„Umsonst geschieht mit Hilfe einer Mehrheit, was sich mit weniger tun lässt.“

Original lat.: "Frustra fit per plura, quod potest fieri per pauciora."
Übersetzung engl.: "It is pointless to do with more what can be done with fewer."
Ockhams Rasiermesser
Quelle: zitiert nach Christiane Schildknecht: Der Dualismus und die Rettung der Phänomene, in Gereon Wolters, Martin Carrier: Homo Sapiens und Homo Faber. Epistemische und technische Rationalitat in Antike und Gegenwart, S.227 books.google http://books.google.at/books?id=LuQdd6tVjZoC&pg=PA227&q=pluralitas, 2004. ISBN 3110178850
Quelle: zitiert nach: Paul Newall: http://www.galilean-library.org/site/index.php/page/index.html/_/essays/philosophyofscience/ockhams-razor-r55 (2005)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 14. September 2021. Geschichte
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Wilhelm von Ockham4
Franziskaner, Philosoph und Scholastiker 1285 - 1349

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„Der Staat soll eine Hilfe für alle sein und nicht ein Geschäft für wenige.“

—  Georg Kaiser deutscher Schriftsteller 1878 - 1945

Werke, Band 4, Hrsg. W. Huder, Propyläen Verlag, Berlin 1970, S. 632, books.google.de https://books.google.de/books?id=hkVcAAAAMAAJ&q=%22Der+Staat+soll+eine+Hilfe+f%C3%BCr+alle+sein+und+nicht+ein+Gesch%C3%A4ft+f%C3%BCr+wenige.%22

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„Mir ist eine kleinere Mehrheit lieber, die Probleme lösen kann, als eine ganz große Mehrheit, die Probleme liegen lässt.“

—  Peter Harry Carstensen deutscher Politiker, MdB, MdL, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein 1947

focus.de http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2009/landtagswahl-schleswig-holstein/schleswig-holstein-diskussion-um-wahlrecht-entbrannt_aid_439964.html

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„Wir werden viel weniger durch das verletzt, was uns geschieht als durch unsere Meinung darüber.“

—  Michel De Montaigne französischer Philosoph und Autor 1533 - 1592

Zugeschrieben

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„Alles Gute auf der Welt geschieht nur, wenn einer mehr tut, als er tun muss. Das Gute, das ich nicht tue, kann niemand für mich tun.“

—  Hermann Gmeiner österreichischer Pädagoge und Gründer der SOS-Kinderdörfer 1919 - 1986

zitiert bei Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Mureck

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„Die Verfassung, die wir haben […] heißt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist.“

—  Thúkýdidés, Gefallenenrede des Perikles

Peloponnesischer Krieg, 2, 37,1 / Perikles
Original altgriech.: "χρώμεθα γὰρ πολιτείᾳ […] καὶ ὄνομα μὲν διὰ τὸ μὴ ἐς ὀλίγους ἀλλ' ἐς πλείονας οἰκεῖν δημοκρατία κέκληται·"
Peloponnesischer Krieg, Gefallenenrede des Perikles

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„Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, // Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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Demetrius - Fragment (entstanden 1805)

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„Das Lustprinzip ist, nichts zu tun, so wenig wie möglich zu tun.“

—  Jacques Lacan französischer Psychiater und Psychoanalytiker 1901 - 1981

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„Das erste, was wir tun, laßt uns alle Anwälte töten!“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

2. Teil, 4. Akt, 2. Szene / Dick
Original engl. "The first thing we do, let's kill all the Lawyers!"
Heinrich VI. - Henry the Sixth

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„Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 3
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„Musen Siziliens, laßt uns ein wenig Erhabneres singen!“

—  Vergil römische Dichter -70 - -19 v.Chr

Eklogen IV, 1
Original lat.: "Sicelides Musae, paulo maiora canamus."

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„Es gibt Menschen, die im Volk die absolute Mehrheit stellen und im Parlament die wenigsten Sitze haben. Fragen Sie die Männer, warum?“

—  Johanna Dohnal österreichische Politikerin 1939 - 2010

Slogan, zitiert in: Renate Krammer: Frauenpolitik (Beiträge zur Dissidenz, Band 1), Peter Lang Verlagsgruppe, Internationaler Verlag der Wissenschaften : 1996, ISBN 978-3631500248, S. 136.

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„Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.“

—  Georg Christoph Lichtenberg, buch Sudelbücher

Sudelbücher Heft K (125)
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„Wer nicht den Mut hat, Geschichte zu machen, wird ihr armes Objekt. Lasst uns tun.“

—  Alfred Delp deutscher Jesuit und Widerstandskämpfer 1907 - 1945

Roman Bleistein, Begegnung mit Alfred Delp, Knecht, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-7820-0698-4, S. 52

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