kempowski deutscher Schriftsteller 1929 - 2007

Auf die Frage, warum ihn der Literaturbetrieb ignoriert. Interview in Weltwoche Ausgabe 30/07, Juli 2007, weltwoche.ch http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2007-30/artikel-2007-30-reiches-schoenes-grauenhaftes.html

Theodor Fontane Foto

„Übrigens darf ich bei allem Respekt vor meinem berühmten Hotel sagen, unberühmte sind meistens interessanter.“

—  Theodor Fontane, buch Der Stechlin

Hochzeit. 33. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. Seite 312 http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Hochzeit/33.+Kapitel
Der Stechlin (1898)

Martin Walser Foto

„Es ist, darf man sagen, der andauernde Zwang, dem unaufhörlichen Dasseinsschmerz nicht das letzte Wort zu lassen.“

—  Martin Walser deutscher Schriftsteller 1927

Stuttgarter Zeitung Nr. 160/2008 vom 11. Juli 2008, S. 31

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Der Zeitungsschreiber selbst ist wirklich zu beklagen, // Gar öfters weiß er nichts, und oft darf er nichts sagen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Mitschuldigen A II Sz 2 / Der Wirt
Andere Werke

Max Horkheimer Foto

„Philosophie verliert schon deshalb ihren Reiz, weil sie selbst zum Fach geworden ist, nur mit dem Unterschied, daß es niemand so recht brauchen kann.“

—  Max Horkheimer deutscher Philosoph und Soziologe 1895 - 1973

Um die Freiheit. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1962, S. 27.

Rosa Luxemburg Foto
Bob Marley Foto
Benjamin Franklin Foto

„Wer in Frieden und Gelassenheit leben möchte, darf nicht alles sagen, was er weiß, und nicht alles beurteilen, was er sieht.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

Ähnliche Themen