„Kein Ergebnis menschlichen Fortschritts wird durch ungeteilte Zustimmung erzielt, und jene die aufgeklärter sind als alle anderen, sind auch dazu verurteilt, diesem Licht zu folgen, allen Widerständen zum Trotz.“

Bei diesen Worten handelt es sich um eine literarische Erfindung aus Ridley Scotts Spielfilm "1492 – Die Eroberung des Paradieses", wo sie der junge Fernando als die schriftliche Äußerung seines Vaters Christoph Columbus zitiert, an die er sich am besten erinnere. Deutsch in: Hans Krah / Klaus-Michael Ort. Weltentwürfe in Literatur und Medien. Kiel 2002. Seite 318
"Nothing that results from human progress is achieved with unanimous consent. And those who are enlightened before the others are condemned to persue that light in spite of others." http://www.imdb.com/title/tt0103594/
Zugeschrieben

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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italienischer Seefahrer in spanischen Diensten 1451 - 1506

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Citát „Jeder Fortschritt, der nicht menschlich ist, ist kein Fortschritt.“
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„Eine Folge von kleinen Willensakten liefert ein bedeutendes Ergebnis.“

—  Charles Baudelaire französischer Schriftsteller 1821 - 1867

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„Nichts wirkt so eintönig wie ständige Zustimmung.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824

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„Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens - des Künstlers Beruf!“

—  Robert Schumann deutscher Komponist der Romantik 1810 - 1856

Aphoristisches. In: Gesammelte Schriften über Musik und Musiker, Vierter Band, Georg Wigand's Verlag, Leipzig 1854, S. 278,

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Citát „Kein Mann ist gut genug, um eine Frau ohne ihre Zustimmung zu regieren.“
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„Wir sind das Volk, die Menschheit wir, // Sind ewig drum, trotz alledem! // Trotz alledem und alledem! // So kommt denn an, trotz alledem! // Ihr hemmt uns, doch ihr zwingt uns nicht – // Unser die Welt trotz alledem!“

—  Ferdinand Freiligrath deutscher Lyriker, Dichter und Übersetzer 1810 - 1876

Trotz alledem!, letzte sechs Verse, Düsseldorf, Anfang Juni 1848. In: Neuere politische und sociale Gedichte, Erstes Heft, Zweiter Abdruck, Köln 1849, S. 65
Siehe auch Wikipedia:Wir sind das Volk und Wikipedia:Trotz alledem

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„Warum? Warum ich lebe? Vielleicht aus Trotz? Aus purem Trotz.“

—  Wolfgang Borchert deutscher Schriftsteller 1921 - 1947

Die Hundeblume, Gespräch über den Dächern, in: Das Gesamtwerk, Rowohlt, 1952, S. 67, books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=hM3nAAAAMAAJ&q=%22Vielleicht+aus+Trotz%22, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-hundeblume-10070/6

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„Folge nicht anderen, lass andere dir folgen.“

—  Margaret Thatcher Premierministerin des Vereinigten Königreichs 1925 - 2013

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„Gewaltloser Widerstand ist Gewalt.“

—  Friedrich Zimmermann deutsch Politiker 1925 - 2012

am 13.7.1983 vor dem Grenzschutzkommando Mitte. Frankfurter Rundschau, 14.7. 1983; hier nach Peter Köhler: Die schönsten Zitate von Politikern, Baden-Baden 2005 S. 98 books.google https://books.google.de/books?id=ATguBQAAQBAJ&pg=PA98 und DIE ZEIT Nr. 30/1983 (22. Juli 1983) Worte der Woche https://www.zeit.de/1983/30/worte-der-woche/komplettansicht
Anmerkung: Das Zitat ist nur im Zusammenhang mit den jahrzehntelangen Diskussionen über den Gewaltbegriff des Nötigungstatbestands § 240 StGB zu verstehen. Mit dem Laepple-Urteil ( BGHSt 23, 46 http://www.servat.unibe.ch/dfr/bs023046.html) hatte der Bundesgerichtshof 1969 entschieden, dass das "gewaltlose" Blockieren von Straßenbahnen durch Demonstranten, die sich auf die Schienen setzen, als Nötigung mit Gewalt (im Gegensatz zu Nötigung durch Drohung) strafbar sei, und entsprechend wurden die Sitzblockaden beurteilt, die Friedensfreunde und Nachrüstungsgegner 1983 vor dem Militärstützpunkt Mutlangen veranstalteten. Erst mit seinem Beschluss vom 10. Januar 1995 "Sitzblockaden II" http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv092001.html kam das Bundesverfassungsgericht zu einer anderen Beurteilung. Der Bundesminister des Inneren Zimmermann gab also nur die seinerzeit durchaus herrschende Rechtsansicht wieder, wenn er 1983 sagte, der sogenannte gewaltlose Widerstand einer Sitzblockade sei rechtswidrige und strafbare Gewalt im Sinne von § 240 StGB.
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„Es gibt keine Wiederholung. Nur der Widerstand.“

—  Gertrude Stein US-amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin 1874 - 1946

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