„Bitte um Entschuldigung für meine abgehackten Sätze, für das Durcheinander. […] Ich könnte noch mehr Gehacktes liefern. […] Das hab ich mir damals angewöhnt in der schrecklichen Zeit des Dritten Reiches. Wenn ein Gauleiter mit mir sprach, dann sagte ich erst mal einen halben Satz und wartete, wie das wirkt bei ihm. Dann konnte ich das Ende immer noch reparieren. […] Auf diese Weise ist mir manches erhalten geblieben, was ich heute noch gut gebrauchen kann.“

—  Werner Finck, (Der Redner zeigt dabei auf seinen Hals.) "Alter Narr, was nun?", CD "Geschichte meiner Zeit", Live-Mitschnitt, 1972, ISBN 3-7844-4008-8
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Werner Finck7
deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettist 1902 - 1978
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„Das Gute ist leicht, alles Göttliche läuft auf zarten Füssen": erster Satz meiner Aesthetik.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900
The Case of Wagner

Douglas R. Hofstadter Foto

„Dieser Satz enthält genau trei Feehler.“

—  Douglas R. Hofstadter US-amerikanischer Physiker, Informatiker und Kognitionswissenschaftler 1945
Metamagicum. Fragen nach der Essenz von Geist und Struktur. Stuttgart, 1988. Übersetzer: Thomas Niehaus. ISBN 3-608-95774-X

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„Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908
18. Kapitel/Schlußwort

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„Ich kann nur kurze Sätze.“

—  Franz Müntefering deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB 1940
Tagesspiegel, 16. Januar 2005

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„Man lernt nie aus: Aus diesem Satz sollte man lernen.“

—  Gerhard Uhlenbruck 1929
Die Wahrheit lügt in der Mitte, S. 159

„Immer auf der Suche nach einem Satz, der mehr sagt als du weißt…“

—  Jörg Fauser deutscher Schriftsteller und Journalist 1944 - 1987
Alles wird gut, Gesammelte Erzählungen I. Berlin: Alexander Verlag, 2005. S. 92. ISBN 3-89581-119-X

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„Frei, aber nicht frech«, das ist so mein Satz.“

—  Theodor Fontane Deutscher Schriftsteller 1819 - 1898
Schloß Stechlin. 6. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. Seite 70

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„Vielleicht, weil die Wahrheit des Rechts ebenso in Worten und Sätzen liegt wie die Wahrheit von Geschichten und weil die Dinge hier wie dort zu ihrem Ende gebracht werden müssen.“

—  Bernhard Schlink deutscher Schriftsteller und Juraprofessor 1944
auf die Frage nach dem Motiv für seine doppelte Tätigkeit als Jurist und Schriftsteller, "Der Vorleser", (S.23) »Lektüre - Durchblick«, Mentor Verlag München ISBN 3-580-63344-9

Bruno Heck Foto

„Die Rebellion von 1968 hat mehr Werte zerstört als das Dritte Reich. Sie zu bewältigen, ist daher wichtiger, als ein weiteres Mal Hitler zu überwinden.“

—  Bruno Heck deutscher Politiker (CDU), MdB 1917 - 1989
In dem Aufsatz "Hitler, Bonn und die Wende" von 1983; zitiert nach SPIEGEL 2/1987 vom 05.01.1987 spiegel. de

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„So ist nun mal die Zeit allhie, // Erst trägt sie dich, // Dann trägst du sie; // Und wann's vorüber, weißt du nie.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908
Hernach: Die Zeit, Band 4, S. 349-351

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Friedrich Schiller Foto

„Ich sei, gewährt mir die Bitte, // In eurem Bunde der Dritte.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Die Bürgschaft

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„Der Satz »Ich bin der Sohn Gottes«, ist von Jesus selbst nicht in sein Evangelium eingerückt worden, und wer ihn als einen Satz neben anderen dort einstellt, fügt dem Evangelium etwas hinzu.“

—  Adolf von Harnack protestantischer Theologe und Kirchenhistoriker 1851 - 1930
Das Wesen des Christentums. 3. Auflage. Leipzig: Hinrichs, 1900, S. 92. Google Books-USA*

„Eine Frage ist in Wirklichkeit ein mehrdeutiger Satz, die Antwort seine Determination.“

—  Susanne K. Langer US-amerikanische Philosophin 1895 - 1985
"Philosophie auf neuem Wege. Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst", Frankfurt am Main (Fischer Taschenbuch) 1984

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